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Ihre Meinungen

  • Edwin Weibel, Viganello
    "Service" der Bahn
    Im Oktober 2011 wollten meine Frau und ich von Lugano nach Mailand mit der Bahn. Da uns das Park-platzproblem um den Bahnhof Lugano bekannt ist, waren wir 40 Min. früher als die Abfahrtszeit am Bahnhof.(10.50 Uhr) Der Parkplatz war diesmal kein Problem, aber die Schalterbesetzung: Von fünf Schaltern waren zwei bedient: vor beiden standen die Leute Schlange. Wir mussten knapp 35 Minuten warten, bis wir die Billette hatten und konnten damit grad einsteigen.
    Dasselbe diesen Oktober: Wir wollten unsere Billette lieber am Vortag holen, nachmittags um 16.00 Uhr.
    Unterdessen wird der Bahnhof umgebaut. Im Provisorium gibt es nur noch vier Schalter. Vor jedem standen 5 - 8 Personen. Trotzdem schloss eine der Beamtinnen den Schalter und verschwand. Wir warteten auch diesmal 25 Minuten, bis wir die Billette hatten.
    Da fahr ich lieber mit dem Auto nach Como und steige dort ein. Eine solche Bahn brauche ich nicht.
  • Hannes Dohrenbusch, Zürich
    Schluss mit Auslandabenteuern
    Ich bin froh, dass dieses Thema endlich ans Tageslicht gebracht wird! Und ich danke den Mitarbeitenden herzlichst für ihre Arbeiten!
    Meine Anliegen - die ja weitgehend von der Initiative abgedeckt werden:
    1. Den Chefs der Bundesbetrieben muss die Grenze "Bundesratslohn" gesetzt werden - ohne Möglichkeit, durch eine Hintertür - wie Boni und Spesen - ihre Bezüge zu mehren: diese Chefs sind Angestellte der Kunden und tragen keine grössere Verantwortung als z. B. die Bundesräte.
    2. Der schweizerische Service Public hat in der Schweiz und nur in der Schweiz stattzufinden. Alle "lustigen" Hobbies der oben erwähnten Chefs - wie z. B. "Post und Elektronik" in Italien, Eisenbahnlinien in England etc. - sind per sofort einzustellen: der Schweizerische Service Public ist Sache für die Kunden in der Schweiz.
    3. Gewinne der Bundesbetriebe müssen ohne jede Quersubventionierung zu den Kunden zurückfliessen. Das ist ja schliesslich "meine" Post, SBB etc. Denn: wenn diese Betriebe Schulden machen, dann bin ich als schweizerischer Steuerzahler an der Reihe, die Löcher zu stopfen.
    4. Den Börsengang von Bundesbetrieben ist/sind rückgängig zu machen: die schweizerischen Kunden haben auf gar keine Fall die Aufgabe, die Vermögen der Anleger zu mehren.
    5. In den obersten Verwaltungen der Bundesbetriebe haben die Kunden Einsitz zu nehmen: eine kleine Gruppe Schweizer (oder auch Schweizer Kunden?) müssen mitbestimmen können - ohne Partei- und vor allem ohne Bankenklüngel. Einfach einfache Bürger, die mithören und mitreden und mitbestimmen. Wahl derselben: tja, das weiss ich nicht. Leider.
    6. Preise für Leistungen der Bundesbetriebe dürfen nicht dem Markt entsprechen, sondern müssen in einem Zusammenhang mit dem durchschnittlichen Gehalt/Lohn/Rente eines Durchschnittsbürgers stehen.
    (Bsp. ZH-Bern retour ab nächstem Winter 49.- Fr. MIT Halbtaxabo - das ja auch aufschlägt - ist ein Schlag ins Gesicht der Kunden, oder einfacher: eine Frechheit des "lustigen" Herrn Meier.)
    7. Die Bürger der Schweiz müssen kräftig dazu aufgefordert werden, dem Preisüberwacher alle Unterstützung zukommen zu lassen, inkl. Aufsässigkeit bei Bundesrat und NR und SR!

  • Wismer Alice, Waldkirch
    Bussen SBB
    Meine Tochter hat ein GA und fährt in der Regel von St. Gallen nach Zürich in die Schule.
    Sie musste nun erstmals eine Strecke nach ausserhalb Zürich mit einer S-Bahn benutzen.
    Dabei geriet sie, ohne es zu bemerken, in einen Abteil mit 1. Klasse.

    Meine Tochter versuchte der Billettkontrolleurin zu erklären, dass sie ohne Absicht hier sitze und dass rein optisch die Ausstattung für sie nicht auf eine 1. Klasse hinweise. Die Kontrolleurin liess absolut nicht mit sich reden und behandelte meine Tochter so, als ob sie schwarzfahre.
    Ich habe schon viele ähnliche Fälle gehört, bei denen SBB-Benutzern einfach nur ein kleiner Fehler unterlaufen ist. Für solche Missgeschicke sind die Bussen einfach viel zu hoch.
  • Beat Bornhauser, 6374 Buochs
    Monopolist Swisscom

    Ich besitze als Arzt seit 1977 ein Refugium im Raume Stechelberg. Damals haben Telefonleitungen aus Kupfer die abgelegenen Häuser bestens versorgt. Als erfahrener Unfallchirurge werde ich auch in der Freizeit oft um Rat gefragt. Ich habe deshalb zwei Leitungen zum Haus führen lassen. Ich habe gehofft, dass per Fax bald einmal Bilder (für mich wichtige Röntgenbilder) würden übermittelt werden können.

    Gleichzeitig mit der Entwicklung des Internets, wurden die Kupferleitungen durch ein Multiplexkabel ersetzt, weil dessen Unterhalt viel billiger ist. Die zweite Leitung wurde einfach gekappt und die neue Leitung erlaubt weder eine stabile Verbindung ins Netz, noch eine Nummernerkennung, für mich eine Katastrophe. Reklamieren brachte nichts. Ich war gezwungen neben dem Festnetz ein mobiles Modem zu erwerben. Eine Verbesserung der Leitung ist immer noch kein Thema.
  • Heinz Buser, Zollikofen
    Bahnpreise
    "Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul" und einem halb geschenkten auch nicht.
    Die Bahnfahrer zahlen weniger als die Hälfte dessen, was ein Bahnbillett tatsächlich kosten müsste. Der sogenannte Gewinn der SBB entsteht nur durch Beiträge der öffentlichen Hand, d.h. der Steuerzahler, von Fr. 2,6 mia. in 2010. Darin sind die Kosten für die NEAT, Bahn2000, etc. in Milliardenhöhe noch nicht enthalten. Die SBB hat zudem Schulden von Fr. 8 mia. Die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Eisenbahnen weist 2010 einen Verlust von Fr. 10 mia aus. Die Entschädigungen an Konzernleitung und Verwaltungsrat der SBB machen weniger als 1 Tausenstel des Aufwandes aus und sind völlig nebensächlich. Bei dieser Situation von überhöhten Preisen zu reden zeugt von völliger Unkenntnis der Fakten. Der K.tipp haut leider in die gleiche Kerbe anstatt die Konsumenten wirklich aufzuklären. Übrigens die Verschmutzung machen die reklamierenden Bahnreisenden selbst, niemand sonst.
  • Kläger Peter, St. Gallen
    Einseitige Betrachtungsweise
    Es gilt zu bedenken, dass bei Swisscom sehr viele Schweizer Risikokapital investiert haben. Mit Recht darf bei einem rentablen Betrieb auch eine Rendite erwartet werden. Und noch etwas: Wer, meinen Sie, würde bei geringen oder ausfallenden Beträgen an die Bundeskasse die Steuerausfälle bezahlen?
    Wohl wieder der sogenannte Mittelstand.
  • Wanner Amona, Zürich
    Eingeschriebene Briefe - unmögliche Fristen
    An meinem alten Wohnort, wo ich die Postleihzahl 8046 hatte, hatte ich niemals Probleme mit der Post. Ausser, dass ich nach Affoltern raus fahren musste, um ein Paket oder einen Eingeschriebenen Brief entgegen zu nehmen.
    Mein Wohnort war viel näher beim Bucheggplatz, von der Postleihzahl gehörte es aber zu Neuaffoltern und Affoltern.
    Ich habe damals probiert, dass man mich einem anderen Postamt zuweisen könnte, weil ich
    1. immer 100 % arbeitstätig war und niemals zu hause war, wenn mir der Pöstler eine Abholungseinladung brachte. Und somit immer zur Post musste, wenn ich einen eingeschriebenen Brief erhielt.
    2. Lag die Post in Affoltern absolut nicht auf meinem Arbeitsweg oder sonst auf einem Weg, den ich sonst irgendwie machte. Und diese Poststelle hatte auch nicht gerade nette Öffnungszeiten, so dass ich noch am Feierabend überhaupt hätte vorbeigehen können. Wenn ich also so einen gelb-weissen Zettel im Briefkasten hatte, musste ich ganz sicher am nächsten Samstag da vorbeigehen. Und ja nicht über Mittag denn dann hatte diese Poststelle 2 Stunden zu. Ich weiss die Öffnungszeiten nicht mehr genau. Es war einfach sehr ungünstig. Ich habe damals noch eine Zeit lang jeden Freitag Abend in einer Bar bis früh am Morgen gearbeitet. Wenn ich dann am Samstag lange geschlafen hatte, war es meistens zu spät um zur Post zu gehen.

    Wie auch immer, ich wollte, dass man mir meine Post entweder nach Oerlikon oder an den Schaffhauserplatz senden könnte. Da gab es aber keine Diskussion. Dies hätte man nur als eine einmalige Dienstleistung gegen Bezahlung aushandeln können.
    Ich will doch nicht jedes Mal, wenn ich etwas abholen sollte, zuerst anstehen und dann Bitti-Betti machen, dass man mir die Sachen an ein anderes Postamt schicken kann und dann noch dafür bezahlen??!!

    Seit ich jetzt in Wipkingen (8037) wohne, erhalte ich die Abholungseinladungen einfach viel zu spät, so dass ich sie gar nicht erst abholen kann.
    Ich hätte einen Brief bis am 5.12.12 abholen müssen. Die Einladung dafür erhielt ich zwei Tage vor dem Ablauf. An diesen zwei Tagen war es mir unmöglich, zur Post zu gehen während diese geöffnet war.
    Kurz darauf lag der nächste Zettel am 17.12.12 in unserem Hauseingang! Ich weiss bis jezt nicht, wie der dort hingekommen ist. Wahrscheinlich hat man ihn in der falschen Briefkasten gelegt und die Nachbarn haben ihn dann bei uns vor die Tür gelegt.
    So fand ich diesen Zettel also am Abend vom 17.12.12 und der letzten Termin wo ich der Brief hätte bei der Post holen können war der 17.12.12
    Super! Und dass ein eingeschriebener Brief immer etwas Wichtiges ist , wissen wir ja alle. Wahrscheinlich war es noch an beiden Daten der selbe Brief. Ein eingeschriebener Brief gilt immer als zugestellt. Wenn man ihn nicht abholt, ist man selber schuld.
    Ich weiss jetzt noch nicht, worum es ging und hoffe einfach ganz fest, dass es nicht ein Zahlungsbefehl war oder so ähnlich.
  • Remo, Summaprada / Domleschg
    Poststellen werden zu Gemischwarenläden
    Immer mehr Denner, Volg und Co. werden zu kastrierten Poststellen.

    Beim Denner Rhäzüns steht oben dran "Post", aber man kann nicht einmal Geld einzahlen:

    http://domleschger-zeitung.ch/post-cazis-wetten-dass/

    Und gleichzeite werden immer mehr Poststellen zu Süßwaren- und Gemischtwaren-Ramschläden.

    Die Abstimmung ist darüberhinaus nicht bloß eine Abstimmung über die Abzockerlöhne der Kaderleute dieser dem Volk gehörenden Staatsunternehmen.

    Es geht auch darum, ob immer mehr Poststellen schließen sollen, ob Züge immer dreckiger und unpünktlicher werden sollen und bald deutsche oder französiche Zustände bei den Schweizer Bahnen herrschen.
  • Peter Lutz, Diepoldsau
    Ein Lob der SBB
    Immer wieder steht die SBB im Kreuzfeuer der Kritik. Nicht nur wenn es um Preiserhöhungen und Verspätungen geht, auch von Seiten der Schulen, wenn Schulreisen oder in ein Lager auf dem Programm stehen. Dass aber unsere Bahn zum grössten Teil hervorragende Arbeit leistet, ist für die meisten einfach normal. Das Klassenlager mit einer zweiten Realklasse ist so ein Beispiel des «Dienstes am Kunden».
    Schon im Vorfeld des Lagers wurde ich beim Bahnhof Heerbrugg bestens über die optimalen Umsteigemöglichkeiten für unsere Fahrt ins Wallis informiert. Und schon seit längerer Zeit erhält man per SMS den Standort des reservierten Wagens. Just am Tag unserer Reise musste der Lötschbergtunnel aufgrund eines technischen Defektes am Nachmittag geschlossen werden. Über das Handy wurde ich informiert und zum Ersatzzug, der über den Lötschberg fährt, geführt. Wenig später erkundigte sich der Bahnhof Heerbrugg, ob die Informationen bei uns angekommen und wir auf dem Weg zu unserem Reiseziel seien. Auch während der Woche konnte ich mich auf die öffentlichen Verkehrsmittel verlassen. Bei einer Verschiebung unseres Ausflugs nach Zermatt genügte ein Telefon mit dem Bahnhof Heerbrugg, und eine Viertelstunde später durfte ich Billette und Reservationen in Empfang nehmen. Für unsere Heimreise wurde uns von Brig nach Andermatt ein Extrawagen im Glacierexpress zur Verfügung gestellt. Bei unserer langen Hin- und Rückreise und den Ausflügen erlebten wir nur freundliches Bahnpersonal. Auf jeden Fall hat die SBB ihren Teil dazu beigetragen, dass wir ein gelungenes Lager und ich als Lagerleiter stressfreie Reisen hatten. Ich möchte mich (auch im Namen meiner Klasse) bei der SBB und vor allem beim Bahnhof Heerbrugg für ihre tadellose Arbeit herzlich bedanken.
  • Wintsch Andreas, Berg am Irchel
    Radio und Fernsehen vergessen!
    Sehr geehrtes Initiativkommitee.
    Ich bin auch für Ihre Initiative, allerdings aus einem ganz anderen Grund.
    Völlig vergessen ging die Tatsache, dass in der Schweiz die Verbreitung von Radio und Fernsehen durch die Antennen von Swisscom erfolgt! In meinen Augen ist dies ein Service Public sondergleichen!!!!!!!
    Cablecom und andere Dienstleister sind hier nur Weiterverbreiter. Stellt also Swisscom wie vom Parlament beschlossen die Verbreitung von UKW in der Schweiz ein, sind davon noch sehr viel mehr Leute betroffen als von den fehlenden Poststellen und den überteuerten Bahnangeboten. Ja, es ist JEDER betroffen! Alle Haushalte haben MINDESTENS 3 Radios. In der Regel sind diese in der Küche, in der Stube und im Schlafzimmer zu finden. Mit keinem Wort wird die beschlossene Abschaltung aber in den Medien thematisiert. Es wird nur mittgeteilt, dass die Schweiz auf den Radiostandard DAB+ wechselt. Der Ottonormalverbraucher kann durch so eine Mitteilung aber nicht auf eine Abschaltung von UKW schliessen. Und dies scheint ganz bewusst so gewollt zu sein damit sich ja keiner dagegen auflehnt. Die Swisscom und somit auch die Verbreitung von Radio und TV gehören Herr und Frau Schweizer. Sie bezahlen Steuern damit Swisscom dieses Angebot aufrecht erhält. Der Bundesrat hat somit kein Recht, dieses Angebot zu streichen und durch etwas Neues zu ersetzen, was keinen Rückhalt in der Bevölkerung geniesst. Zumal alle umliegenden Länder bereits erkannt haben, dass DAB+ mehr Nachteile als Vorteile für alle Beteiligten bringt.
    Die Schweiz verpasste seinerzeit die Einführung des Fernsehens und von UKW. Damit dieses Trauma endlich überwunden werden kann, stürzt man sich nun kopflos in eine Technologie, die von Beginn weg zum Scheitern verurteilt war weil sie keinen Mehrwert bringt. Nein, sie wirft das ganze Land quasi 60 Jahre an die Anfänge von UKW zurück. Empfang auf Gut Glück und nur Mono.....
    In diesem Sinne hoffe ich, dass Ihre Initiative auch in dieser Hinsicht eine Positive Wendung bringen wird!!!!!!!!!!!!!!!
    mit freundlichen Grüssen
    Andreas Wintsch
  • Mosimann, Winterthur
    Millionensaläre für die Chefs
    Gemessen an dem, was uns diese Bundesräte so alles einbrocken (Atomausstieg, Einwanderung, Krankenkassen-Unwesen, Salärpolitik in den Bundesbetrieben etc.) habe ich ein gewisses Verständnis dafür, wenn sich die Chefs von Bundesbetrieben mit dem doppelten bedienen. Ich gehe allderdings von einem BR-Gehalt von maximal Fr. 130'000 / Jahr aus.
  • Diana Frigeri, Baden
    SBB
    Gibt es keine Inernet Blogs oder Gesprächforums, wo man seinen Ärger über die SBB loswerden kann ?

    Ich lese immer den Ktipp und Saldo, vorallem die vielen Berichte über die verärgerten SBB-Kunden. Meine Frage ist, ob die SBB diese Berichte auch zu lesen bekommt ? Wünschenswert wäre es ja ! Mich persönlich macht die SBB stinkesauer. Wer glauben die eigentlich, dass sie sind? Sie sind auf uns und unser Geld angewiesen und behandeln uns wie den letzten Dreck!

    Finde es nicht so gut, dass man die Unterschriftenbogen jetzt schon abgegeben hat, man hätte ruhig bis zum besagten Datum weiter sammeln sollen und dann alles abgeben. Die SBB, Post und Swisscom sollten nur sehen, wie ernst es ihren Kunden ist. Man könnte meinen, sie können all ihr Geld einmal mit nehmen, wenn sie sterben. Zufriedene Kunden sind viel wichtiger, all ein fettes Bankkonto . Ich bin so etwas von sauer auf die SBB ! Überall ist das Personal unfreundlich und genervt, man könnte meinen, die SBB seien in grosser finanzieller Geldnot .

  • Vetterli Yvonne, Watt
    Immer wieder neue Gebühren
    Absolute Frechheit, dass Bundesbetriebe, speziell Post und SBB nur noch auf den Gewinn achten
    (damit die Manager ihre Bonis erhalten), die Bürger haben das Nachsehen.
    Immer wieder ärgere ich mich über die Oeffnungszeiten der Post, normale Bürger arbeiten bis
    17.30 - 18.00, haben KEINE Chance, weder über die Mittagszeit noch abends ein Paket abzuholen.
    Ebenfalls eine Schande, dass man neu Gebühren bezahlen muss für eine Unterschrift, damit eine vertraute Person die Postgeschäfte für eine andere Person abholen will.
    Immer wieder werden neue Gebühren erfunden, Poststellen werden geschlossen, damit der Bonus
    noch höher ausfällt !!!
    Der CEO von der Post: so viel arbeitet er in 10 Leben nicht, wie sein Lohn ausfällt!
    Kein Mensch kann sich einen so hohen Lohn mit arbeiten verdienen !!!

  • dani, 4116
    initiative
    Hallo
    Ich währe dafür, dass der lohn für die bundesbetriebe klar mit einer zahl nach oben begrenzt wird.
    Meiner meinung nach 500'000.- für post, postauto, sbb, bund, ruag etc.
    Gruss dani
  • Benjamin Müller, Russikon
    Poststelle Russikon schliesst
    ...dass eine Poststelle in einem 100 Seelen Bergdorf aufgrund wahnsinniger Unrentabilität schliesst, kann ich noch halbwegs verstehen. Wenn die Post in einem 4000-Einwohner-Dorf wie Russikon die Pforten schliesst, dann hört der Spass auf. Wo bitte ist der Service Public? Alle Russiker müssen nun mit dem Auto oder Öv nach Pfäffikon fahren, um die eingeschriebenen Pakete und Briefe abzuholen. Wurde bei diesem Entscheid auch die Ökologie berücksichtigt? Allein dass die Post keine EC Karten als Zahlungsmittel akzeptiert, ist ein Hinweis auf die Hochnäsigkeit dieses Betriebes. Ich selbst habe noch nie etwas am Schalter gekauft: ich besitze kein Postkonto und habe auch nie Bargeld in der Tasche...

    Die Post macht 500 Mio. Gewinn pro Jahr und entzieht sich dem Grund, warum sie überhaupt existiert.

    Ich fordere: entzug aller Monopole, Umwandlung in AG und Verkauf in die Privatwirtschaft. Weg damit!
  • Richard Scholl, Ebertswil
    Gewinn erwirtschaften?
    Das tun die Staatsbahnen schon seit Jahrzehnten nicht. Denn der Steuerzahler kommt für die rund 62% der Kosten auf, die sie verursachen, der Nutzer, sprich der Bahnfahrer bezahlt nur 38%. die Bahnpreise sind krass zu tief, krass subventioniert. Ein typischer Fall eines Staatsbetriebs.
    Auch die Post ist ein schräges Beispiel, jahrzehntelang holte sie via Monopolgebühren des Telefons Gewinne herein, die dann in die Post quersubvionierend flossen. Nun ist das Telefon kein Service public mehr, wer möchte dies wieder so haben? Eigentlich müssten wir staatseigene Automobilfakbriken haben, denn Automobile sind doch für das Volk ganz wichtig, nicht wahr?
  • Erika Müller, Meilen
    Schlimmer als in Drittweltland
    Die S6 ist fast immer schmutzig, manchmal schlimmer als in einem Drittweltland: Unrat überall zwischen verstreuten Zeitungen, Fenster verschmiert, Polster verdreckt und teilweise stark abgeschossen.

    Solange es genügend Zeitungscontainer in jeder S-Bahn gab, so dass man auch im Stossverkehr an einer Box vorbei kam, war die Situation ein Stück besser. Jetzt muss man nach einem Container suchen und hat oft keine Chance ihn zu benützen wegen der vielen Leute.
  • Peter Hunziker, Lenzburg
    Nervenaufreibend
    ich fahre seit über 20 Jahren SBB. Momentan Lenzburg - Zürich, Zürich - Tiefenbrunnen am morgen, am Mittag oft Tiefenbrunnen - Zürich und abends Tiefenbrunnen-Zürich und Zürich - Lenzburg. Die SBB ist seit mind. 10 Jahren für mich das Aergernis des Jahres und zwar jedes Jahr und jedes Jahr mehr. Die Verspätungen werden immer schlimmer und für Umsteiger ist das doppelt schlimm, weil meist der Anschluss verpasst wird. Ich weiss nicht, wie viele Tage ich in den letzten Jahren mit Warten auf Anschlüsse schon vergeudet habe. Der Service wird zudem immer schlechter, Sauberkeit ist ein Fremdwort und für dieses Desaster zahlt man dann am Ende jedes Jahr mehr. Bravo. Das ist auch nur mit einer Monopolstellung möglich. Dann diese unmöglichen, unnötigen Erklärungen über halbwegs funktionierende Lautsprecher (Signalstörungen, Weichenstörungen, wegen vorausfahrendem Zug, Türblockierung, Lokdefekt). Ich kann es nicht mehr hören. Leider, leider bin ich auf diese SBB angewiesen und leider kann man für diese erlittenen Schaden (Zuspätkommen, Nerven) kein Schmerzensgeld geltend machen. Wahrscheinlich sind die schlauen Köpfe im Management bei der SBB schon an einem 5-Minuten-Taktfahrplan.....Idiotie....Ein Zug pro halbe Stunde reicht doch völlig und man soll mir doch bitte mal beweisen, dass eine höhere Frequenz ein Anliegen der Passagiere ist. Eine höhere Auslastung des Steckennetzes führt doch automatisch zu Ueberlastung.
  • R. Bussinger, Wädenswil
    Immer weniger Wagen
    Ich habe festgestellt, dass auf gewissen SBB-Strecken, z.B. von Zürich nach Stuttgart über Schaffhausen - vor allem bei den internationalen Zügen - immer weniger Wagen an der Lok angehängt sind. In der Regel hat es nur noch 1 Wagen 1. Klasse und 3 Wagen der 2. Klasse pro Zug (Total 4 Wagen). Die SBB begründen das damit, dass bei Messungen auf der ganzen Strecke (wahrscheinlich in Deutschland, wo viel weniger Leute den Zug benützen) die durchschnittliche Zahl an Reisenden ermittelt hätten und dies so den Bedürfnissen entspricht.
    Fakt ist aber, dass die Züge meist von Schaffhausen bis Zürich (und umgekehrt) sehr überfüllt sind, so dass man nicht selten stehen muss. Hat man zudem viel Gepäck, ein Fahrrad oder einen Kinderwagen dabei, wirds schwierig. Aus der Sicht der Kunden entspricht dies überhaupt nicht den Bedürfnissen.
    Ich denke, dass dies eher eine Sparmassnahme der SBB ist - mehr Profit und weniger Leistung für die Kunden!
  • Rudolf Baserga, Ottenbach ZH
    SBB Service wird immer schlimmer!
    Ich kann nicht mehr, die SBB erlauben sich zu viel. Ich erlebe auf Reisen in die Westschweiz nur Negatives.
    Verspätungen noch und nöcher. So schlimm, dass ich des öfteren Taxis nehmen muss und die SBB weigern sich, die Kosten zu übernehmen.
    Als GA-Besitzer habe ich mich in die 1. Klasse hingesetzt, weil es auf der Strecke Zürich-Bern keine Sitzplätze mehr hatte. Ein ruppiger Zugführer zwang mich, einen Aufschlag zu bezahlen.
    Fakt ist, der IC-Zug hat ganze Waggons für Gruppen reserviert und natürlich, wie soll es anders sein, die schon knappen Sitzplätze noch verringert.
    Und die immer defekten Türen und die unbrauchbaren Toiletten seien nur am Rande erwähnt !
    Die lapidaren Durchsagen des SBB-Personals es sei eine Stellwerksstörung oder ein Personenunfall, kommen so verdächtig oft, dass man nicht einen hohen IQ aufweisen muss, um zu verstehen, dass es sich nur um Standardfloskeln der SBB handelt.
    Ich hatte mal auf einer Fahrt mit Schrecken feststellen müssen, dass ich mein Portemonnaie zu Hause liegen gelassen habe. Als ich der Nummer für GA-Halter anrief, erwiderte man mir schroff, man könne mir auch nicht helfen ...
    Wann wird endlich dieser Staatsbetrieb in die Schranken gewiesen ? Wie lange muss noch der Passagier immer für die Fehler der SBB hinhalten ?

  • Karin Unkrig, Winterthur und München
    Aktion Eisbär statt Brummbär
    Seit März schaltet die SBB die Heizung im EC von/nach München aus! Ich empfehle den Verantwortlichen zwei neue Fahrplanzeichen einzuführen: das Glücksrad und die Wintermütze. Ersteres weil sich bis St. Margrethen in den (seit Mitte Dezember dem Regioexpress angehängten) Fernreiseabteilen in der Regel kein Kondukteur blicken lässt - nicht mal in der 1. Klasse -> Schwarzfahren Luxus. Zweiteres, um der drohenden Lungenentzündung zu entgehen: seit 2 Monaten wird die Warmluft ab-, dafür die Kaltluftzufuhr aufgedreht. 'Scho mängä verfrorne, aber keine verstunke'.
    Letzten Sonntag protestierten die Passagiere lautstark, einige stiegen - bei Schneefall - um 18:33 Uhr mit Heizkissen und Handschuhen in die Wagen 302 bzw. 303.

    Der Kundendienst gibt den immer gleichen Standardsatz zum Besten: 'Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und geben Ihre wertvollen technischen Hinweise gerne an den Support weiter.'

    Ich bedaure und koche (innerlich):
    Karin Unkrig