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Ihr Kommentar

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Ihre Meinungen

  • Zimmermann E., Illnau
    SBB / ZVV
    Ich ärgere mich auch oft über die dreckigen Züge. Ganz schlimm ist es vielfach am Sonntagmorgen, wenn noch "Partyresten" anzutreffen sind. Gerade am Wochenende ist es manchmal unheimlich, wenn grölende und alkoholisierte Menschen unterwegs sind. Kürzlich war mein Mann auch Zeuge, wie im Zug Drogen weitergegeben wurden.
    Betr. Abfall macht die Bahn, was sie kann (allerdings hätte man die Abfallkübel im Sitzabteil nicht entfernen dürfen), aber viele Leute lassen einfach alles stehen, was sie nicht mehr wollen. Zudem ist so viel Gepäck immer auf den Sitzen (obwohl man dieses verstauen könnte) und dreckige Schuhe, nicht nur von Jungen, auf den Sitzen. Vielleicht müsste in der Schule nun auch das Fach Anstand gelehrt werden und Leute, die nicht mehr in der Schule sind, in die Nacherziehung geschickt werden. Schnellzug auch in der Kinderstube!
  • Armin Arnold, Köniz
    Dreckige Toiletten
    Die SBB prüfen zwei neue GA-Varianten: Einerseits ein Regional-GA. Dies würde Nachteile mit sich bringen. Fahrten ausserhalb des Kantons wären mit Zusatzkosten verbunden. Auch die Schwächsten würden massiv zur Kasse gebeten. Andrerseits das Luxus-GA. Dieses könnten sich viele leisten. Offen ist, ob nicht Kunden abspringen. Die SBB-Spitze begründet Preiserhöhungen mit dem besseren Leistungsangebot. Das Putzen und Instandhalten der WC in den Zügen gehört offensichtlich nicht dazu.
  • Kläger Peter, St. Gallen
    Einseitige Betrachtungsweise
    Es gilt zu bedenken, dass bei Swisscom sehr viele Schweizer Risikokapital investiert haben. Mit Recht darf bei einem rentablen Betrieb auch eine Rendite erwartet werden. Und noch etwas: Wer, meinen Sie, würde bei geringen oder ausfallenden Beträgen an die Bundeskasse die Steuerausfälle bezahlen?
    Wohl wieder der sogenannte Mittelstand.
  • Künzli, Buchs ZH
    Betreuung&Service
    Meine Frau und ich sind von Zürich nach Luxemburg und zurück mit der SBB in 1. Klasse gefahren.
    Die Reise dauerte mehr als 5 Stunden. Mangel: kein Service für Getränke, geschweige denn Zwischenverpflegungsmöglichkeit. Was aber schlimmer war, ist die Zumutung, ein WC zu benutzen.
    Ich bin so in Rage, dass ich am liebsten diesen Meyer als Putzlappen auf den Strupper binden möchte und die WC mit ihm zu reinigen. Es kann nicht sein, dass die Wagons am Endbahnhof nicht gereinigt und wieder frisch hergerichtet und die fehlenden Utensilien nachgefüllt werden. Es fehlt einfach an Organisation, was das "Hänschen nicht gelernt hat, lernt er nimmer". Seit dieser CEO Meyer am Ruder ist, werden dem SBB-Kunden nur noch Abbaumassnahmen und Fahrkartenaufschläge vorgesetzt. So nicht!!!
    Herr Meyer, es wird Zeit, dass Sie den Posten abgeben und einem geeigneteren vielleicht auch günstigeren Leiter oder einer LEITERIN den Platz überlassen.
  • Ilse Eglin, Laufenburg
    SBB
    Vor einigen Wochen: Die S1 Basel-Laufenburg fuhr um 17.05h mit 15 min. Verspätung in Basel ab. Bei der Einfahrt in Stein-Säckingen wurde uns mittels Lautsprecher bekanntgegeben, dass die S-Bahn wegen Verspätung nun nur bis Stein-Säckingen fahre und dort wieder umkehre. Reisende nach Laufenburg sollen bitte ins Postauto umsteigen. Wir sind also alle ausgestiegen und haben auf das Postauto gewartet. Inzwischen fuhr der Interregio Basel-Zürich ebenfalls in Stein-Säckingen ein und auch von dort stiegen massenhaft Leute auf das eine Postauto um. Wir und noch mindestens 15 weitere Personen hatten keinen Platz mehr in diesem einen Postauto nach Laufenburg, d.h. wir mussten wieder umkehren und auf die nächste S-Bahn warten. Da Laufenburg von der SBB sowieso nur einmal pro Stunde bedient wird, wären die 15 Min. Verspätung wirklich nicht so dramatisch gewesen, vor allem während der Rush-Hour! Dieses Szenario kommt übrigens immer wieder vor.
  • Odile, Pinuccia
    'Schwarzfahren'
    Ich musste kürzlich einen horrenden Betrag begleichen, weil ich beim sogenannten 'Schwarzfahren' erwischt wurde. Der Automat am Bahnhof Liestal war defekt. Da ich unbedingt zu einer gewissen Zeit in Luzern sein musste, stieg ich halt ohne Ticket in den Zug, weil der Zug sonst ohne mich abgefahren wäre. Nach einem Schreiben, erliess mir die SBB Fr. 20.--. Der Zusatzbetrag belief sich auf Fr.60.-
    Eine Sauerei und Abzockerei, wenn man beweisen kann, dass der Automat defekt war.
  • Huber, Emmetten
    Argumente

    Die Bundesnahen Betriebe stehen derzeit vollumfänglich den Gesetzen der Marktwirtschaft. Ausnahmen sind kleinere Monopole, wie z.B. "die letzte Meile" vom Telefonanschluss der Swisscom.
    Jedes Unternehmen untersteht denselben Gesetzen, nämlich Gewinn machen. Schliesslich sind die Firmen sich selber und den Investoren das schuldig. Kunden und Mitarbeiter sind eher zweitrangig.
    Und hier fängt der Konflikt mit dem Service Public an. Die Unternehmen sind faktisch gezwungen in rentable Bereiche zu investieren und was nicht rentiert abzustossen. Das zeigt Beispielsweise die Post. Sie baut in Randregionen ihre Poststellen ab, gleichzeitig werden andere Bereiche und starke Regionen ausgebaut. Privatisierte Unternehmungen sind keine Wohltätigkeitsvereine.
    Mit dieser Initiative gibt man diesen Betrieben die Möglichkeit, mit den Gewinnen aus den starken Bereichen die unrentablen zu subventionieren. So bleiben wir Weltmeister.
    Ich danke dem Initiativkommitee für ihren Einsatz von ganzen Herzen.
    Deshalb stimme ich mit Ja.
  • Michael Renold, Illnau
    Zangengeburt A-Post Sendung
    Am 16.08.12 bin ich zum ersten Mal Vater geworden. Da wir eine SMS-Flut verhindern wollten, haben wir uns entschlossen, die Geburtsanzeigen so weit als möglich vor zu bereiten und dann so schnell als möglich zu versenden. Dies ist auch gelungen. Trotz 20h im Spital konnte ich die über 100 Couverts noch am Geburtstag in den Postbriefkasten vor meinem Haus werfen. Uff!
    Die erste Enttäuschung folgte, als am Samstag 18.08. scheinbar hat noch niemand unsere Anzeige per A-Post erhalten hatte. Kann ja passieren, am Montag sind diese sich bei den Empfängern...
    Am Dienstag 21.08. bin ich dann auf die Poststelle im Dorf, wo man mir versprochen hat, der Sache nach zu gehen. Für mich ist vor allem wichtig, ob es die Briefe überhaupt noch gibt, oder ob ich die ganze Arbeit nochmals machen muss...
    Mittlerweile ist Mittwochabend der 22.08. und ich habe bereits einige Telefonate mit einigen Angestellten der Post geführt. Antwort des "Kundendienstes" man darf nicht so viele Couverts in einen Briefkasten werfen und überhaupt gibt es keine Garantie, wann die Post ankommt und für Verlust wird auch nicht gehaftet! Die Angestellte der Dorf Post ist sehr bemüht, kann aber selber gar nichts unternehmen, da dieser Briefkasten nicht von dieser Poststelle geleert wird. Vom "KundenDIENST" erhält sie dieselben Antworten! Briefe sind bisher scheinbar keine angekommen...
    Mal schauen, wie die Geschichte weitergeht. Unsere Tochter ist in einigen Stunden eine Woche alt, nur wissen es halt leider erst einige wenige :-(
    Auf dem Postbriefkasten steht übrigens mit keinem Wort, dass grössere Sendungen nicht in diesem Kasten aufgegeben werden dürfen. Dafür ist ein Tipp notiert, welcher in etwa wie folgt lautet; "Verschicken Sie Ihre Sendungen mit A-Post, damit zeigen Sie dem Empfänger wie wichtig es Ihnen ist". Danke, liebe Schweizer Post für den grossartigen Tipp und die sensationelle Unterstützung bei Problemen!
  • Ueli Häne, Rüti ZH
    Zu kurz gedacht!
    Liefern die genannten Betriebe weniger Geld an die Bundeskasse ab, wird vom Parlament bei der nächsten Budgetdebatte die Sparschraube einfach anderswo angezogen; Landwirtschaft, Kultur, vermeintliches Potential ist überall vorhanden. Daher ist das Ganze zu kurz gedacht.
  • Hans Rudolf Hirschi, Wynigen
    Schliessen von Poststellen
    Ich habe in Ihrer Zeitung gelesen, dass es 1970 noch 45OO Postellen in der Schweiz gab. Heute seien es noch 1438. Dabei muss folgendes berücksichtigt werden: Viele kleine Poststellen waren in Privathäuser der Posthalter untergebracht. Da diese mit der Zeit wegen neuen Uebermittlungsformen (Mail, E-Finance) und der zunehmenden Mobilität zu wenig frequentiert waren und der Bund dort nötige Sicherheitseinrichtungen nicht mehr finanzieren wollte, ist dessen Schliessung soweit verständlich. Andernfalls verstehe ich nicht, dass eine Poststelle wie Wynigen (zuständig für ca. 2000 - 3000 Einw.) und Lyssach (für ca. 2000 Einw.) geschlossen werden sollen. Es handelt sich an beiden Orten um neuere Gebäude in Gemeindehaus und SBB Haltestelle, welche punkto Sicherheit grösstenteils den heutigen Anforderungen entsprechen sollten. Wenigstens wird in beiden Gemeinden eine Agentur eröffnet. Doch wird die Möglichkeit bei Einzahlungen, Bargeldbezügen und Ueberweisungen voraussichtlich eingeschränkt sein, was zur Folge haben wird, dass Kunden (besonderes ältere) einen weiteren Weg in Kauf nehmen müssen. Ich frage mich auch, wie die bisherigen Postlokale in Zukunft genutzt werden und ob an den neuen Standorten der Agenturen die Sicherheit besser gewährleistet sein wird ? -

    Hans Rudolf Hirschi, Wynigen
  • Leutwyler Daniel, Solothurn
    Service public Initiative
    Danke und Toi Toi Toi den Initianten und der Schweiz!
    Mein Ja habe ich bereits abgegeben!
  • Ulrich Kirchhofer, Solothurn
    SBB-Führungsetage den Lohn reduzieren
    Mit erneuten Tarifaufschlägen wollen die SBB auf Ende 2012 die Kunden verärgern. Viele Fahrgäste finden dies einen Affront. Der SBB-Führungsetage sollte einmal der Lohn reduziert werden und ein paar Jahre nicht erhöht werden. Verschiedene Vergütungen von diversen Privilegierten sollten gestrichen werden. So könnten Millionen eingespart werden, und die wäre der andere Weg, um mehr Gerechtigkeit gegenüber der treuen, langjährigen Kundschaft zu schaffen. Sicher überlegen sich viele Pendler wieder auf das Auto umzusteigen, ist das der Sinn der SBB-Verantwortlichen?
  • Walter Mathys, Etziken
    Poststellen
    Ich frage mich schon länger, was das Poststellen schliessen mit dem Service public zu tun hat. Die Post hat doch einen klaren Auftrag, jedem in der Schweiz lebender die Post zuzustellen. Das heisst aber nicht, dass ganze Dorfschaften keine Poststelle mehr hat wo auch sehr delikate Handlungen abgewickelt werden. z.B. Gerichtsurkunden, Betreibungen etc. Seit der Beamtenstatus weg ist, ist auch die Verschwiegenheit nicht mehr das was es einmal war. Man denke an all die alten Menschen, die halt noch mit dem Postbüechli ihre Rechnungen begleichen. Sollen die den per Taxi in die nächste Post Chauffiert werden? Gleichzeitig werden die Postangestellten weiter unter Arbeits- Zeitdruck gestellt. Wenns sie es nicht schaffen, werde sie gekündigt und sind schlussendlich am Tropfen der Allgemeinheit. Habe nie gedacht, dass Arbeiten krank machen kann. Heute bin ich davon überzeugt.
  • Erika Deubler, Wädenswil
    Komplizierte und teure Rückerstattung
    Heute war ich mit einer Freundin in Walenstadt verabredet. Aus "verkehrstechnischen" Gründen kaufte ich das Bahnbillett bereits gestern. Preis: Fr. 31.80. Gestern Abend sagte meine Freundin krankheitshalber ab. Mein Mann machte heute am frühen Vormittag eine Extrafahrt zum Bahnhof und bat, den Fahrschein in einen ebensolchen, jedoch mit offenem Datum umzutauschen. Das war nicht möglich. Für die Rückerstattung des Preises wurde eine Gebühr von Fr. 10 belastet, also fast ein Drittel des Kaufpreises. Etwas später am Tag hätte diese Gebühr gar Fr. 20 betragen!

    Gestern Abend hatte ich noch vergeblich versucht, auf der Homepage der SBB in Erfahrung zu bringen, wie ein Umtausch oder eine Erstattung möglich wäre, aber erst nach langem Suchen stiess ich auf die "Basisregeln für Erstattungen", wo z.B. in Artikel 10.03 zu lesen ist: "Die Erstattung von nicht oder teilweise benützten Fahrausweisen erfolgt im Prisma2 ausschliesslich über den Menupunkt "Erstattungen"." Auch die Oeffnungszeit des Bahnhofs Wädenswil war nicht in Erfahrung zu bringen.
  • Erwin Oetiker, Siggenthal Station
    Gratis-GA für die Parlamentarier

    Dem Grossteil dieser äusserst wankelmütigen NR-Gesellen und NR-Gesellinen darf man unter keinen Umständen trauen, zudem verfügen praktisch alle über ein GRATIS GA 1. KLASSE, (Kosten für NR, SR und BR total über 1,3 Mio. Fr.) welche wir "tumben" Wähler und Wählerinnen zusätzlich zur absolut überrissenen Entschädigung (welche gewisse Parlamentarier auch noch um 8000 Fr. erhöhen möchten!!) berappen müssen.

    Siehe hierzu:

    http://www.parlament.ch/d/organe-mitglieder/bundesversammlung/Documents/bezuege-ratsmitglieder-d.pdf

  • Leira, Frauenfeld
    SBB: Busse trotz Billet
    Das geht gar nicht, was die sich da inzwischen erlauben.
    Wenn ich mit dem Zug reise, stelle ich mir vor, entspannt anzukommen. Damit ist es vorbei. Ich sitze im Zug, wenn der Kontrolleur kommt steigt Panik auf, habe ich nun das richtige Billet gekauft oder findet er irgendwas, wovon ich nichts wissen konnte und werde dafür noch gebüsst, obwohl ich vielleicht sogar ein teureres Billet gekauft habe? Nur weil es im Automat nicht aufgeführt, unklar ist, meine Route nicht wählbar ist oder ich die falsche Stempelkarte abgestempelt habe, die zwar gleich teuer ist, aber nicht die richtigen paar Zahlen enthalten. Und dann wird man hingestellt wie ein Schwerverbrecher. Wenn man sich dann bemüht, kann man die Busse auf 20.- Franken "runterhandeln", 20.- für die Umstände die sie hatten. Soll ich ihnen auch eine Rechnung schicken für meinen Aufwand und für die Verleumdung, ich sei ein unehrlicher Mensch? Als Gutwill, löschen sie die Busse unter meinem Namen, dass ich nicht als Betrüger vermerkt bin und nicht nächstes Mal nochmehr bezahle. Fühle mich geehrt...
    Kenne viele Menschen, die inzwischen ein teureres Billet kaufen mit mehr Zonen, dass dann die auch bestimmt drin sind, wo zum Ziel führen. Oder solche, die sich ein GA kaufen, weil sie nicht klar kommen mit dieser Preisstruktur und Intoleranz.
    Und weil es auch für einen Kontrolleuer schwierig ist, das ganze zu durchschauen, gibt es also immer wieder solche, die zu unrecht irgendwas behaupten, das Ticket übers Handy sei zu spät gelöst worden, obwohl er/sie die falsche Zahlen angeschaut hat, usw.
    Service nenne ich das nicht. Sondern Geldeintreiberei.
    Die Hygiene, Alkoholiker und Drögeler in den Pendelzügen tragen zum Fahrerlebnis bei und sowie die schmutzigen, stinkenden Bahnhöfe, belagert von Süchtigen sind dann die Sahnehäupchen. Frage mich wo das Geld hingeht, dass wir bei der SBB liegen lassen. Wird es in Kundenservice investiert oder ins System, noch genauer die Falschfahrer zu entlarven oder investieren in ein System, um noch mehr Geld aus den Reisenden rauszulocken. jeder Rappen zählt...
    Und dann vergleiche ich meinen Lohnzettel mit seinem Lohn und frage mich, ist dieser Mensch denn soviel wertvoller wie so viele andere? Stehe ich nicht auch jeden Tag pflichtbewusst auf und gebe mein Bestes nach bestem Wissen und Gewissen? Oder ist es genau das, was nicht mehr zählt...
    Es ist Zeit, dass sich was ändert.
  • Ute Walker, Oberhofen a.T.
    SBB - Zusatzkosten
    Als ich vor kurzem eine Reise nach München am Schalter gekauft habe, hat mich wieder einmal geärgert, dass dieser "Service" 10 Franken extra kostet.
    Ich frage mich wieso so etwas überhaupt gerechtfertigt ist: ein Fahrkartenschalter ist doch dazu eingerichtet worden, um Fahrkarten zu verkaufen. Egal ob für In - oder Ausland. Jedoch für den grenzüberschreitenden Verkehr noch eine Servicepauschale zu erheben, finde ich nicht in Ordnung.
    Dazu kommt, dass ich eine Reka Karte habe: mit dieser kann ich nicht im Internet kaufen, wenn dann nur am Automaten. Ich stehe aber nicht so gern am Automaten, wenn ich mehr brauche als nur eine Hin - und Rückfahrkarte innerhalb der Schweiz (und dafür muss man am Schalter meines Wissens keine Pauschale bezahlen, obwohl da ein Kauf am Automaten meines Erachtens sinnvoller ist).
    Oder ist die Pauschale für die Suche im Internet? Dann muss ich sagen: wenn man die früheren Verhältnisse kennt, wo es nur sogenannte Kursbücher gab...da war die Beratung am Schalter wirklich eine Dienstleistung mit Aufwand.

  • Schulthess Andreas R., Lohn-Ammannsegg
    Verspätete Postzustellung: Es wird immer besser!
    Im Nachgang zu meinem früheren Kommentar geht die leidige Geschichte inzwischen noch schlimmer weiter. Heute am 22.5. die Post z.B. erst um 13.40 Uhr erhalten, vorgeschriebener letzter Termin für Briefauslieferung von 12.30 Uhr wird praktisch nie eingehalten Der Pösteler erzählte mir nun die folgende Geschichte: Nachdem scheinbar ein Wohnungs-Mieter oberhalb des Postgebäudes wegen dem frühmorgendlichen Lärm reklamiert habe, habe die Leiter des zentralen Verteilzentrums in Solothurn entschieden, dass deshalb die Post ab anfangs Mai im Verteilzentrum an der Zuchwilerstrasse in Solothurn (zirka 6 km entfernt) abgeholt und dann von dort aus verteilt werden müsse. Die Abholung/Verteilung geschieht per Post-Roller und in unserem Quartier seither per Auto (ist beides ja sehr umwelt-freundlich!), gleiches gilt auch für die Gemeinde Lüterkofen (ist der Poststelle Lohn-Ammannegg zugeordnet), das zirka 10 km entfernt ist; auch hier Abholung/Verteilung per Roller. Anzumerken ist, dass der Eigentümer der Liegenschaft/Wohnblocks, in der die Post zuunterst eingemietet ist, entgegenkommenderweise nach möglichen Lösungen für die Frühanlieferung suchte, diese aber leider erfolglos blieben. Scheinbar hat der Pösteler nun täglich haufenweise Reklamationen von verärgerten Einwohnern und meinte dann lakonisch: "Befehl ist Befehl, was können wir armen Pösteler denn anderes machen." Mir fehlen die Worte, aber ich bin sicher, ein Anruf vom mir als verärgertem Postkunden genügt und der Leiter des Verteilszentrums wird mir und allen anderen vergraulten Kunden, die Post jeweils persönlich zwischen 09.00 unf 10.00 Uhr überbringen. UNGLAUBLICH!

    Anbei noch die Vorgeschichte:
    Die Zustellung der Post verschlechtert sich seit Jahren kontinuierlich, so erfolgt die Zustellung bei mir sehr unterschiedlich; selten so zwischen 11.30 und 12 Uhr, vielfach knapp vor 12.30 Uhr und immer öfters bis gegen 13 Uhr oder sogar noch später (heute 24.4.12 um 12.50 Uhr, letzte Woche einmal sogar gegen 13.10 Uhr; dies sind keine Ausnahmen). Und wenn man sich bei der Poststelle beschwert, wird man zuerst einmal damit abgeblockt, dass dafür die regionale Zustellung zuständig sei, aber man könne ja ein Postfach nehmen, dann sei meine Post schon früh morgens verfügbar ... und der Absender bezahlt natürlich das "volle" Porto. Gemäss meinen Informationen hat die Post spätestens um 12.30 Uhr zugestellt zu sein. Aber selbst wenn man mit seiner Reklamation per Mail, wie ich vor zirka 2-3 Jahren bis zum damaligen Postchef Gygi durchdringt, so wird man - auch wenn er die Zeitlimite von 12.30 Uhr damals bestätigt hat - mit fadenscheinigen Argumenten abgewimmelt. Selbstverständlich habe ich für markante Verspätungen bei widrigen Wetterverhältnissen oder z.B. zur Weihnachtszeit volles Verständnis, und der Fehler liegt auch nicht bei den Postboten, sondern bei den vielen (gut entlöhnten) Schreibtisch- und Rationalisierungs-Tätern in der Post-Verwaltung. Ich freue mich schon darauf, wenn ich meine Post direkt beim Absender persönlich abholen darf, und die Post mir für diesen Service noch SFr. 1.--/Brief direkt auf meinem Postkonto abbucht ...

  • Willy Bauhofer, Rietheim
    Schwarzfahrer wider Willen
    Unsere Haltestelle in Rietheim (AG) ist für den Bezug von Fahrkarten mit einem einzigen
    Fahrkartenautomat (ID 54121) bestückt. Es gibt sonst an dieser Station keinen bedienten Schalter. Dieses neueste Modell aus deutscher Herkunft ist oft mit Störungen geplagt die uns
    verhindert die Bahnkarten ordentlich zu beziehen.

    Wie der Ausfall der Software, der Unterbruch der Datenleitung, die Versetzung der Buchstaben
    bei eintippen der Stationsnamen mit dem anfälligen Touchscreen, der Ausfall des Kreditkartenlesers, auf dessen Reparatur einen Monat wegen fehlenden Ersatz gewartet werden musste, bei der Kälte im Winter das eingefrorene Display die Bedienung verhindert. Nicht zu sprechen die Folge von allerlei von Vandalismus dieses Gerätes ausgesetzt wurde.

    Wegen Einhaltung von Berufstermine, die Weiterfahrt auf Anschlusszügen, die Ablegung von wichtigen Prüfungen, unzw, sind wir dadurch gezwungen unser Recht auf Benützung des öffentlichen Verkehrsmittels ohne gültige Fahrkarte auszuüben und als unfreiwilligem Schwarzfahrer im Zug einsteigen zu müssen.

    Wie auch der russische Wissenschaftler Iwan Pawlow herausgefunden hatte, werden wir Bahnreisende, wie bei Experimente mit seinem berühmten Hund, in einer vergleichbaren psychologischen Zwicklage von zwei gegensätzlichen Konfliktsituationen während der Reise konfrontiert.

    Zuerst, mit unangenehmem Gefühl des Bangen im Bauch und mit eingesenktem Kopf, das Versuchen ohne Schaden ans Ziel zu kommen. Dann gleichzeitig in Begleitung der Furcht als potentiellen Betrüger vom Schwarzgang erwischt zu sein, von den freundlich aber bestimmt und erbarmungslos eingestellten Kontrolleure gebüsst zu werden. Die Übermacht der SBB Falange im Zug lässt den Fahrgast, als „quantité négligeable“ in Beweisnot, keine Chance zu. Im Streitfall entscheidet letztinstanzlich die SBB beinah ausnahmslos gegen den Kunden, da er per Zufall nur gut, recht und willkommen sei, dabei die SBB Kasse zu verbessern. Da der Schwarzgang im Zug eigentlich davon lebt und auch bezahlt wird.

    Aus der Notlage durchgedrungener Ausweg dieser Zitterpartie, bestand inoffiziell die Lösung des Problems vorübergehend darin, die am Display des Billetautomates angezeigte Hotline Nummer anzurufen, der Störfall zu beschreiben. Dann bekam man die Erlaubnis ohne Fahrkarte dem Zug zu ersteigen, mit dem Hinweis, wenn es sich herausstellen sollte, der Fall dem Schwarzgang im Zug zu melden. Das Speichern des Telefonates in Natel sollte als Beweis der Notlage des Reisenden vor dem Einsteigen gelten.

    Die SBB hat inzwischen für innovativ gefunden, unnötigerweise in allen Stationen das Automatendisplay mit Werbung zu decken, sodass die Hotline Nummer endgültig ausgeblendet wurde. Sie ist nicht mehr auffindbar, weder beim Umblättern der verschiedenen Menus im Apparat, noch bei akribischer Suche in den Informationsständern der Station. Die Zitterpartie bei Störungen kann wieder beginnen.

    Die Arroganz der SBB gipfelt in die Tatsache dass sie einerseits einen höheren Wert bei der Verschwendung von Millionen Franken in unnötigen und dummen Werbungen, die Keiner interessiert, verjubelt. Anderseits mit der Notlage des Bahnkunden am Nichtfunktionieren der Automaten sich futiert.

    Auch nach mehrmaligen Beschwerden in der Vergangenheit, am offiziellen, nutzlosen, nur als Alibi aufgestellten zentralen Kundenservice in Bern, an andere Dienststellen mit Unterstützung der Gemeinde, hat die SBB bis heute nur mit absoluter Funkstille brilliert. Es wäre an der Zeit, die SBB sich darüber offiziell zu melden und einmal klar und deutlich kommunizieren wie sie in die Zukunft die Spielregeln festgelegen gedenkt, wenn der Bahnkunde am Automat oder sonst kein Billet lösen kann, folglich wie er ohne Sorge und Bangen auf der Reise gehen darf, ohne weitere Schikane und Strafe im Zug erleiden zu müssen.

    Das Problem bezieht sich auch auf alle Bahnbenützern an unbemannten Stationen des Schienenverkehrs mit Fahrkarteautomaten.


  • Can Cinar, Frauenfeld
    Öffnungszeiten Schalter
    Die Leistungen der SBB werden immer mehr zurück geschraubt. Heute musste ich ein Abo lösen und bin um 6:30 zum Bahnhof in Frauenfeld gegangen. Doch um diese Uhrzeit hat die SBB die Schalter noch zu, denn wer arbeitet, muss ja kein Abo kaufen, wieso denn auch? Da ich abhängig bin von diesem Abo, weil ich jeden Tag hin und her muss und es keinen anderen Anbieter hat, auf den ich zurückgreifen kann, ausser der SBB, wartete ich eben 20 Minuten und kam somit 30 Minuten zu spät zur Arbeit.

    Ich frage mich, wie die SBB die erhöhten Preise rechtfertigt, wenn sie an jeder Ecke am Service runterschraubt.


    Ein wütender SBB-abhäniger Kunde!
  • Suter, Derendingen
    Blick nach Deutschland
    Post: als Nachlassverwalter musste ich die Adresse einer Mandantin ändern lassen. Das kostet jetzt 30.00Fr.!!

    Bahn: Sauberkeit. Meine Erfahrung mit DB als Beispiel. Fahrt im ICE von Basel nach Hannover, man hat bei den 4er-Plätzen immer 2 Personen gegenüber mit einem langen Tisch in der ganzen Sitzbank-Länge und einen sehr kleinen Abfallbehälter. Man lässt einfach alles auf dem Tisch und in kurzen Intervallen kommen 2 Mitarbeiter mit einem Abfallbehälter auf Rädern und räumen den Abfall weg, und der Zug ist immer sauber. Auf dieser rund 5-stündigen Fahrt kam auch etwa 8 Mal ein Bordmechaniker durch den Zug. So einfach ist das, natürlich kamen auch Schaffner immer zu zweit vorbei. Resultat: Voller Zug, kein Dreck und genügend Ansprechpartner. Hier ein Beispiel: neben uns eine alte Dame, scheinbar gehbehindert. Alle Schaffne, Reinger und Mechaniker haben die Dame unaufgefordert immer wieder nach dem Befinden gefragt.