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Ihre Meinungen

  • Andrea Kaufmann, Aarberg
    Negative Erfahrungen mit Service Public
    Die folgenden sind nur einige wenige Erfahrungen, die aber recht bedenklich sind:

    - Frühjahr 2012: Mein Schweizer Pass muss für ein VISA wie alle Jahre an eine Institution nach Deutschland, und wie in all den letzten Jahren sollte ich ein versichertes, vorfrankiertes Rückantwortecouvert beilegen. Im Frühjahr 2011 sagte mir eine Frau am Postschalter, dass man das nicht machen könne. Auf mein Nachfragen wurde sie wütend. Ich ging an einen anderen Schalter. Die Dame kam hinter der Person, die mich bediente, dazu und meinte frecht "glauben Sie mir nicht"? Ich ging an eine andere Post Stelle, wo mir erklärt wurde, dass es diesen Service nicht mehr gäbe. Ich war in Basel, und die Dame riet mir, "Schnell ins Deutsche zu gehen", was am einfachsten wäre... Die Schweizer Post rät mir, ins Deutsche zu gehen, da sie einen Dienst nicht mehr anbietet, den es mal gab. Dafür wurde mir ein Lösli angeboten...

    - Herbst 2012: Ich reise von Basel nach Köniz via Bern mit einem am SBB Automaten gelösten Retourbillet. Alles lief bestens, bis ich abends zurückreisen wollte. Statt einem Zug von Köniz nach Bern, nahm ich den Bus. Im Bus gab es eine Kontrolle, und der unfreundliche Mann brummte nur, dass mein Billet ungültig sei und ich 100.- zahlen müsse. Ich hätte ein Zugbillet und kein SBB Billet. Also wurde ich bestraft wie ein Schwarzfahrer. Wie weiss ich, welches Billet nun für welches Fahrzeug gilt? An den Schalter kann man ja heutzutage nicht mehr gehen, da sind Wartezeiten von bis zu einer Stunde angesagt.

    - Ich lese im K-Tip über die überhöhten Löhne der SBB, Post etc. Chefs. Ich hatte über 10 Jahre lang ein GA, aber wegen der steten Erhöhung der Preise verzichte ich nun darauf. Auch wenn ich es mir leisten könnte, ich unterstütze diese Preispolitik nicht. Seither habe ich nur Ärger mit Billets und pingeligen Kontrolleuren.

    - Seit einigen Tagen gibt es Unterbrücke des Swisscom Internets. Ich rief die "Gratisnummer" 0800 800 800 an. Es hiess, das Callcenter sei überlastet und könne die gewohnten Dienste nicht anbieten, und man wird auf die Webseite verwiesen (bei Internetproblemen?!?). Man kommt nicht einmal in die Warteschlaufe. Zum Glück, denn ich habe festgestellt, dass es vom Natel aus keine Gratisnummer ist. Ich habe keine Antwort erhalten.

    Alles Gute für Ihre Initiative! Ich werde auf Unterschriftensammlung gehen!
  • M. Berry, Lengnau
    Bahnhof Lengnau mit mieser Infrastruktur
    Ich als häufige Bahnbenützerin und auch Halbtaxsabo-Inhaberin finde immer nur neue Preisaufschläge echt fies! Bei uns in Lengnau z.b. haben Mütter mit Kinderwagen, Sportler mit Velos oder ältere Menschen, welche nicht mehr gut zu Fuss sind, echt ein Problem mit Treppen rauf und runter.
    Es gibt KEINE andere Möglichkeit, um auf Gleis 2 zu kommen! In fast allen Bahnhöfen gibt es Unterführungen oder einen Lift, aber hier rein gar nichts!
    Auch ein Aergernis jeden morgen: ob ein wenig Schnee oder Regen, der Regio 7Uhr30 kommt bestimmt wieder mit Verspätung.
    Und spät abends würde ich mich als Frau ohne meinen Ehemann nicht getrauen, in Biel noch mit der SBB nach Hause zu fahren. Mit dieser Ansicht stehe ich absolut nicht allein da.
  • Nadja Fankhauser, Uttigen
    Probleme mit dem Kinderwagen
    SBB: Die WCs sind effektiv immer sehr schlecht gereinigt.Die Züge sind weitgehend nicht tauglich für Kinderwagen. Die kleinen Bahnhöfe sind teilweise auch nicht kinderwagentauglich.

    Diese Punkte bemängle ich als Mutter einer 10 Monate alten Tochter sehr.So ist es ja nicht überraschend, dass wir immer mehr wieder das Auto nehmen (müssen)!

    POST: Die Paketpreise sind meiner Meinung nach recht hoch. Man kann aber auch ein bisschen sparen, wenn man den Onlinedienst WEBSTAMP benützt.

    SWISSCOM:Die Abopreise im Einzelnen sind recht hoch. Wenn man aber alles bei der Swisscom hat (TV, Festnetz, Natel), kann man auch gut sparen.

  • Ilse Eglin, Laufenburg
    SBB
    Vor einigen Wochen: Die S1 Basel-Laufenburg fuhr um 17.05h mit 15 min. Verspätung in Basel ab. Bei der Einfahrt in Stein-Säckingen wurde uns mittels Lautsprecher bekanntgegeben, dass die S-Bahn wegen Verspätung nun nur bis Stein-Säckingen fahre und dort wieder umkehre. Reisende nach Laufenburg sollen bitte ins Postauto umsteigen. Wir sind also alle ausgestiegen und haben auf das Postauto gewartet. Inzwischen fuhr der Interregio Basel-Zürich ebenfalls in Stein-Säckingen ein und auch von dort stiegen massenhaft Leute auf das eine Postauto um. Wir und noch mindestens 15 weitere Personen hatten keinen Platz mehr in diesem einen Postauto nach Laufenburg, d.h. wir mussten wieder umkehren und auf die nächste S-Bahn warten. Da Laufenburg von der SBB sowieso nur einmal pro Stunde bedient wird, wären die 15 Min. Verspätung wirklich nicht so dramatisch gewesen, vor allem während der Rush-Hour! Dieses Szenario kommt übrigens immer wieder vor.
  • Ruth Müller, Heimisbach
    Längere Öffnungszeiten
    Vor ca. 2 Jahren wurde in unserem Dorf die Post geschlossen, und als Agentur im Dorfladen integriert. Für mich geht das in Ordnung, da ich von längeren Oeffnungszeiten profitiere.

    Ich fände es wünschenswert, wenn auch Wasser und Strom als service publique garantiert würden, und nicht von gewinnorientierten Unternehmen geliefert würden. (mit unterschiedlichen Preisen)
  • Pierre Hostettler, San Juan, Puerto Rico
    Pro Service Public
    Beispiel SwissPass (ÖV): Das Konzept galt ursprünglich für ausländische Touristen (inkl. Auslandschweizern, wie ich selber) und wurde auf einen Schlag auf den Benutzer mit Wohnsitz in der Schweiz vollständig umgestaltet. Einer wurde der Verlierer und der andere (Inländer) wurd mit einem neuartigen Konzept konfrontiert und verwirrt. Wo liegt da der echte Fortschritt für den Benutzer/Konsumenten?
  • Rita Huber, Küssnacht am Rigi
    Es soll wieder besser gehen!
    Hallo und Komplimente an die Initianten!

    Ich möchte auch, dass es wieder besser wird. In den Call Centern wird das Personal, häufig nur Temporärangestellte, nicht gut umgeschult. Das ist für Anrufer und Abnehmer stressig und nervig. Die Kundschaft fühlt sich im Stich gelassen. Die Mitarbeiter fühlen sich dumm. Das ist unfair.

    Auch die vielen Poststellen, die zugemacht haben, machen mich traurig. Man muss ins nächste Dorf fahren, doch die Postautos fahren nur einmal pro Stunde und die Poststelle im Nachbardorf ist nur stundenweise offen.

    Die Preise beim Ticket nehmen zu, doch das Geld wird dort investiert, wo Städte sind. Es sollen endlich auch Regionen angeschlossen sein, die noch keinen Zug haben und die Leute besser betreut werden. Und mehr Personal auf die Züge soll es geben, damit diese Zeit für die Reisenden hat

    Kundschaft im Stich lassen und Personal ins Brun-Out schicken: das soll nicht mehr sein!
  • Yvonne Brönnimann, Oberbipp
    Adressänderung bei der Post
    Ich bin nach bald 20 Jahren wiedereinmal umgezogen. Die Adressänderungen habe ich bei der Post gemacht, gültig ab sofort. Der Preis für diese Leistung der Post war enorm. Adressänderungen kosten CHF 48.00 und weil per sofort noch CHF 10.00 Expresskosten dazu. Also CHF 58.00. Dafür bekomme ich nun regelmässig Post von der Post. "Homeset" nennen sie das mit ausgewählten Angeboten für mein neues Zuhause. Sei das für Lebensmittel, Möbel, Weine, Versicherungen etc.
    Mit wäre es lieber, wenn die Post Ihre Aufgabe endlich wieder wahr nehmen würde anstatt Nespressokapseln und Gummibärchen zu verkaufen.
    Ich habe mich total geärgert.
  • Ulrich Kirchhofer, Solothurn
    SBB-Führungsetage den Lohn reduzieren
    Mit erneuten Tarifaufschlägen wollen die SBB auf Ende 2012 die Kunden verärgern. Viele Fahrgäste finden dies einen Affront. Der SBB-Führungsetage sollte einmal der Lohn reduziert werden und ein paar Jahre nicht erhöht werden. Verschiedene Vergütungen von diversen Privilegierten sollten gestrichen werden. So könnten Millionen eingespart werden, und die wäre der andere Weg, um mehr Gerechtigkeit gegenüber der treuen, langjährigen Kundschaft zu schaffen. Sicher überlegen sich viele Pendler wieder auf das Auto umzusteigen, ist das der Sinn der SBB-Verantwortlichen?
  • Oskar Wohlgemuth, Bellach
    Peinlich!
    Viermal durfte ich Couverts aus meinem Briefkasten fischen, die an andere Adressaten gerichtet waren. Es ist dann immer peinlich, solche Couverts beim richtigen Adressaten abzuliefern, wenn man sie vorher irrtümlich geöffnet hatte. Verschiedene Mitbewohner von unserem Mehrfamilienhaus beklagten übrigens auch, Irrläufer-Briefe erhalten zu haben. Ein weiterer Mitbewohner brachte mir ebenfalls einen Brief an meine Adresse, welcher vorher bei ihm landete. Laut eines Mitbewohners soll man bei der Poststelle Bellach einen vollautomatischen Briefsortierer installiert haben. Das Zustellpersonal sei seither gehalten, diesem «Roboter» blindlings zu vertrauen und die Ware innert der vorgegebenen Fristen den Adressaten zuzustellen. Daraus dürfte die eingangs erwähnte Feststellung resultieren. Diese «Spielerei» erachte ich als Postkunde eine Zumutung. Insbesondere auch, weil anscheinend seit dem Vorhandensein der Maschine die Briefzustellung in zeitlicher Hinsicht ebenfalls im Argen liegt. Daher meine Frage: Was ist los bei der Poststelle in Bellach?
  • Evelyne H. Bur, Thun
    Kostendeckend, aber nicht gewinnorientiert!
    Ich finde die Initiative für mehr "Service Public" sehr gut. Meine Unterschrift steht. Natürlich hat die Bahn immer wieder hohe Investitionen zu finanzieren, Dass wir dabei mithelfen, ist OK. Aber die Gewinne und überhöhte Managerlöhne gehören nicht in diese Sparte. Für mich sollen Post und Bahn kostendeckend arbeiten können, aber keineswegs gewinnorientiert!
  • Sylvia Waldvogel, Aesch
    Sauberkeit in Zügen
    Mich ärgern in erster Linie die vielen reklamierenden Leute. Wer macht denn den Dreck und die Sauerei? Wenn jeder seinen Abfall selber entsorgen und das WC nach Gebrauch sauber hinterlassen würde, gäbe es die ganze Problematik überhaupt nicht!
  • Ute Walker, Oberhofen a.T.
    SBB - Zusatzkosten
    Als ich vor kurzem eine Reise nach München am Schalter gekauft habe, hat mich wieder einmal geärgert, dass dieser "Service" 10 Franken extra kostet.
    Ich frage mich wieso so etwas überhaupt gerechtfertigt ist: ein Fahrkartenschalter ist doch dazu eingerichtet worden, um Fahrkarten zu verkaufen. Egal ob für In - oder Ausland. Jedoch für den grenzüberschreitenden Verkehr noch eine Servicepauschale zu erheben, finde ich nicht in Ordnung.
    Dazu kommt, dass ich eine Reka Karte habe: mit dieser kann ich nicht im Internet kaufen, wenn dann nur am Automaten. Ich stehe aber nicht so gern am Automaten, wenn ich mehr brauche als nur eine Hin - und Rückfahrkarte innerhalb der Schweiz (und dafür muss man am Schalter meines Wissens keine Pauschale bezahlen, obwohl da ein Kauf am Automaten meines Erachtens sinnvoller ist).
    Oder ist die Pauschale für die Suche im Internet? Dann muss ich sagen: wenn man die früheren Verhältnisse kennt, wo es nur sogenannte Kursbücher gab...da war die Beratung am Schalter wirklich eine Dienstleistung mit Aufwand.

  • Martin Scheim, Genf
    SBB / Service Public
    Die SBB Tarife sind unattraktiv und überrissen.
    Der Taktfahrplan ist zwar gut aber auch überrissen.
    Deshalb verkehren die Züge meist mehr als halb leer auf vielen Strecken, mit wenig Ausnahmen.
    Dieser Unsinn ist eigentlich zu teuer - deshalb müsste man da etwas korrigieren.
    Die SBB muss nicht das Auto konkurrenzieren; und wann schon nur beim Preis; die Fahrten (auch Einzelbillette) mit der SBB müssten eben billiger werden als mit dem Auto.
    Das Halbtax Abo ist ein dummer Mogel. Der Nahverkehr ist zu billig und der Fernverkehr zu teuer.
    Es kann nicht im Interesse der SBB liegen, den billigen Pendlerverkehr zu fördern und das Platzangebot nach diesem zu richten - um hernach den ganzen Tag mit dem Überangebot zu verkehren.
    Prinzipiell ist der Pendlerverkehr eine teure Sache und deshalb sollte diese Leistung auch zum effektiven
    Preis vermarktet werden. Die Querfinanzierung über die anderen Billette ist es, was die Preise der übrigen Fahrten zu teuer macht.
    Eigentlich müsste es die Bemühung der SBB sein, ihr Angebot durch professionelles Marketing zu verbessern. Darunter würde ich verstehen dass man mit einem attraktiven Preisangebot, insbesondere bei Einzelfahrten, neue Kunden anzieht und andere dabei behält. Dem ist leider nicht so.
    Es gibt kein Halbtax Abo für Rentner ! Normale Tageskarten sind zum Einheitspreis von 71.- erhältlich,
    setzten ein Halbtax Abo voraus und sind ohne Ermässigung für Rentner. Möchte man ein Monatsabo.
    ist dies zu 400.- erhältlich, nur mit Halbtax Abo und ohne Rentnerverbilligung - im Gegensatz zum
    effektiven GA Rentner 2'500 / Jahr - also 208.30 / Monat; bei monatlicher Bezahlung jedoch zu 250 / Mt.!!!
    In der SBB Preisstruktur gibt es viele Unstimmigkeiten die man unbedingt verbessern müsste.


    PS
    Wenn man von Verkehrspolitik sprechen möchte, müsste man auch die Ökopolitik einbeziehen. Dann würde man merken, dass man die Ballungszentren "entballen" müsste. Also müssten Bemühungen gemacht werden, damit gewisse Arbeitgeber den überaus teueren Raum in den Städten vermeiden und in die weit erschwinglicheren Aussengebiete übersiedeln - wo es auch Wohnraum gibt. Somit ergäbe sich längerfristig ein Pendlerfluss in beiden Richtungen mit halbem Potenzial.
  • Joel Müller, Richterswil
    SBB Kundenservice telefonisch
    Wenn ich eine Beratung bei der SBB möchte zu einem Ticket, muss ich eine kostenpflichtige 0900er-Nummer wählen. Heutzutage bietet praktisch jedes Reisebüro eine Beratungsnummer zum Festnetztarif. Das ist eine absolute Schweinerei. Dies habe ich der SBB heute Morgen auch schriftlich mitgeteilt.
  • dani, 4116
    initiative
    Hallo
    Ich währe dafür, dass der lohn für die bundesbetriebe klar mit einer zahl nach oben begrenzt wird.
    Meiner meinung nach 500'000.- für post, postauto, sbb, bund, ruag etc.
    Gruss dani
  • Michael Renold, Illnau
    Zangengeburt A-Post Sendung
    Am 16.08.12 bin ich zum ersten Mal Vater geworden. Da wir eine SMS-Flut verhindern wollten, haben wir uns entschlossen, die Geburtsanzeigen so weit als möglich vor zu bereiten und dann so schnell als möglich zu versenden. Dies ist auch gelungen. Trotz 20h im Spital konnte ich die über 100 Couverts noch am Geburtstag in den Postbriefkasten vor meinem Haus werfen. Uff!
    Die erste Enttäuschung folgte, als am Samstag 18.08. scheinbar hat noch niemand unsere Anzeige per A-Post erhalten hatte. Kann ja passieren, am Montag sind diese sich bei den Empfängern...
    Am Dienstag 21.08. bin ich dann auf die Poststelle im Dorf, wo man mir versprochen hat, der Sache nach zu gehen. Für mich ist vor allem wichtig, ob es die Briefe überhaupt noch gibt, oder ob ich die ganze Arbeit nochmals machen muss...
    Mittlerweile ist Mittwochabend der 22.08. und ich habe bereits einige Telefonate mit einigen Angestellten der Post geführt. Antwort des "Kundendienstes" man darf nicht so viele Couverts in einen Briefkasten werfen und überhaupt gibt es keine Garantie, wann die Post ankommt und für Verlust wird auch nicht gehaftet! Die Angestellte der Dorf Post ist sehr bemüht, kann aber selber gar nichts unternehmen, da dieser Briefkasten nicht von dieser Poststelle geleert wird. Vom "KundenDIENST" erhält sie dieselben Antworten! Briefe sind bisher scheinbar keine angekommen...
    Mal schauen, wie die Geschichte weitergeht. Unsere Tochter ist in einigen Stunden eine Woche alt, nur wissen es halt leider erst einige wenige :-(
    Auf dem Postbriefkasten steht übrigens mit keinem Wort, dass grössere Sendungen nicht in diesem Kasten aufgegeben werden dürfen. Dafür ist ein Tipp notiert, welcher in etwa wie folgt lautet; "Verschicken Sie Ihre Sendungen mit A-Post, damit zeigen Sie dem Empfänger wie wichtig es Ihnen ist". Danke, liebe Schweizer Post für den grossartigen Tipp und die sensationelle Unterstützung bei Problemen!
  • Elf und Marcel Heinzelmann, Balterswil
    Zurück zur Verstaatlichung!
    Post, Bahn, Strom, Wasser soll verstaatlicht bleiben, bzw wieder werden.

    Gewinnorientierte börsenkodierte Unternehmen bringen nur den Kadern und den CIO etwas ins Portemonnaie. Aber für etwaige Fehlentscheidungen wie Fehlinvestitionen stehen diese dann natürlich nicht mit ihrem Vermögen gerade. Nein! Der Steuerzahler soll's richten. Das gewöhnliche Volk hat also nur Nachteile.
    Deshalb noch einmal dick gefordert: Post, Bahn, Strom, Wasser sollen beim Staat bleiben. Für den Steuerzahler kommt es nämlich eh aufs Gleiche hinaus.
  • Werner Gubser, Fehraltorf
    Zugfahrten nur für Glückliche
    Wer am Automaten ein Billett herauslassen will, kann von Glück sagen, wenn die Note oder der Fünfliber angenommen wird. Wer keine Glückssträhne hat und nicht 80 Franken für die Busse entbehren kann, muss auf die Zugsfahrt verzichten und kann wieder nach Hause gehen. Früher erhielt man das Billett noch eine Minute vor Abfahrt am Schalter .

    Im Internet wird man nicht darauf aufmerksam gemacht, mit welchen Programmen der Computer ausgerüstet sein muss, dass man ein Billett beziehen kann. Es kann passieren, dass man am Computer kein Billett erhält, aber der Fahrpreis trotzdem abgebucht wird. Wer sich nicht scheut, fünf Telefongespräche zu sieben bis zwanzig Minuten Länge zu führen, sich dabei mit Ausdauer zu wehren, und bereit ist, sich zu einer von einem SBB-Bürobeamten bestimmten Zeit am Schalter einzufinden, sieht sein Geld nicht mehr.
  • Oster Max, Bönigen
    Milliardenschwere Anbieter profitieren
    .. Interressant ist in diesem Zusammenhang dass milliardenschwere Anbieter wie Google, Skype und Andere die Infrastruktur der Swisscom, die ja teilweise im Eigentum des Bundes ist, ohne Entgelt benutzen können…

    Offensichtlich ist es einfacher auf Kosten der Allgemeinheit den Service public abzubauen, als dort das Geld zu holen wo es auf Grund der vom Volk bezahlten Infrastruktur von den Monopolisten im Kommunikationsbereich gescheffelt wird.
  • Manfred Braun, Walkringen
    Schliessung Poststelle Walkringen
    Die Post informierte vor einigen Wochen, dass in Kürze die Poststelle Walkringen geschlossen werde.
    Die 1715 ha grosse Gemeinde Walkringen zählt aktuell über 800 Haushaltungen. Die Bäckerei Jegerlehner wird als Postagentur nach der Schliessung der Poststelle minimale Leistungen übernehmen. Ob es weiterhin in Walkringen Postfächer gibt, ist völlig unklar. Wenn überhaupt sollen Postfächer neu erst gegen 09:00 Uhr bedient werden, was definitiv zu spät ist, insbesondere für Tageszeitungen. Gebührenpflichtige Pakete wie Zollsendungen oder Nachnahmen müssen dann ohnehin im Nachbardorf Biglen abgeholt werden. Für mich wird das stets einen Umweg von einer halben (Auto)-Stunde und den Verlust eines Arbeitstages bedeuten. Meine Firma Fly Over GmbH hat seit 1988 geschätzte 10'000 Pakete und etwa gleich viele Briefe via Post Walkringen versandt. Zu Beginn öffnete die Post morgens bereits um 07:00 Uhr, dann um 07:30 Uhr und schliesslich heute erst um 08:00 Uhr. Für die meisten Personen in Walkringen ist es heute praktisch unmöglich geworden, aufgrund der knappen Öffnungszeiten die Poststelle ihrer Gemeinde aufzusuchen. Die Post konstruiert dann daraus das Argument, die Poststelle müsse wegen zu geringer Besucherfrequenz geschlossen werden. Die Post reduziert laufend Leistungen, die für viele Bürger sehr wichtig sind. Dafür bringt sie unnötige Produkte wie Webstamp. Mit Service public hat das immer weniger zu tun. Anderseits fahren Dank Liberalisierung manchmal innerhalb einer Stunde 3 verschiedene Paketdienstleister zu uns ins Sunnedörfli um je ein Päckli abzugeben. Was für ein Unsinn - sowohl bezüglich Kosten, Umwelt als auch Verkehr. Dass man nicht wie früher fast jede Telefonstange mit einer Poststelle versorgt, dafür habe ich Verständnis. Wenn aber selbst Gemeinden in der Grössenordnung von Walkringen nicht mehr über eine eigene Poststelle verfügen, dann ist das inakzeptabel. Hoffentlich wird sich Dank der eben eingereichten Volksinitiative Proservicepublic etwas ändern, damit vor allem auf dem Land solch wichtige Grundleistungen staatlich garantiert werden. Warum muss die Post als Staatsbetrieb dermassen viel Gewinn auf Kosten der Bevölkerung machen? Auf eine solche Liberalisierung kann ich als Staatsbürger verzichten. Sie bringt der breiten Bevölkerung letztlich gar nichts ausser weniger Leistungen bei höheren Kosten.