DE |
FR |
IT
Ihr Kommentar

Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem Service Public? Teilen Sie Ihre Meinung mit!

Ihre Meinungen

  • Gasser Claude, Baar
    Postschalter zu - hinterlistig gesteuert
    In unserem Quartier, das mehrheitlich von älteren Leuten bewohnt wird, wird die Poststelle Basel 4008, ab Mitte Jahr 2013 definitiv schliessen. Vor ca 3 Jahren wurde der Abbau auf hinterlistige Art begonnen, d.h. keine Einzahlungen und Geldbezüge konnten mehr in diese Poststelle getätigt werden. Dies hat natürlich den täglichen Kundenstrom drastisch reduziert und als Folge hiess es, dass diese Poststelle mit so wenigen Kunden nicht mehr rentabel sei. Ich finde es eine Zumutung, dass ältere Leute, viele gehbehindert, den langen Weg bis zur Bahnpost gehen müssen um ihre Postangelegenheiten zu erledigen. Es wird heute, im Service-Public allgemein,(SBB, Swisscom usw.) keine Rücksicht mehr auf die Kunden genommen, es steht nur noch die Rentabilität (Gewinnoptimierung) und die unverhältnismässigen und unverschämten Top-Saläre der Kader, im Vordergrund.
    Die Aufgaben und der Sinn eines Service-Public ist mit den Jahren komplett verloren gegangen.
  • Remo Maßat, Chur
    Exorbitante Gewinne und immer weniger Leistungen
    Die Schweizerische Post ist ein Bundesunternehmen.

    Jahr um Jahr baut sie ihre Dienstleistungen ab. Trotz exorbitanten Gewinnen.

    Müßte ein staatliches Unternehmen mit den Gewinnen nicht den die Grundversorgung der Bevölkerung fördern?

    Statt Grundversorgung immer mehr Klimmbimm.

    In der Post muß man froh sein, wenn man überhaupt noch irgendwann Briefe abgeben darf.

    Man kann "Läpptopps" kaufen, Mobilfunk-Abonnemente abschließen, Gummibärchen gibt es auch, selbstverständlich gehört zur Post-Grundversorgung der Bevölkerung in den Augen der Post auch Kinderspielzeug und etlicher anderer Kommerz-Schwachsinn, der mit dem Auftrag des Bundesunternehmens nicht auch bloß auch nur das allergeringste zu tun hat.

    Als ich neulich bei der Post am Schalter was abgab, frug mich in Chur der Mitarbeiter, ob ich nicht noch ein Los kaufen möchte. Er wies mich darauf hin, daß der "Jäckpott" gegenwärtig über dreißig Millionen beinhalte. Ich spielte tatsächlich das erste mal Lotto in meinem Leben.

    Doch ist es die Aufgabe von Postmitarbeitern, Angestellten eines Staatsunternehmens, Lose zu verkaufen?

    Als ich in St. Gallen das Postfach leerte und zum Schalter mußte, weil - wieder einmal ein Einschreiben vom Steueramt St. Gallen darin war, frug mich die nette Dame bei der Post Langgaß, ob ich schon eine Kreditkarte habe.

    Nicht mißzuverstehen. Das sind alles ganz nette Leute, die ich größtenteils sehr schätze.

    Aber ich frag mich: Was kriegen die dafür, daß die "freiwillig" Lose und Kreditkartenanträge verkaufen? Es muß ja irgendein Anreizsystem geben dafür, sonst würden die das doch wohl nicht machen?
  • Werner Gubser, Fehraltorf
    Zugfahrten nur für Glückliche
    Wer am Automaten ein Billett herauslassen will, kann von Glück sagen, wenn die Note oder der Fünfliber angenommen wird. Wer keine Glückssträhne hat und nicht 80 Franken für die Busse entbehren kann, muss auf die Zugsfahrt verzichten und kann wieder nach Hause gehen. Früher erhielt man das Billett noch eine Minute vor Abfahrt am Schalter .

    Im Internet wird man nicht darauf aufmerksam gemacht, mit welchen Programmen der Computer ausgerüstet sein muss, dass man ein Billett beziehen kann. Es kann passieren, dass man am Computer kein Billett erhält, aber der Fahrpreis trotzdem abgebucht wird. Wer sich nicht scheut, fünf Telefongespräche zu sieben bis zwanzig Minuten Länge zu führen, sich dabei mit Ausdauer zu wehren, und bereit ist, sich zu einer von einem SBB-Bürobeamten bestimmten Zeit am Schalter einzufinden, sieht sein Geld nicht mehr.
  • M. Brasche, Rodersdorf
    Seit Jahren steigender Frust
    Endlich eröffnet sich mit der vorliegenden Initiative eine kostruktive Möglichkeit auf eidgenössischer Ebene, dem seit Jahren steigernden Frust bezüglich der permanenten Preissteigerungen bei Post und Bahn bei gleichzeitigem Leistungsabbau einen konkreten Ausdruck zu geben.
    Für mich als Kleinunternehmer wäre eine solche Geschäftspoliik schon längst der Weg direkt in die Wand gewesen. Topservice bei einer attraktiven Preisgestaltung sollte meines Erachtens nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern auch bei den Bundesbetrieben das Ziel sein - und nicht umgekehrt. Das dabei erwirtschaftete Geld wäre dann tatsächlich - bis ins hohe Kader - tatsächlich VERDIENT!
  • Martin Scheim, Genf
    SBB / Service Public
    Die SBB Tarife sind unattraktiv und überrissen.
    Der Taktfahrplan ist zwar gut aber auch überrissen.
    Deshalb verkehren die Züge meist mehr als halb leer auf vielen Strecken, mit wenig Ausnahmen.
    Dieser Unsinn ist eigentlich zu teuer - deshalb müsste man da etwas korrigieren.
    Die SBB muss nicht das Auto konkurrenzieren; und wann schon nur beim Preis; die Fahrten (auch Einzelbillette) mit der SBB müssten eben billiger werden als mit dem Auto.
    Das Halbtax Abo ist ein dummer Mogel. Der Nahverkehr ist zu billig und der Fernverkehr zu teuer.
    Es kann nicht im Interesse der SBB liegen, den billigen Pendlerverkehr zu fördern und das Platzangebot nach diesem zu richten - um hernach den ganzen Tag mit dem Überangebot zu verkehren.
    Prinzipiell ist der Pendlerverkehr eine teure Sache und deshalb sollte diese Leistung auch zum effektiven
    Preis vermarktet werden. Die Querfinanzierung über die anderen Billette ist es, was die Preise der übrigen Fahrten zu teuer macht.
    Eigentlich müsste es die Bemühung der SBB sein, ihr Angebot durch professionelles Marketing zu verbessern. Darunter würde ich verstehen dass man mit einem attraktiven Preisangebot, insbesondere bei Einzelfahrten, neue Kunden anzieht und andere dabei behält. Dem ist leider nicht so.
    Es gibt kein Halbtax Abo für Rentner ! Normale Tageskarten sind zum Einheitspreis von 71.- erhältlich,
    setzten ein Halbtax Abo voraus und sind ohne Ermässigung für Rentner. Möchte man ein Monatsabo.
    ist dies zu 400.- erhältlich, nur mit Halbtax Abo und ohne Rentnerverbilligung - im Gegensatz zum
    effektiven GA Rentner 2'500 / Jahr - also 208.30 / Monat; bei monatlicher Bezahlung jedoch zu 250 / Mt.!!!
    In der SBB Preisstruktur gibt es viele Unstimmigkeiten die man unbedingt verbessern müsste.


    PS
    Wenn man von Verkehrspolitik sprechen möchte, müsste man auch die Ökopolitik einbeziehen. Dann würde man merken, dass man die Ballungszentren "entballen" müsste. Also müssten Bemühungen gemacht werden, damit gewisse Arbeitgeber den überaus teueren Raum in den Städten vermeiden und in die weit erschwinglicheren Aussengebiete übersiedeln - wo es auch Wohnraum gibt. Somit ergäbe sich längerfristig ein Pendlerfluss in beiden Richtungen mit halbem Potenzial.
  • Wanner Amona, Zürich
    Eingeschriebene Briefe - unmögliche Fristen
    An meinem alten Wohnort, wo ich die Postleihzahl 8046 hatte, hatte ich niemals Probleme mit der Post. Ausser, dass ich nach Affoltern raus fahren musste, um ein Paket oder einen Eingeschriebenen Brief entgegen zu nehmen.
    Mein Wohnort war viel näher beim Bucheggplatz, von der Postleihzahl gehörte es aber zu Neuaffoltern und Affoltern.
    Ich habe damals probiert, dass man mich einem anderen Postamt zuweisen könnte, weil ich
    1. immer 100 % arbeitstätig war und niemals zu hause war, wenn mir der Pöstler eine Abholungseinladung brachte. Und somit immer zur Post musste, wenn ich einen eingeschriebenen Brief erhielt.
    2. Lag die Post in Affoltern absolut nicht auf meinem Arbeitsweg oder sonst auf einem Weg, den ich sonst irgendwie machte. Und diese Poststelle hatte auch nicht gerade nette Öffnungszeiten, so dass ich noch am Feierabend überhaupt hätte vorbeigehen können. Wenn ich also so einen gelb-weissen Zettel im Briefkasten hatte, musste ich ganz sicher am nächsten Samstag da vorbeigehen. Und ja nicht über Mittag denn dann hatte diese Poststelle 2 Stunden zu. Ich weiss die Öffnungszeiten nicht mehr genau. Es war einfach sehr ungünstig. Ich habe damals noch eine Zeit lang jeden Freitag Abend in einer Bar bis früh am Morgen gearbeitet. Wenn ich dann am Samstag lange geschlafen hatte, war es meistens zu spät um zur Post zu gehen.

    Wie auch immer, ich wollte, dass man mir meine Post entweder nach Oerlikon oder an den Schaffhauserplatz senden könnte. Da gab es aber keine Diskussion. Dies hätte man nur als eine einmalige Dienstleistung gegen Bezahlung aushandeln können.
    Ich will doch nicht jedes Mal, wenn ich etwas abholen sollte, zuerst anstehen und dann Bitti-Betti machen, dass man mir die Sachen an ein anderes Postamt schicken kann und dann noch dafür bezahlen??!!

    Seit ich jetzt in Wipkingen (8037) wohne, erhalte ich die Abholungseinladungen einfach viel zu spät, so dass ich sie gar nicht erst abholen kann.
    Ich hätte einen Brief bis am 5.12.12 abholen müssen. Die Einladung dafür erhielt ich zwei Tage vor dem Ablauf. An diesen zwei Tagen war es mir unmöglich, zur Post zu gehen während diese geöffnet war.
    Kurz darauf lag der nächste Zettel am 17.12.12 in unserem Hauseingang! Ich weiss bis jezt nicht, wie der dort hingekommen ist. Wahrscheinlich hat man ihn in der falschen Briefkasten gelegt und die Nachbarn haben ihn dann bei uns vor die Tür gelegt.
    So fand ich diesen Zettel also am Abend vom 17.12.12 und der letzten Termin wo ich der Brief hätte bei der Post holen können war der 17.12.12
    Super! Und dass ein eingeschriebener Brief immer etwas Wichtiges ist , wissen wir ja alle. Wahrscheinlich war es noch an beiden Daten der selbe Brief. Ein eingeschriebener Brief gilt immer als zugestellt. Wenn man ihn nicht abholt, ist man selber schuld.
    Ich weiss jetzt noch nicht, worum es ging und hoffe einfach ganz fest, dass es nicht ein Zahlungsbefehl war oder so ähnlich.
  • Heinz Kyburz, Männedorf
    Genug gerupft - deshalb ja zum Service public
    Genug gerupft - deshalb ja zum Service public
    Was nicht aus der eigenen Küche kommt, kann nicht gut schmecken, scheinen sich die Politiker aller etablierten Parteien gesagt zu haben, als sie die Volksinitiative "Pro Service public" eher unbedacht zur Ablehnung empfahlen. Denn vor einem Jahr wurde im Kanton Zürich noch heftig darüber debattiert, ob Kanton und Gemeinden allenfalls mehr als kostendeckende Gebühren mit Fiskalcharakter erheben, was unzulässig wäre und zu den beiden kantonalen Volksinitiativen "Ja zu fairen Gebühren" führte. "Genug gerupft" war das Motto, das damals, wie der Stimmbürger meinte, nicht zutreffend war, nun aber zum eigentlichen Kernthema der eidgenössischen Volksinitiative "Pro Service public" wird. Ich sage nein zu ständig steigenden SBB-Billettpreisen bei sinkender Qualität der SBB und nein zum Swisscom-Tarifdiktat.
    Wenn Bundesbetriebe, und hier ausgerechnet im Bereich der Grundversorgung, Gewinne abwerfen, die Quersubventionierungen in andere Verwaltungsbereiche ermöglichen, so haben sie offensichtlich zu hohe Gebühren mit Steuercharakter erhoben oder zu wenig in den eigenen Betrieb investiert. Ich möchte weder mit meinem Bahnbillett noch mit den Swisscom-Gebühren die Löcher in der Bundeskasse stopfen und schon gar nicht die exorbitanten Spitzengehälter von teilprivatisierten Bundesbetrieben finanzieren. Als Konsument und Nutzer von Swisscom, Post oder Bahn erwarte ich, dass die damit verbundenen Gebühren ausschliesslich diesen Unternehmungen zufliessen, um deren Qualität sicherzustellen, und weder in der allgemeinen Bundeskasse noch in den Dividenden von Aktionären untergehen. Die Volksinitiative "Pro Service public" nimmt dieses berechtigten Konsumentenanliegen auf und ist daher zu unterstützen.
    Heinz Kyburz, Vizepräsident EDU Kanton Zürich, Männedorf
  • Beat, Interlaken
    Wiederspruch SBB
    Die Preise der SBB sind ein Widerspruch. Es sind immer mehr Autos auf den Strassen und die SBB macht nur ihre Kunden wütend. Es muss umgekehrt sein, die Leute sollten gerne Zug fahren. Meiner Meinung nachsollten einige Reformen bei der SBB vorgenommen werden.
  • Daniel Kurz, Dulliken
    Neue Natel-Abos Swisscom
    Seit einigen Monaten gibt es neue Natel-Abos von Swisscom. Vieles ist in den Abos inbegriffen - doch die Netzgeschwindigkeiten beim Surfen (Download oder Upload) wurden systematisch begrenzt. So zahlt ein Jugendlicher unter 26 Jahren für das Abo Natel xtra infinity S CHF 55.-/Monat (1Mbit), für das Abo Natel xtra infinity M CHF 69.-/Monat (7.2Mbit) und für das Abo Natel xtra infinity L CHF 89.-/Monat (21Mbit)!!
    Man fragt sich zu Recht, ob das die Jugendlichen noch bezahlen können. Ein Viertel der Jugendlichen sind verschuldet. Man könnte sagen, dass sie doch auf ein solches Abo verzichten sollen, doch die Realität zeigt, dass viele "Apps" oder Dienstleistungen ein Netzwerk benötigen. Jugendliche bezahlen, Eltern bezahlen... Verschuldungen und Kredite - ein Teufelskreis bis zum Privatkonkurs. Vielleicht sollte nicht nur das Konsumverhalten kritisiert werden, sondern auch die Swisscom-Angebote. Offenbar ist die Swisscom nicht gross in Bedrängnis durch den Wettbewerb. Vielleicht ist es so, weil die Swisscom noch als Staatsbetrieb ihre Anlagen installiert haben. Diese Halbprivatisierungen müssen besser geregelt werden. Die Initiative "Pro Service public" ist ein guter Anfang.
  • Wil Vonier, Oberrieden
    Der Service Public: immer schlechter!
    Der Service der POST hat sich in den letzten zwei Jahren verschlechtert
    a) die Pakete werden nicht mehr bis an die Haustuere geliefert
    b) die Briefpost wird unregelmaessig angeliefert
    c) die Poststellen werden abgebaut
    d) die vorhandenen Poststellen beschaeftigen sich mehr mit Zusatzverkaeufen und
    verringerten Oeffnungszeiten

    SBB
    a) die Püenklichkeit ist gut
    b) die Sauberkeit -Abfall/Dosen/Buechsen etc. eine Sauerei
    c) dieUeberwachung/Sicherheit zu schwach
    d) das alleine im Abteil sitzen nach 2200 gefaehrlich


  • Rita Huber, Küssnacht am Rigi
    Es soll wieder besser gehen!
    Hallo und Komplimente an die Initianten!

    Ich möchte auch, dass es wieder besser wird. In den Call Centern wird das Personal, häufig nur Temporärangestellte, nicht gut umgeschult. Das ist für Anrufer und Abnehmer stressig und nervig. Die Kundschaft fühlt sich im Stich gelassen. Die Mitarbeiter fühlen sich dumm. Das ist unfair.

    Auch die vielen Poststellen, die zugemacht haben, machen mich traurig. Man muss ins nächste Dorf fahren, doch die Postautos fahren nur einmal pro Stunde und die Poststelle im Nachbardorf ist nur stundenweise offen.

    Die Preise beim Ticket nehmen zu, doch das Geld wird dort investiert, wo Städte sind. Es sollen endlich auch Regionen angeschlossen sein, die noch keinen Zug haben und die Leute besser betreut werden. Und mehr Personal auf die Züge soll es geben, damit diese Zeit für die Reisenden hat

    Kundschaft im Stich lassen und Personal ins Brun-Out schicken: das soll nicht mehr sein!
  • Fritz Blaser (Name geändert, der Redaktion bekannt), Chur
    Service Public
    Guten Tag
    Ich als Angestellter der SBB darf mich zu diesem Thema zwar nicht äussern. Aber: so kann es nicht mehr weiter gehen.
    Es werden immer weniger Leute, die immer mehr Arbeiten verrichten müssen.
    Ich bin Visiteur als Grund Beruf, aber jetzt wurde ich weitergebildet zum Rangier und Zugaufgeber, für mich ne tolle Sache aber für 2 meiner Kollegen das sichere aus, " Kündigung" es werden immer mehr Leute ausgemustert aus Spargründen. Auch unsere Bürogebäude müssen wir aus Spargründen zusammenlegen, obwohl das Gebäude der SBB gehört. Ein richtiger Stumpfsinn. Seit 3 Jahren hören wir Angestellten nur noch ein Wort: "sparren"! Verlange ich bei meinem Vorgesetzten Bleistifte, bekomme ich gerade mal 1 stück. Für die Helmlampe müssen wir die Batterien selber kaufen.
    Das muss endlich ein Ende haben, das ist keine Schafferei mehr.
    Also liebes Volk schaut zu, dass wir bessere Bedingen erhalten, wenn das Geld der Firma zugute kommt und nicht dem Bund.
    Ende des Jahres gehen 6 Leute in Rente, die dringend ersetzt werden sollten. Eurde abgelehnt! Die Sicherheit auf Schweizer Schienen ist sehr mangelhaft, weil wir zu teuer sind.
  • Leira, Frauenfeld
    SBB: Busse trotz Billet
    Das geht gar nicht, was die sich da inzwischen erlauben.
    Wenn ich mit dem Zug reise, stelle ich mir vor, entspannt anzukommen. Damit ist es vorbei. Ich sitze im Zug, wenn der Kontrolleur kommt steigt Panik auf, habe ich nun das richtige Billet gekauft oder findet er irgendwas, wovon ich nichts wissen konnte und werde dafür noch gebüsst, obwohl ich vielleicht sogar ein teureres Billet gekauft habe? Nur weil es im Automat nicht aufgeführt, unklar ist, meine Route nicht wählbar ist oder ich die falsche Stempelkarte abgestempelt habe, die zwar gleich teuer ist, aber nicht die richtigen paar Zahlen enthalten. Und dann wird man hingestellt wie ein Schwerverbrecher. Wenn man sich dann bemüht, kann man die Busse auf 20.- Franken "runterhandeln", 20.- für die Umstände die sie hatten. Soll ich ihnen auch eine Rechnung schicken für meinen Aufwand und für die Verleumdung, ich sei ein unehrlicher Mensch? Als Gutwill, löschen sie die Busse unter meinem Namen, dass ich nicht als Betrüger vermerkt bin und nicht nächstes Mal nochmehr bezahle. Fühle mich geehrt...
    Kenne viele Menschen, die inzwischen ein teureres Billet kaufen mit mehr Zonen, dass dann die auch bestimmt drin sind, wo zum Ziel führen. Oder solche, die sich ein GA kaufen, weil sie nicht klar kommen mit dieser Preisstruktur und Intoleranz.
    Und weil es auch für einen Kontrolleuer schwierig ist, das ganze zu durchschauen, gibt es also immer wieder solche, die zu unrecht irgendwas behaupten, das Ticket übers Handy sei zu spät gelöst worden, obwohl er/sie die falsche Zahlen angeschaut hat, usw.
    Service nenne ich das nicht. Sondern Geldeintreiberei.
    Die Hygiene, Alkoholiker und Drögeler in den Pendelzügen tragen zum Fahrerlebnis bei und sowie die schmutzigen, stinkenden Bahnhöfe, belagert von Süchtigen sind dann die Sahnehäupchen. Frage mich wo das Geld hingeht, dass wir bei der SBB liegen lassen. Wird es in Kundenservice investiert oder ins System, noch genauer die Falschfahrer zu entlarven oder investieren in ein System, um noch mehr Geld aus den Reisenden rauszulocken. jeder Rappen zählt...
    Und dann vergleiche ich meinen Lohnzettel mit seinem Lohn und frage mich, ist dieser Mensch denn soviel wertvoller wie so viele andere? Stehe ich nicht auch jeden Tag pflichtbewusst auf und gebe mein Bestes nach bestem Wissen und Gewissen? Oder ist es genau das, was nicht mehr zählt...
    Es ist Zeit, dass sich was ändert.
  • Ute Walker, Oberhofen a.T.
    SBB - Zusatzkosten
    Als ich vor kurzem eine Reise nach München am Schalter gekauft habe, hat mich wieder einmal geärgert, dass dieser "Service" 10 Franken extra kostet.
    Ich frage mich wieso so etwas überhaupt gerechtfertigt ist: ein Fahrkartenschalter ist doch dazu eingerichtet worden, um Fahrkarten zu verkaufen. Egal ob für In - oder Ausland. Jedoch für den grenzüberschreitenden Verkehr noch eine Servicepauschale zu erheben, finde ich nicht in Ordnung.
    Dazu kommt, dass ich eine Reka Karte habe: mit dieser kann ich nicht im Internet kaufen, wenn dann nur am Automaten. Ich stehe aber nicht so gern am Automaten, wenn ich mehr brauche als nur eine Hin - und Rückfahrkarte innerhalb der Schweiz (und dafür muss man am Schalter meines Wissens keine Pauschale bezahlen, obwohl da ein Kauf am Automaten meines Erachtens sinnvoller ist).
    Oder ist die Pauschale für die Suche im Internet? Dann muss ich sagen: wenn man die früheren Verhältnisse kennt, wo es nur sogenannte Kursbücher gab...da war die Beratung am Schalter wirklich eine Dienstleistung mit Aufwand.

  • Wismer Alice, Waldkirch
    Bussen SBB
    Meine Tochter hat ein GA und fährt in der Regel von St. Gallen nach Zürich in die Schule.
    Sie musste nun erstmals eine Strecke nach ausserhalb Zürich mit einer S-Bahn benutzen.
    Dabei geriet sie, ohne es zu bemerken, in einen Abteil mit 1. Klasse.

    Meine Tochter versuchte der Billettkontrolleurin zu erklären, dass sie ohne Absicht hier sitze und dass rein optisch die Ausstattung für sie nicht auf eine 1. Klasse hinweise. Die Kontrolleurin liess absolut nicht mit sich reden und behandelte meine Tochter so, als ob sie schwarzfahre.
    Ich habe schon viele ähnliche Fälle gehört, bei denen SBB-Benutzern einfach nur ein kleiner Fehler unterlaufen ist. Für solche Missgeschicke sind die Bussen einfach viel zu hoch.
  • Janja Schöps, Rietheim
    Paketpreise in Deutschland viel billiger
    Ich wohne an der Deutsche Grenze und benütze immer deutsche Dienstleistungen. Das machen auch meine Freunde und Bekannten. Es lohnnt sich: für ein Paket nach Spanien wollte die Post in Zurzach 27.- CHF. Für das gleiche Paket, eingeschrieben, habe ich nur 8.60 Euro bezahlt. Muss die Regierung ihre eigenen Bürgerinnen und Bürger abzocken? Wir bezahlen den Politikern die Löhne und sie betrügen uns dafür. Ich appeliere an alle, die Initiative Pro Service Public zu unterschreiben. Auch ich sammle Unterschriften.
  • Markus Seger, Bern
    Pro Service Public
    Als ehemaliger Werbechef der SBB bin ich selbstverständlich für den Service Public. Die SBB war ursprünglich, so hörte man, gegen die Initiative. Dann hat sie sich offensichtlich doch dafür entschieden, indem sie die Initianten mit einem Informationsboykott belegte. Tolle Werbung für die Initiative! http://markseger.com/2013/06/05/sbb-unterstutzt-pro-service-public-initiative/
  • Willy Bauhofer, Rietheim
    Schwarzfahrer wider Willen
    Unsere Haltestelle in Rietheim (AG) ist für den Bezug von Fahrkarten mit einem einzigen
    Fahrkartenautomat (ID 54121) bestückt. Es gibt sonst an dieser Station keinen bedienten Schalter. Dieses neueste Modell aus deutscher Herkunft ist oft mit Störungen geplagt die uns
    verhindert die Bahnkarten ordentlich zu beziehen.

    Wie der Ausfall der Software, der Unterbruch der Datenleitung, die Versetzung der Buchstaben
    bei eintippen der Stationsnamen mit dem anfälligen Touchscreen, der Ausfall des Kreditkartenlesers, auf dessen Reparatur einen Monat wegen fehlenden Ersatz gewartet werden musste, bei der Kälte im Winter das eingefrorene Display die Bedienung verhindert. Nicht zu sprechen die Folge von allerlei von Vandalismus dieses Gerätes ausgesetzt wurde.

    Wegen Einhaltung von Berufstermine, die Weiterfahrt auf Anschlusszügen, die Ablegung von wichtigen Prüfungen, unzw, sind wir dadurch gezwungen unser Recht auf Benützung des öffentlichen Verkehrsmittels ohne gültige Fahrkarte auszuüben und als unfreiwilligem Schwarzfahrer im Zug einsteigen zu müssen.

    Wie auch der russische Wissenschaftler Iwan Pawlow herausgefunden hatte, werden wir Bahnreisende, wie bei Experimente mit seinem berühmten Hund, in einer vergleichbaren psychologischen Zwicklage von zwei gegensätzlichen Konfliktsituationen während der Reise konfrontiert.

    Zuerst, mit unangenehmem Gefühl des Bangen im Bauch und mit eingesenktem Kopf, das Versuchen ohne Schaden ans Ziel zu kommen. Dann gleichzeitig in Begleitung der Furcht als potentiellen Betrüger vom Schwarzgang erwischt zu sein, von den freundlich aber bestimmt und erbarmungslos eingestellten Kontrolleure gebüsst zu werden. Die Übermacht der SBB Falange im Zug lässt den Fahrgast, als „quantité négligeable“ in Beweisnot, keine Chance zu. Im Streitfall entscheidet letztinstanzlich die SBB beinah ausnahmslos gegen den Kunden, da er per Zufall nur gut, recht und willkommen sei, dabei die SBB Kasse zu verbessern. Da der Schwarzgang im Zug eigentlich davon lebt und auch bezahlt wird.

    Aus der Notlage durchgedrungener Ausweg dieser Zitterpartie, bestand inoffiziell die Lösung des Problems vorübergehend darin, die am Display des Billetautomates angezeigte Hotline Nummer anzurufen, der Störfall zu beschreiben. Dann bekam man die Erlaubnis ohne Fahrkarte dem Zug zu ersteigen, mit dem Hinweis, wenn es sich herausstellen sollte, der Fall dem Schwarzgang im Zug zu melden. Das Speichern des Telefonates in Natel sollte als Beweis der Notlage des Reisenden vor dem Einsteigen gelten.

    Die SBB hat inzwischen für innovativ gefunden, unnötigerweise in allen Stationen das Automatendisplay mit Werbung zu decken, sodass die Hotline Nummer endgültig ausgeblendet wurde. Sie ist nicht mehr auffindbar, weder beim Umblättern der verschiedenen Menus im Apparat, noch bei akribischer Suche in den Informationsständern der Station. Die Zitterpartie bei Störungen kann wieder beginnen.

    Die Arroganz der SBB gipfelt in die Tatsache dass sie einerseits einen höheren Wert bei der Verschwendung von Millionen Franken in unnötigen und dummen Werbungen, die Keiner interessiert, verjubelt. Anderseits mit der Notlage des Bahnkunden am Nichtfunktionieren der Automaten sich futiert.

    Auch nach mehrmaligen Beschwerden in der Vergangenheit, am offiziellen, nutzlosen, nur als Alibi aufgestellten zentralen Kundenservice in Bern, an andere Dienststellen mit Unterstützung der Gemeinde, hat die SBB bis heute nur mit absoluter Funkstille brilliert. Es wäre an der Zeit, die SBB sich darüber offiziell zu melden und einmal klar und deutlich kommunizieren wie sie in die Zukunft die Spielregeln festgelegen gedenkt, wenn der Bahnkunde am Automat oder sonst kein Billet lösen kann, folglich wie er ohne Sorge und Bangen auf der Reise gehen darf, ohne weitere Schikane und Strafe im Zug erleiden zu müssen.

    Das Problem bezieht sich auch auf alle Bahnbenützern an unbemannten Stationen des Schienenverkehrs mit Fahrkarteautomaten.


  • Fischer Pascal, Uster
    Post verkauft auf agressive Weise M-Budget Natelabos
    Liebe Initianten

    ein weiteres Beispiel, warum Ihre Initiative bitter notwendig ist:

    Ich durfte heute auf der Poststelle in Uster beobachten, wie eine offizielle Postmitarbeiterin einem ca. 80 Jährigen Rentner auf aggressive Weise versuchte ein Abonnement zu verkaufen. Normalerweise geschieht dies ja beiläufig am Schalter ("Möchten Sie nicht noch..."), dieses Mal passte jedoch die Dame die Kunden direkt am Eingang ab. Sie versuchte im das jährliche neue Handy oder die inbegriffenen Megabytes schmackhaft zu machen. Erklärte ihm, sein Handy sei völlig veraltet und mit dem neuen Handy könne er viel mehr anfangen. Sie nahm ihm sogar das Handy aus der Hand und drückte ihm stattdessen eine Broschüre von Migros Budget-Abos in dieselbe.

    Ich finde es grundsätzlich bedenklich, auf der Post mit Versicherungen, Natelabos und Internetabos belästigt zu werden, zudem es sich um keine Produkte der Post selbst handelt. Was mich aber zusätzlich nachdenklich stimmt ist, dass sich die Post nun mit Methoden von den dubiosen Strassenverkäufern, wie sie von Sunrise und Co. zur Genüge kennen auf Kundenfang für fremde Unternehmen macht.

    Auf meine kritische Bemerkung hin reagierte die Dame mit dem Worten, dies sei der offizielle Auftrag der Post. In meinen Augen kann dies nicht sein! Nicht nur werden die Beförderungspreise ständig angehoben und der Service abgebaut, nun versucht die einst stolze PPT auch noch älteren Personen für ihre Zwecke überteuerte Abos anzudrehen.

    Der Herr war sich zum Glück solche Angriffe gewohnt und blockte die wiederholten Verkaufsavancen gekonnt ab. Ich hätte ihm gerne dazu gratuliert! Wenn alle Personen so selbstsicher wären, würde die Post nämlich schnell merken, dass ein solches Geschäft den Ruf stärker schadet, als die Erträge steigert.

    Liebe Grüsse

    Ein sicherer Ja-Stimmender
  • Erika Deubler, Wädenswil
    Komplizierte und teure Rückerstattung
    Heute war ich mit einer Freundin in Walenstadt verabredet. Aus "verkehrstechnischen" Gründen kaufte ich das Bahnbillett bereits gestern. Preis: Fr. 31.80. Gestern Abend sagte meine Freundin krankheitshalber ab. Mein Mann machte heute am frühen Vormittag eine Extrafahrt zum Bahnhof und bat, den Fahrschein in einen ebensolchen, jedoch mit offenem Datum umzutauschen. Das war nicht möglich. Für die Rückerstattung des Preises wurde eine Gebühr von Fr. 10 belastet, also fast ein Drittel des Kaufpreises. Etwas später am Tag hätte diese Gebühr gar Fr. 20 betragen!

    Gestern Abend hatte ich noch vergeblich versucht, auf der Homepage der SBB in Erfahrung zu bringen, wie ein Umtausch oder eine Erstattung möglich wäre, aber erst nach langem Suchen stiess ich auf die "Basisregeln für Erstattungen", wo z.B. in Artikel 10.03 zu lesen ist: "Die Erstattung von nicht oder teilweise benützten Fahrausweisen erfolgt im Prisma2 ausschliesslich über den Menupunkt "Erstattungen"." Auch die Oeffnungszeit des Bahnhofs Wädenswil war nicht in Erfahrung zu bringen.
  • Andreas R. Schulthess, Lohn-Ammannsegg
    Verspätete Postzustellung
    Die Zustellung der Post verschlechtert sich seit Jahren kontinuierlich, so erfolgt die Zustellung bei mir sehr unterschiedlich; selten so zwischen 11.30 und 12 Uhr, vielfach knapp vor 12.30 Uhr und immer öfters bis gegen 13 Uhr oder sogar noch später (heute 24.4.12 um 12.50 Uhr, letzte Woche einmal sogar gegen 13.10 Uhr; dies sind keine Ausnahmen). Und wenn man sich bei der Poststelle beschwert, wird man zuerst einmal damit abgeblockt, dass dafür die regionale Zustellung zuständig sei, aber man könne ja ein Postfach nehmen, dann sei meine Post schon früh morgens verfügbar ... und der Absender bezahlt natürlich das "volle" Porto. Gemäss meinen Informationen hat die Post spätestens um 12.30 Uhr zugestellt zu sein. Aber selbst wenn man mit seiner Reklamation per Mail, wie ich vor zirka 2-3 Jahren bis zum damaligen Postchef Gygi durchdringt, so wird man - auch wenn er die Zeitlimite von 12.30 Uhr damals bestätigt hat - mit fadenscheinigen Argumenten abgewimmelt. Selbstverständlich habe ich für markante Verspätungen bei widrigen Wetterverhältnissen oder z.B. zur Weihnachtszeit volles Verständnis, und der Fehler liegt auch nicht bei den Postboten, sondern bei den vielen (gut entlöhnten) Schreibtisch- und Rationalisierungs-Tätern in der Post-Verwaltung. Ich freue mich schon darauf, wenn ich meine Post direkt beim Absender persönlich abholen darf, und die Post mir für diesen Service noch SFr. 1.--/Brief direkt auf meinem Postkonto abbucht ...