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Ihre Meinungen

  • Nic Brönnimann, Schwarzenburg
    Sauberkeit und Billetpreis
    Sie haben ein paar grosse Widersprüche in Ihrer Initiative. Sie sagen, die Billetpreise seien zu hoch, das heisst man sollte sie senken, aber ein paar Zeilen weiter wollen sie, dass man mehr auf die Sauberkeit achtet. Man muss also mehr Putzkräfte einstellen. Aber: woher kommt den der Lohn? Die arbeiten nicht gratis. Die SBB macht auch nur Gewinn, dass man neue Züge beschaffen kann. Die kosten eine Menge Geld und vielerorts muss man die Bahnhöfe sanieren und die SBB fährt zum Teil mit sehr altem Rollmaterial, und hat zu wenig Gel, um neue und grössere Züge zu kaufen. Wie also sollen die Billetpreise runter wenn man immer noch mehr fordert? Und im Punkt Sauberkeit können die Passagiere auch viel dazu beitragen, ihren Abfall selber zu entsorgen und die Toilette halt selber zu putzen.
  • Beat Bornhauser, 6374 Buochs
    Monopolist Swisscom

    Ich besitze als Arzt seit 1977 ein Refugium im Raume Stechelberg. Damals haben Telefonleitungen aus Kupfer die abgelegenen Häuser bestens versorgt. Als erfahrener Unfallchirurge werde ich auch in der Freizeit oft um Rat gefragt. Ich habe deshalb zwei Leitungen zum Haus führen lassen. Ich habe gehofft, dass per Fax bald einmal Bilder (für mich wichtige Röntgenbilder) würden übermittelt werden können.

    Gleichzeitig mit der Entwicklung des Internets, wurden die Kupferleitungen durch ein Multiplexkabel ersetzt, weil dessen Unterhalt viel billiger ist. Die zweite Leitung wurde einfach gekappt und die neue Leitung erlaubt weder eine stabile Verbindung ins Netz, noch eine Nummernerkennung, für mich eine Katastrophe. Reklamieren brachte nichts. Ich war gezwungen neben dem Festnetz ein mobiles Modem zu erwerben. Eine Verbesserung der Leitung ist immer noch kein Thema.
  • Martin Scheim, Genf
    SBB / Service Public
    Die SBB Tarife sind unattraktiv und überrissen.
    Der Taktfahrplan ist zwar gut aber auch überrissen.
    Deshalb verkehren die Züge meist mehr als halb leer auf vielen Strecken, mit wenig Ausnahmen.
    Dieser Unsinn ist eigentlich zu teuer - deshalb müsste man da etwas korrigieren.
    Die SBB muss nicht das Auto konkurrenzieren; und wann schon nur beim Preis; die Fahrten (auch Einzelbillette) mit der SBB müssten eben billiger werden als mit dem Auto.
    Das Halbtax Abo ist ein dummer Mogel. Der Nahverkehr ist zu billig und der Fernverkehr zu teuer.
    Es kann nicht im Interesse der SBB liegen, den billigen Pendlerverkehr zu fördern und das Platzangebot nach diesem zu richten - um hernach den ganzen Tag mit dem Überangebot zu verkehren.
    Prinzipiell ist der Pendlerverkehr eine teure Sache und deshalb sollte diese Leistung auch zum effektiven
    Preis vermarktet werden. Die Querfinanzierung über die anderen Billette ist es, was die Preise der übrigen Fahrten zu teuer macht.
    Eigentlich müsste es die Bemühung der SBB sein, ihr Angebot durch professionelles Marketing zu verbessern. Darunter würde ich verstehen dass man mit einem attraktiven Preisangebot, insbesondere bei Einzelfahrten, neue Kunden anzieht und andere dabei behält. Dem ist leider nicht so.
    Es gibt kein Halbtax Abo für Rentner ! Normale Tageskarten sind zum Einheitspreis von 71.- erhältlich,
    setzten ein Halbtax Abo voraus und sind ohne Ermässigung für Rentner. Möchte man ein Monatsabo.
    ist dies zu 400.- erhältlich, nur mit Halbtax Abo und ohne Rentnerverbilligung - im Gegensatz zum
    effektiven GA Rentner 2'500 / Jahr - also 208.30 / Monat; bei monatlicher Bezahlung jedoch zu 250 / Mt.!!!
    In der SBB Preisstruktur gibt es viele Unstimmigkeiten die man unbedingt verbessern müsste.


    PS
    Wenn man von Verkehrspolitik sprechen möchte, müsste man auch die Ökopolitik einbeziehen. Dann würde man merken, dass man die Ballungszentren "entballen" müsste. Also müssten Bemühungen gemacht werden, damit gewisse Arbeitgeber den überaus teueren Raum in den Städten vermeiden und in die weit erschwinglicheren Aussengebiete übersiedeln - wo es auch Wohnraum gibt. Somit ergäbe sich längerfristig ein Pendlerfluss in beiden Richtungen mit halbem Potenzial.
  • Peter Hunziker, Lenzburg
    Nervenaufreibend
    ich fahre seit über 20 Jahren SBB. Momentan Lenzburg - Zürich, Zürich - Tiefenbrunnen am morgen, am Mittag oft Tiefenbrunnen - Zürich und abends Tiefenbrunnen-Zürich und Zürich - Lenzburg. Die SBB ist seit mind. 10 Jahren für mich das Aergernis des Jahres und zwar jedes Jahr und jedes Jahr mehr. Die Verspätungen werden immer schlimmer und für Umsteiger ist das doppelt schlimm, weil meist der Anschluss verpasst wird. Ich weiss nicht, wie viele Tage ich in den letzten Jahren mit Warten auf Anschlüsse schon vergeudet habe. Der Service wird zudem immer schlechter, Sauberkeit ist ein Fremdwort und für dieses Desaster zahlt man dann am Ende jedes Jahr mehr. Bravo. Das ist auch nur mit einer Monopolstellung möglich. Dann diese unmöglichen, unnötigen Erklärungen über halbwegs funktionierende Lautsprecher (Signalstörungen, Weichenstörungen, wegen vorausfahrendem Zug, Türblockierung, Lokdefekt). Ich kann es nicht mehr hören. Leider, leider bin ich auf diese SBB angewiesen und leider kann man für diese erlittenen Schaden (Zuspätkommen, Nerven) kein Schmerzensgeld geltend machen. Wahrscheinlich sind die schlauen Köpfe im Management bei der SBB schon an einem 5-Minuten-Taktfahrplan.....Idiotie....Ein Zug pro halbe Stunde reicht doch völlig und man soll mir doch bitte mal beweisen, dass eine höhere Frequenz ein Anliegen der Passagiere ist. Eine höhere Auslastung des Steckennetzes führt doch automatisch zu Ueberlastung.
  • Vetterli Yvonne, Watt
    Immer wieder neue Gebühren
    Absolute Frechheit, dass Bundesbetriebe, speziell Post und SBB nur noch auf den Gewinn achten
    (damit die Manager ihre Bonis erhalten), die Bürger haben das Nachsehen.
    Immer wieder ärgere ich mich über die Oeffnungszeiten der Post, normale Bürger arbeiten bis
    17.30 - 18.00, haben KEINE Chance, weder über die Mittagszeit noch abends ein Paket abzuholen.
    Ebenfalls eine Schande, dass man neu Gebühren bezahlen muss für eine Unterschrift, damit eine vertraute Person die Postgeschäfte für eine andere Person abholen will.
    Immer wieder werden neue Gebühren erfunden, Poststellen werden geschlossen, damit der Bonus
    noch höher ausfällt !!!
    Der CEO von der Post: so viel arbeitet er in 10 Leben nicht, wie sein Lohn ausfällt!
    Kein Mensch kann sich einen so hohen Lohn mit arbeiten verdienen !!!

  • Wanner Amona, Zürich
    Eingeschriebene Briefe - unmögliche Fristen
    An meinem alten Wohnort, wo ich die Postleihzahl 8046 hatte, hatte ich niemals Probleme mit der Post. Ausser, dass ich nach Affoltern raus fahren musste, um ein Paket oder einen Eingeschriebenen Brief entgegen zu nehmen.
    Mein Wohnort war viel näher beim Bucheggplatz, von der Postleihzahl gehörte es aber zu Neuaffoltern und Affoltern.
    Ich habe damals probiert, dass man mich einem anderen Postamt zuweisen könnte, weil ich
    1. immer 100 % arbeitstätig war und niemals zu hause war, wenn mir der Pöstler eine Abholungseinladung brachte. Und somit immer zur Post musste, wenn ich einen eingeschriebenen Brief erhielt.
    2. Lag die Post in Affoltern absolut nicht auf meinem Arbeitsweg oder sonst auf einem Weg, den ich sonst irgendwie machte. Und diese Poststelle hatte auch nicht gerade nette Öffnungszeiten, so dass ich noch am Feierabend überhaupt hätte vorbeigehen können. Wenn ich also so einen gelb-weissen Zettel im Briefkasten hatte, musste ich ganz sicher am nächsten Samstag da vorbeigehen. Und ja nicht über Mittag denn dann hatte diese Poststelle 2 Stunden zu. Ich weiss die Öffnungszeiten nicht mehr genau. Es war einfach sehr ungünstig. Ich habe damals noch eine Zeit lang jeden Freitag Abend in einer Bar bis früh am Morgen gearbeitet. Wenn ich dann am Samstag lange geschlafen hatte, war es meistens zu spät um zur Post zu gehen.

    Wie auch immer, ich wollte, dass man mir meine Post entweder nach Oerlikon oder an den Schaffhauserplatz senden könnte. Da gab es aber keine Diskussion. Dies hätte man nur als eine einmalige Dienstleistung gegen Bezahlung aushandeln können.
    Ich will doch nicht jedes Mal, wenn ich etwas abholen sollte, zuerst anstehen und dann Bitti-Betti machen, dass man mir die Sachen an ein anderes Postamt schicken kann und dann noch dafür bezahlen??!!

    Seit ich jetzt in Wipkingen (8037) wohne, erhalte ich die Abholungseinladungen einfach viel zu spät, so dass ich sie gar nicht erst abholen kann.
    Ich hätte einen Brief bis am 5.12.12 abholen müssen. Die Einladung dafür erhielt ich zwei Tage vor dem Ablauf. An diesen zwei Tagen war es mir unmöglich, zur Post zu gehen während diese geöffnet war.
    Kurz darauf lag der nächste Zettel am 17.12.12 in unserem Hauseingang! Ich weiss bis jezt nicht, wie der dort hingekommen ist. Wahrscheinlich hat man ihn in der falschen Briefkasten gelegt und die Nachbarn haben ihn dann bei uns vor die Tür gelegt.
    So fand ich diesen Zettel also am Abend vom 17.12.12 und der letzten Termin wo ich der Brief hätte bei der Post holen können war der 17.12.12
    Super! Und dass ein eingeschriebener Brief immer etwas Wichtiges ist , wissen wir ja alle. Wahrscheinlich war es noch an beiden Daten der selbe Brief. Ein eingeschriebener Brief gilt immer als zugestellt. Wenn man ihn nicht abholt, ist man selber schuld.
    Ich weiss jetzt noch nicht, worum es ging und hoffe einfach ganz fest, dass es nicht ein Zahlungsbefehl war oder so ähnlich.
  • Hans-Peter Kunz, Worb
    Krämerläden statt A-Leistung
    Der Brief muss am 13. Januar 2012 in Ersigen ankommen. Die Empfängerin kennt meine Zuverlässigkeit und schaut sofort auf den Stempel, als sie das Schreiben am 17. 1. erhält. Es wurde am 12. 1. in Worb rechtzeitig abgestempelt. Wir sind enttäuscht, denn es ist innert kurzer Zeit der zweite Fall. Damals fand der am 13. 12. 2011 abgestempelte Brief Rüschegg erst am 16. 12. Kassiert die Post den A-Tarif und erbringt die B-Leistung? Sie verdient offenbar an den Krämerladen in den Schalterräumen und am Bankgeschäft mehr. Statt der zuverlässigen Erledigung des Kerngeschäftes betreibt sie noch Ticket-Vorverkauf. Und am Postschalter wird gefragt, ob man schon eine Autobahnvignette habe. Eine Folge davon: Der Postangestellte am Schalter muss all diese Bereiche auch noch kennen lernen. Dafür verlieren Papeterien und Mobile-Shops ihre Existenzberechtigung.
  • Kurt Schweizer, Belp
    Gejammer der Schweizer
    Wer macht den eigentlich diese Schweinerei in den Zügen? Etwa die SBB selber? Wenn jeder seinen Krempel den er mitbringt auch wieder auf dem Bahnhof entsorgen würde, wäre ein grosses Problem gelöst. Da es für unsere Kultur typisch ist, die Schuld beim Leistunserbringer (Post, Bahn, Schule) zu suchen, wird sich nichts verändern. Mehr Leute, mehr Dreck. Solange die Fahrgäste nicht besser erzogen sind, wirds nichts mit sauberern Zügen.
    Jeder verlangt ja auch einen Sitzplatz, eine Steckdose, ein WLAN etc. etc. Kostet scheinbar nichts.
    Übrigens: Schweizer jammern auf sehr hohem Niveau. Drum kann ich über solche Feststellungen, die die Initiative betreffen, nur schmunzeln.
    Echt keine anderen Probleme?
  • Andreas R. Schulthess, Lohn-Ammannsegg
    Verspätete Postzustellung
    Die Zustellung der Post verschlechtert sich seit Jahren kontinuierlich, so erfolgt die Zustellung bei mir sehr unterschiedlich; selten so zwischen 11.30 und 12 Uhr, vielfach knapp vor 12.30 Uhr und immer öfters bis gegen 13 Uhr oder sogar noch später (heute 24.4.12 um 12.50 Uhr, letzte Woche einmal sogar gegen 13.10 Uhr; dies sind keine Ausnahmen). Und wenn man sich bei der Poststelle beschwert, wird man zuerst einmal damit abgeblockt, dass dafür die regionale Zustellung zuständig sei, aber man könne ja ein Postfach nehmen, dann sei meine Post schon früh morgens verfügbar ... und der Absender bezahlt natürlich das "volle" Porto. Gemäss meinen Informationen hat die Post spätestens um 12.30 Uhr zugestellt zu sein. Aber selbst wenn man mit seiner Reklamation per Mail, wie ich vor zirka 2-3 Jahren bis zum damaligen Postchef Gygi durchdringt, so wird man - auch wenn er die Zeitlimite von 12.30 Uhr damals bestätigt hat - mit fadenscheinigen Argumenten abgewimmelt. Selbstverständlich habe ich für markante Verspätungen bei widrigen Wetterverhältnissen oder z.B. zur Weihnachtszeit volles Verständnis, und der Fehler liegt auch nicht bei den Postboten, sondern bei den vielen (gut entlöhnten) Schreibtisch- und Rationalisierungs-Tätern in der Post-Verwaltung. Ich freue mich schon darauf, wenn ich meine Post direkt beim Absender persönlich abholen darf, und die Post mir für diesen Service noch SFr. 1.--/Brief direkt auf meinem Postkonto abbucht ...
  • Dani Schmid, St. Gallen
    SBB-Preise
    Als die Passagierzahlen stiegen sagte die SBB: Die Preise müssen steigen.
    Jetzt sinken die Passagierzahlen und die SBB sagt: Die Preise müssen steigen.

    Liebe Teppichetage: Was jahrelang aufgebaut wurde, macht ihr in kürzester Zeit kaputt. Es ist ein Teufelskreis.
    - Die Preise müssen endlich wieder bezahlbar werden
    - Service soll wieder auf ein anständiges Niveau steigen
    - Komfort muss wieder steigen (Jeder Kleinwagen ist bei den neuen Zügen bequemer als einen Sitz in der 1. Klasse)
  • Cornelia Lindner, Zürich
    PostFinance und Grippevirus bei SBB
    Seit die PostFinance eine Bank ist, sind die Gebühren für die Kontoführung gestiegen ... über Nacht. Ohne dass die PostFinance einen Mehraufwand durch mein Konto hat resp. weil der Betrag unter 7500 Franken ist, kostet die Kontoführung plötzlich mehr. Logisch wäre doch weniger Kontogebühren bei weniger Geld auf dem Konto. Die Zinsen bleiben ja auch gleich resp. steigen nicht.
    Wenn ich nun auch noch die Managergehälter sehe ... kann ich nicht verstehen, dass man diese Typen einfach so machen lässt und niemand traut sich in "Bern" etwas zu sagen.

    Beim Billettlösen der SBB habe ich folgenden Ablauf gewählt, damit ich hoffentlich nie in irgendwelche Probleme gerate: ich löse das teuerste Billett, das alle Zonen enthält.
    Und: Ich fahre nur noch selten Zug und habe auch das Halbtaxabo nicht mehr erneuert. Die Züge sind sowieso immer voll und fürs Stehen auch noch so viel zu bezahlen ... nein, da sitze ich lieber im Auto und kriege auch keine Grippenviren mehr.

  • Heinz Kyburz, Männedorf
    Genug gerupft - deshalb ja zum Service public
    Genug gerupft - deshalb ja zum Service public
    Was nicht aus der eigenen Küche kommt, kann nicht gut schmecken, scheinen sich die Politiker aller etablierten Parteien gesagt zu haben, als sie die Volksinitiative "Pro Service public" eher unbedacht zur Ablehnung empfahlen. Denn vor einem Jahr wurde im Kanton Zürich noch heftig darüber debattiert, ob Kanton und Gemeinden allenfalls mehr als kostendeckende Gebühren mit Fiskalcharakter erheben, was unzulässig wäre und zu den beiden kantonalen Volksinitiativen "Ja zu fairen Gebühren" führte. "Genug gerupft" war das Motto, das damals, wie der Stimmbürger meinte, nicht zutreffend war, nun aber zum eigentlichen Kernthema der eidgenössischen Volksinitiative "Pro Service public" wird. Ich sage nein zu ständig steigenden SBB-Billettpreisen bei sinkender Qualität der SBB und nein zum Swisscom-Tarifdiktat.
    Wenn Bundesbetriebe, und hier ausgerechnet im Bereich der Grundversorgung, Gewinne abwerfen, die Quersubventionierungen in andere Verwaltungsbereiche ermöglichen, so haben sie offensichtlich zu hohe Gebühren mit Steuercharakter erhoben oder zu wenig in den eigenen Betrieb investiert. Ich möchte weder mit meinem Bahnbillett noch mit den Swisscom-Gebühren die Löcher in der Bundeskasse stopfen und schon gar nicht die exorbitanten Spitzengehälter von teilprivatisierten Bundesbetrieben finanzieren. Als Konsument und Nutzer von Swisscom, Post oder Bahn erwarte ich, dass die damit verbundenen Gebühren ausschliesslich diesen Unternehmungen zufliessen, um deren Qualität sicherzustellen, und weder in der allgemeinen Bundeskasse noch in den Dividenden von Aktionären untergehen. Die Volksinitiative "Pro Service public" nimmt dieses berechtigten Konsumentenanliegen auf und ist daher zu unterstützen.
    Heinz Kyburz, Vizepräsident EDU Kanton Zürich, Männedorf
  • Can Cinar, Frauenfeld
    Post umleiten?
    Meine Schwester ist ausgezogen, wechselt ihre Adresse gegen Entgelt... aber nicht ihre Post, sondern meine geht in die neue Wohnung. Ihre Post erhalte ich, macht ja so viel Sinn! Kundenservice angerufen, Problem geschildert. Danach kam meine Post und ihre in die alte Wohnung und in die neue Wohnung geht gar keine Post. Ok noch mal anrufen... Nun wird die Post "geteilt", die eine Hälfte der Post meiner Schwester landet in der alten, die andere in der neuen Wohnung...

    Also ehrlich, was geht da eigentlich ab?
  • Evelyne H. Bur, Thun
    Kostendeckend, aber nicht gewinnorientiert!
    Ich finde die Initiative für mehr "Service Public" sehr gut. Meine Unterschrift steht. Natürlich hat die Bahn immer wieder hohe Investitionen zu finanzieren, Dass wir dabei mithelfen, ist OK. Aber die Gewinne und überhöhte Managerlöhne gehören nicht in diese Sparte. Für mich sollen Post und Bahn kostendeckend arbeiten können, aber keineswegs gewinnorientiert!
  • Bruno Fischer, Winkel
    Pro Service Public
    Achtung sehr Wichtig !
    Es ist zusätzlich dringend, da die Gegner mit falschen Aussagen und sich Bundesbetriebe unlauter negativ sich einbringen, dort zu Argumentieren wo es am meisten bringt.

    Weisen Sie umgehend darauf hin: . Weniger Boni und nicht überrissene Löhne führen nur zu massvollen und guten Managern und das wieder zu sicheren und mehr Arbeitsplätzen für normale Angestellten.
    Sie müssen die unteren Arbeitnehmer der Staats und Bundesbetriebe mit der Job- und Arbeitssicherheit
    durch ein Ja auf Ihre Seite bringen. Es ist Hauptentscheidend das Sie die Arbeitssicherheit für die normalen Arbeitnehmer erwähnen, das Wirkt und zählt immer. Sonst machen es die Gegner umgekehrt.
  • Can Cinar, Frauenfeld
    Zu spät und fährt ab?!
    Heute morgen in Stadelhofen ist etwas passiert, das ich für nicht möglich hielt. Der Zug kommt ganze 5 Min zu spät öffnet die Türen, lässt die Leute raus und schliesst die Türen. Die Leute, die einsteingen wollten, können nicht einsteigen und der Zug fährt ab.

    Ich durfte 15 Minuten warten, um den nächsten Zug nehmen zu können, welcher in Wetzikon ganze 15 Minuten nicht abfuhr, weil es eine Störung hatte.

    Liebe SBB wenn ihr eure arbeit so schlecht macht und die Preise erhöht, werde ich demnächst auf die Strasse gehen und demonstrieren!

    Mit freundlichen Grüssen, von einem wütenden und von den SBB abhängigen Kunden.
  • Peter Halbeisen, 4243 Dittingen
    proServicePublic
    Immer wieder platziert die Post sogenannte Laschenmailings derart in die Briefkästen, dass ein Teil des Prospekts noch hinausschaut. Damit ist nach der Postzustellung am Vormittag für den Rest des Tages und vor allem auch während der einbruchsstarken Dämmerungszeit für jeden potenziellen Einbrecher von weitem sichtbar, dass hier niemand zu Hause ist.
    Auf meine Reklamation bei der Post hat mit deren Kundendienst schriftlich bestätigt, dass sie nachvollziehen könne, dass "ein solches Werbemedium unter Umständen Unbehagen bereitet", dass die Post aber "neue Erlöse generieren" müsse.
    Ich verstehe das so, dass das Wohl der Postkunden hinter dem Gewinnstreben zurückstehen muss und werde am 5. Juni bei der "pro Service public"-Initiative ein kräftiges "JA" in die Urne legen.
    Peter Halbeisen
  • Meinrad Odermatt, Zug
    Sinnloses Gequatsche zum Zeitvertreib
    Ich bin gegen Ruhewagen, ich bin für "Sprechwagen". Jeder der telephonieren will, soll sich in den Sprechwagen begeben müssen. Genau so wie man in einen Speisewagen geht. Die Notwendigkeit zu telephonieren, nur um mitzuteilen, dass man soeben eingestiegen ist und jetzt im Zug sitzt, wird dramatisch abnehmen. In den anderen Wagen soll der Empfang blockiert werden. Man muss im Zug nicht erreichbar sein, sowenig wie in einem Tunnel - oder kann dies im voraus planen. Das Gedröhn aus Kopfhörern ist übrigens fast genau so lästig.
  • Schenk Elisabeth, 4654 Lostorf
    Standort Hausbriefkasten
    Infolge Neugestaltung meiner Gartenanlage musste der Briefkasten kurzzeitig versetzt werden. Jetzt steht er wieder am "alten" Ort und dies seit 30 Jahren! Letzte Woche staunte ich nicht schlecht, als ich das Formular "Hausbriefkasten und Paketboxen" im Kasten hatte, dass der Briefkasten umplatziert werden müsse. Die Post wurde mir nicht mehr zugestellt. Habe dann auf der Post reklamiert und einen entsprechenden Brief zu Handen des Zustelldienstes abgegeben. Am andern Tag kam ein Schreiben von einem Mitarbeiter der Post CH AG in Olten, ich müsse sie kontaktieren, damit wir das Ganze besprechen können. Scheinbar haben diese Post-Angestellten wirklich nichts anderes zu tun, als Kunden zu schikanieren. Fortsetzung folgt...
  • Sarah, Mühlethurnen
    Sehr gut!
    Endlich macht mal jemand etwas gegen diese Firmen die
    immer mehr 'mafiaähnliche' Strukturen annehmen und nur
    noch für die Chefetagen Geld scheffeln! Würde es sehr begrüssen,
    wenn z.B. die Swisscom mit ihren horrenden Preisen endlich
    Mal gezwungen werden, diese anzupassen und zwar nicht durch Entlassungen in den unteren Etagen, sondern durch Stellenabbau im Kader und massiven Einsparungen von deren Löhnen! Bei SBB & co. dasselbe. Bei der Post würden sich sicher viele Leute auch über angepasste Arbeitszeiten freuen, z.B. über Mittag geöffnet, damit ein normal arbeitender Mensch auch was zur Post bringen kann, ohne sich einen 1/2 Tag freinehmen zu müssen, da erst um 14:30 geöffnet wird (betfrifft ländliche Gegenden). Hätte noch 1000 andere Beispiele, die ich hier aus Platzgründen nicht alle aufzählen kann. Ich wünsche PRO Service Public für die Initiative viel Glück und bedanke mich für die längst fällige Initiative!
  • Linda Kalbermatter, Winkel
    Preise unverschämt, analoger Spam und Sicherheitsrisiko
    Zur Post:
    Ich habe meine Wohnung gekündigt um während der Weltreise meines Bruders auf seine Katze und die Wohnung aufzupassen, da wir so beide Kosten sparen konnten und ich sowieso eine neue Wohnung suchen wollte. Ein vorübergehender Nachsendungsauftrag der Post für 3 Monate hätte mich 74.- CHF gekostet! Weil mir das viel zu viel war für die paar Briefe die ich erhalte habe ich ihn nur für 1 Monat gemacht. Ich Idiot hätte einfach sagen sollen, dass ich nur umziehe und den Nachsendeauftrag für 12 Monate machen sollen, dies hätte mich nur 42.- CHF oder im Webshop 30.- gekostet. Nach denn 3 Monaten hätte ich dasselbe nochmals getan und somit für 15 Monate 84.- oder im Webshop 60.- (Diskriminierung für ärmere und ältere Leute ohne Internetzugang) bezahlt anstatt für 3(!) Monate 74.-!!! Also entweder 24.- pro Monat oder 2.5.- pro Monat. Die Abstimmungsunterlagen habe ich dann genau nicht mehr erhalten und musste sie bei der Gemeinde abholen.

    Die Story mit den "Stopp! Bitte keine Werbung" - Klebern ist auch absolut unprofessionell für eine Institution von solcher Wichtigkeit. Die Pöstler sollen die Bewohner überreden die Kleber abzunehmen und Werbung für unadressierte Werbung machen, damit die Post mehr Gewinn erzielen kann. Beim Service Public geht es aber um den Nutzen für die Menschen und nicht um unnötige Werbung (analoger Spam!) die automatisch auf dem Altpapierstapel landet ist definitiv kein Nutzen. Im Gegenteil für das Papier braucht es Ressourcen, es ist also ökologischer Unsinn und eine Belästigung und Ärger, wenn man Papier, welches man nie wollte, mit Kraft (was vor allem alten Leuten fehlt) und Zeit für die Altpapiersammlung aufbringen muss.
    Ach ja, auf den Abholungseinladungszetteln der Post stehen keine Öffnungszeiten mehr! Stattdessen soll man diese essentiellen Infos um seine Post abzuholen im Web recherchieren. Meine Grossmutter muss also auf gut Glück zur Post gehen und hoffen, dass sie gerade offen haben.

    Und die SBB ist auch nicht gerade toll. Für Billette zwischen zwei Kantonen muss man trotz Zonen-Abo für die halbe Strecke oder mehr doppelt zahlen. Die Verstauungsablageflächen in den neuen Zügen reichen max. für eine Jacke oder eine Zeitung, aber eine Kondukteurin wettert in einem überfüllten Zug mit Ski- und Snowboardfahrern, dass die Sportgeräte unter den Sitzen am Boden zu einer gefährlichen Stolperfalle werden könnten, dass die Skis und Snowboards welche in den winzigen Ablageflächen oberhalb der Sitze nun wirklich absolut keinen Platz haben und dass es ja wohl definitiv gefährlicher ist, wenn einem geschliffene schwere Skikanten auf mehrere Köpfe fallen, als wenn jemand stolpert, wollte die SBB-Mitarbeitern nicht einsehen.