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JA zu einem starken Service Public! JA zu einer starken Post! JA zu einer starken Bahn! JA zu einer guten landesweiten Grundversorgung! Nein zu Millionensalären für Manager von Bundesbetrieben!

In den letzten 15 Jahren schlossen 1800 Poststellen – mehr als die Hälfte aller Filialen.  Zwischen 2007 und 2010 entfernte die Post 5000 Briefkästen – ein Viertel aller Briefeinwürfe. Dafür machte die Post Riesengewinne: in den letzten fünf Jahren insgesamt 4,9 Milliarden Franken. 

 

Schluss mit überteuerten Tickets!

Bei den SBB  kostet ein Generalabo 2. Klasse heute 555 Franken mehr als im Jahr 2010, das Halbtax 185 statt 150 Franken. Für ein Retourbillet 2. Klasse von Bern nach Zürich verlangen die SBB zurzeit 100 Franken – über 100 Prozent mehr als 1990. Gleichzeitig sinkt der Service: Geschlossene Schalter, Stehplätze in S-Bahn und Intercitys, verschmutzte Wagen und Abbau der Zugbegleiter. Gleichzeitig weisen die SBB in den Jahren 2009 bis 2014 durchschnittlich 333 Millionen Gewinn aus. 

Auch die Swisscom macht nur durch Höchsttarife von sich reden. Dafür betrugen ihre Gewinne in den Jahren 2010 bis 2014 insgesamt 7,7 Milliarden Franken! 

 

SBB, Post, Swisscom gehören dem Schweizervolk! Nicht den Managern!

Die Milliardengewinne von Post, und Swisscom bezahlen wir Schweizerinnen und Schweizer. Uns gehören die Bundesbetriebe. Trotzdem hatten wir bisher nichts dazu zu sagen. Die Initiative verlangt für die Grundversorgung aller Gebiete in der Schweiz: Service vor Gewinn! Post, SBB, Swisscom & Co. sollen einen anständigen Service zu vernünftigen Preisen bieten – statt einen möglichst hohen Gewinn anzustreben.

 

Schluss mit den Abzockersalären!

Zudem bekämpft die Initiative die Abzocker-Mentalität in den Führungsetagen der Bundesbetriebe: Swisscom-Chef Schäppi erhielt letztes Jahr 1,832 Millionen, SBB-Chef Meyer 1,046 Millionen und Post-Chefin Ruoff  985'000 Franken. Die Initiative verlangt, dass die Manager der Bundesbetriebe nicht mehr verdienen dürfen als ein Bundesrat: 475'000 Franken.

 

Die Quersubventionslüge

Die Gegner dieser Initiative probieren mit Lügen, Verunsicherung zu streuen. Selbstverständlich sind Quersubventionierungen innerhalb einer SBB, einer Post, einer Swisscom möglich und nötig! Wer anderes behauptet, lügt! Die schlecht rentierende Postautostrecke wird von der gut rentierenden Strecke quersubventioniert. Diese Solidarität macht ja den Service Public aus - aber die Initiative verlangt Transparenz über Kosten und Leistungen und das will die Classe Politique mit allen (himmeltraurigen)  Mitteln verhindern. Die Quersubventionslügen hat der renommierte Verfassungsrechts-Professor Rainer Schweizer kürzlich in einem erhellenden Artikel des Tages-Anzeigers entlarvt. Zu lesen ist dieser Artikel unter NEWS, andere Medien. Lesenswert!

 

 

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