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Ihre Meinungen

  • Turolla Simonnot, Steckborn
    Fur einen guten Service Public
    Immer höhere Krankenkassenprämien und nun noch höhere Bahngebühren. Jetzt reicht's! Die Ausdehnung des Dienstleistungssektors mit mehr Krankenkassen oder Aufblähung behördlicher Institutionen mit der Idee der Gewinnmaximierung trägt nichts zur Wertschöpfung unseres Landes bei, wenn die Ernährungs- und Pharmaindustrie und erschwerende Auflagen des Bundes die Leute noch kranker machen, als sie es bereits sind. Irgendwie ist es nachvollziehbar, dass unsere Bevölkerung immer mehr nach einer Einheitskasse bei der Krankenkassen-Grundversicherung schreit! Es ist auch verständlich, dass die Bevölkerung es satt hat, noch höhere Bahnkosten für einen kaum besseren Service zu tragen! Eine bessere Kaufkraft für alle sollte doch dazu beitragen, dass ausreichend Geld für eine kostengünstige Erhaltung der Gesundheit zur Verfügung steht, möchte man meinen! Schon seit einigen Jahren fordert die Politik und Wirtschaft , dass die Menschen mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt unter Beweis zu stellen haben. Unsere wirtschaftlichen Ballungszentren wuchsen entsprechend und nun sind die Strassen verstopft! Die Züge sind so überfüllt, dass Reisende bald auf den Dächern wie in Indien Ihren Sitzplatz einnehmen müssen! Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verloren durch eine verfehlte Politik mehr Zeit und Geld. Es gibt aber auch einige wenige Gewinner dadurch, z.B. eben die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie. Infolge mangelnder Zeit mehr Fast- bzw. Junkfood macht die Leute krank! Demzufolge war die geforderte Flexibilität ein völlig falscher Ansatz, denn durch den Finanzausgleich müssen ohnehin infrastrukturärmere Regionen in unserem Land quersubventioniert werden! Wenn es so weitergeht, ist es kaum verwunderlich, wenn die Bevölkerung danach schreit, Feierabendpolitiker mit ausgeprägten Partikularinteressen durch ein Berufsparlament ersetzen zu wollen!
  • Schulthess Andreas R., Lohn-Ammannsegg
    Verspätete Postzustellung: Es wird immer besser!
    Im Nachgang zu meinem früheren Kommentar geht die leidige Geschichte inzwischen noch schlimmer weiter. Heute am 22.5. die Post z.B. erst um 13.40 Uhr erhalten, vorgeschriebener letzter Termin für Briefauslieferung von 12.30 Uhr wird praktisch nie eingehalten Der Pösteler erzählte mir nun die folgende Geschichte: Nachdem scheinbar ein Wohnungs-Mieter oberhalb des Postgebäudes wegen dem frühmorgendlichen Lärm reklamiert habe, habe die Leiter des zentralen Verteilzentrums in Solothurn entschieden, dass deshalb die Post ab anfangs Mai im Verteilzentrum an der Zuchwilerstrasse in Solothurn (zirka 6 km entfernt) abgeholt und dann von dort aus verteilt werden müsse. Die Abholung/Verteilung geschieht per Post-Roller und in unserem Quartier seither per Auto (ist beides ja sehr umwelt-freundlich!), gleiches gilt auch für die Gemeinde Lüterkofen (ist der Poststelle Lohn-Ammannegg zugeordnet), das zirka 10 km entfernt ist; auch hier Abholung/Verteilung per Roller. Anzumerken ist, dass der Eigentümer der Liegenschaft/Wohnblocks, in der die Post zuunterst eingemietet ist, entgegenkommenderweise nach möglichen Lösungen für die Frühanlieferung suchte, diese aber leider erfolglos blieben. Scheinbar hat der Pösteler nun täglich haufenweise Reklamationen von verärgerten Einwohnern und meinte dann lakonisch: "Befehl ist Befehl, was können wir armen Pösteler denn anderes machen." Mir fehlen die Worte, aber ich bin sicher, ein Anruf vom mir als verärgertem Postkunden genügt und der Leiter des Verteilszentrums wird mir und allen anderen vergraulten Kunden, die Post jeweils persönlich zwischen 09.00 unf 10.00 Uhr überbringen. UNGLAUBLICH!

    Anbei noch die Vorgeschichte:
    Die Zustellung der Post verschlechtert sich seit Jahren kontinuierlich, so erfolgt die Zustellung bei mir sehr unterschiedlich; selten so zwischen 11.30 und 12 Uhr, vielfach knapp vor 12.30 Uhr und immer öfters bis gegen 13 Uhr oder sogar noch später (heute 24.4.12 um 12.50 Uhr, letzte Woche einmal sogar gegen 13.10 Uhr; dies sind keine Ausnahmen). Und wenn man sich bei der Poststelle beschwert, wird man zuerst einmal damit abgeblockt, dass dafür die regionale Zustellung zuständig sei, aber man könne ja ein Postfach nehmen, dann sei meine Post schon früh morgens verfügbar ... und der Absender bezahlt natürlich das "volle" Porto. Gemäss meinen Informationen hat die Post spätestens um 12.30 Uhr zugestellt zu sein. Aber selbst wenn man mit seiner Reklamation per Mail, wie ich vor zirka 2-3 Jahren bis zum damaligen Postchef Gygi durchdringt, so wird man - auch wenn er die Zeitlimite von 12.30 Uhr damals bestätigt hat - mit fadenscheinigen Argumenten abgewimmelt. Selbstverständlich habe ich für markante Verspätungen bei widrigen Wetterverhältnissen oder z.B. zur Weihnachtszeit volles Verständnis, und der Fehler liegt auch nicht bei den Postboten, sondern bei den vielen (gut entlöhnten) Schreibtisch- und Rationalisierungs-Tätern in der Post-Verwaltung. Ich freue mich schon darauf, wenn ich meine Post direkt beim Absender persönlich abholen darf, und die Post mir für diesen Service noch SFr. 1.--/Brief direkt auf meinem Postkonto abbucht ...

  • Michèle P., Uznach
    Postfinance
    Vor einigen Monaten wollte ich am Schalter der Postfiliale ein normales Postfinance-Privat-Konto eröffnen.
    Ich wurde für die gesamte Schalterhalle hörbar und in folgender Reihenfolge nach Name, Adresse, Geburtstagsdatum, Beruf, Arbeitgeber und Höhe des Einkommens gefragt.
    Bei letzterem Punkt habe ich mich geweigert weiter Auskunft zu geben.
    Eine Kontoeröffnung wurde mir daraufhin verweigert.
    Begründung:
    Postfinance brauche alle diese Angaben von mir.
    WOZU sie so viele sensible Daten von mir brauchen, um ein einfaches Lohn-Konto zu eröffnen,
    darüber habe ich keine Antwort erhalten.

    Für mich ist es klar.
    Die wollen an meinen Daten verdienen.
    Ich werde verpflichtet, diese bei der Postfinance abzugeben, ansonsten wird mir ihre Dienstleistung schlicht verweigert.
    Erpressung.
    Natürlich bin ich nicht darauf eingegangen.
    Und habe mein Konto bei einem anderen Finanzinstitut eröffnet.
    Ohne dass ich mich dafür "ausziehen" musste.

    Danke für diese Initiative.
    Wurde wirklich Zeit.
  • Thomas Spycher, Winterthur
    Kosten für Vollmacht - eine Frechheit
    Bekam neulich einen Brief von der lieben Post.

    Lebe mit meiner Partnerin zusammen und hab ihr eine Vollmacht ausstellen lassen, damit sie in meiner Abwesenheit eingeschriebene Post von mir abholen darf.

    Ab Juni 2012 soll dieser "Dienst" neu CHF 24.- pro Jahr kosten (bisher gratis)

    Eine Frechheit. Insbesondere darum, weil, wenn ich mich jetzt nicht bei der Post melde, kriege ich eine Rechnung, welche dann jedes Jahr automatisch erneuert wird.
  • Kläger Peter, St. Gallen
    Einseitige Betrachtungsweise
    Es gilt zu bedenken, dass bei Swisscom sehr viele Schweizer Risikokapital investiert haben. Mit Recht darf bei einem rentablen Betrieb auch eine Rendite erwartet werden. Und noch etwas: Wer, meinen Sie, würde bei geringen oder ausfallenden Beträgen an die Bundeskasse die Steuerausfälle bezahlen?
    Wohl wieder der sogenannte Mittelstand.
  • Richard Mosimann, Winterthur
    Service Public
    Service Public bedeutet „Dienst an der Allgemeinheit". Bereicherung und Profilierung von Privatpersonen sind hier fehl am Platz. Der Service Public deckt die nationale Grundversorgung ab und wird mit Steuergeldern unterstützt. Deshalb muss er sich auch nicht dauernd neu erfinden und ist von daher nicht dem Stress der Privatwirtschaft ausgesetzt. Das heisst im Gegenzug: anständige Löhne, sowohl unten als auch oben, die vor der Allgemeinheit vertretbar bzw. von dieser beeinflussbar sind. - Service Public ist die Visitenkarte des Staates, dieser gilt es entsprechend Sorge zu tragen.
  • Mirja Lüthi, Hägglingen
    Postpakete nach Finnland
    Ich wollte vor letzten Weihnachten 2 Pakete nach Finnland schicken. Ein Paket war über 2, das andere über 3 kg schwer. Ich hätte A.Post über Fr. 90.-- und B-Post über Fr. 60.-- zahlen müssen. Weil wir sowieso einmal im Monat nach Bad Säckingen fahren, habe ich die Pakete dort abgeschickt, für ca. Euro 20.--..
    Ich habe letztes Jahr 2 kleine Fotoalben mit B-Post nach Finnland und Deutschland abgeschickt. Beide sind bis jetzt noch nicht angekommen.
    Die örtlichen Mitarbeiter bei der Post sind freundlich und zuvorkommend, Und haben seit 20 Jahren keine Angst vor meinem jeweiligen Hund!
  • Brigitta Colombo, Zürich
    Post: komplizierte Abläufe nerven
    Bei der ZVV nerven mich die nicht bewachten Trams und Busse besonders zu den späten Abendstunden. Wenn es darum geht, Schwarzfahrer zu jagen, gehen gar vier ZVV-Leute auf die Fahrgäste los, aber in der Nacht sind z.b. Frauen, die von der Arbeit kommen (Gastgewerbe) Besoffenen und anderen «unangenehmen» Fahrgästen schutzlos ausgeliefert.
    Bei der Post nervt mich das immer komplizierter werden der Abläufe. Einen «gelben Zettel» kann man nicht am gleichen Tag einlösen. Und mich nerven die zum Teil immer unfreundlicher werdenden Postboten, die zum Teil nicht einmal richtig deutsch können und wenn sie klingeln nicht warten, bis vom sechsten Stock herunter gekommen ist, um die Post in Empfang zu nehmen.
    Einzig die Swisscom. Die bietet für mich einen sehr guten Service. Da wurde ich selbst in finanziell schwierigen Zeiten gut, freundlich und lösungsorientiert behandelt. Die sind zwar etwas teuerer als Orange & Co, dafür wirklich professionelle.
  • Erika Müller, Meilen
    Schlimmer als in Drittweltland
    Die S6 ist fast immer schmutzig, manchmal schlimmer als in einem Drittweltland: Unrat überall zwischen verstreuten Zeitungen, Fenster verschmiert, Polster verdreckt und teilweise stark abgeschossen.

    Solange es genügend Zeitungscontainer in jeder S-Bahn gab, so dass man auch im Stossverkehr an einer Box vorbei kam, war die Situation ein Stück besser. Jetzt muss man nach einem Container suchen und hat oft keine Chance ihn zu benützen wegen der vielen Leute.
  • François Küssenberger, Cham
    SBB-Schikane bei Mobiltickets
    Ich hatte zwei Tickets auf mein Mobiltelefon geladen - eins für mich und eins für den Mitarbeiter. Was wir nicht wussten, dass man sich bei der SBB ausweisen muss. Das klingt doch eher als Schikane. Wenn mein Mitarbeiter keinen Ausweis (ID) dabei gehabt hätte, wäre er faktisch ohne gültigen Fahrausweis gefahren, obwohl wir einen gültigen auf dem Mobiltelefon hatten. Unglaublich dieser Beamtenladen!
  • M. Brasche, Rodersdorf
    Seit Jahren steigender Frust
    Endlich eröffnet sich mit der vorliegenden Initiative eine kostruktive Möglichkeit auf eidgenössischer Ebene, dem seit Jahren steigernden Frust bezüglich der permanenten Preissteigerungen bei Post und Bahn bei gleichzeitigem Leistungsabbau einen konkreten Ausdruck zu geben.
    Für mich als Kleinunternehmer wäre eine solche Geschäftspoliik schon längst der Weg direkt in die Wand gewesen. Topservice bei einer attraktiven Preisgestaltung sollte meines Erachtens nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern auch bei den Bundesbetrieben das Ziel sein - und nicht umgekehrt. Das dabei erwirtschaftete Geld wäre dann tatsächlich - bis ins hohe Kader - tatsächlich VERDIENT!
  • Vetterli Yvonne, Watt
    Immer wieder neue Gebühren
    Absolute Frechheit, dass Bundesbetriebe, speziell Post und SBB nur noch auf den Gewinn achten
    (damit die Manager ihre Bonis erhalten), die Bürger haben das Nachsehen.
    Immer wieder ärgere ich mich über die Oeffnungszeiten der Post, normale Bürger arbeiten bis
    17.30 - 18.00, haben KEINE Chance, weder über die Mittagszeit noch abends ein Paket abzuholen.
    Ebenfalls eine Schande, dass man neu Gebühren bezahlen muss für eine Unterschrift, damit eine vertraute Person die Postgeschäfte für eine andere Person abholen will.
    Immer wieder werden neue Gebühren erfunden, Poststellen werden geschlossen, damit der Bonus
    noch höher ausfällt !!!
    Der CEO von der Post: so viel arbeitet er in 10 Leben nicht, wie sein Lohn ausfällt!
    Kein Mensch kann sich einen so hohen Lohn mit arbeiten verdienen !!!

  • Hans Rudolf Hirschi, Wynigen
    Schliessen von Poststellen
    Ich habe in Ihrer Zeitung gelesen, dass es 1970 noch 45OO Postellen in der Schweiz gab. Heute seien es noch 1438. Dabei muss folgendes berücksichtigt werden: Viele kleine Poststellen waren in Privathäuser der Posthalter untergebracht. Da diese mit der Zeit wegen neuen Uebermittlungsformen (Mail, E-Finance) und der zunehmenden Mobilität zu wenig frequentiert waren und der Bund dort nötige Sicherheitseinrichtungen nicht mehr finanzieren wollte, ist dessen Schliessung soweit verständlich. Andernfalls verstehe ich nicht, dass eine Poststelle wie Wynigen (zuständig für ca. 2000 - 3000 Einw.) und Lyssach (für ca. 2000 Einw.) geschlossen werden sollen. Es handelt sich an beiden Orten um neuere Gebäude in Gemeindehaus und SBB Haltestelle, welche punkto Sicherheit grösstenteils den heutigen Anforderungen entsprechen sollten. Wenigstens wird in beiden Gemeinden eine Agentur eröffnet. Doch wird die Möglichkeit bei Einzahlungen, Bargeldbezügen und Ueberweisungen voraussichtlich eingeschränkt sein, was zur Folge haben wird, dass Kunden (besonderes ältere) einen weiteren Weg in Kauf nehmen müssen. Ich frage mich auch, wie die bisherigen Postlokale in Zukunft genutzt werden und ob an den neuen Standorten der Agenturen die Sicherheit besser gewährleistet sein wird ? -

    Hans Rudolf Hirschi, Wynigen
  • Guido Besmer, Benzenschwil
    Post verkommt zu Konsumtempel
    Ach, wie wünschte ich mir die Zeit zurück, als wir im Dorf noch unsere Einzahlungen machen und das auch gleich noch mit einem informellen Schwatz verbinden konnten, das war Service Public. Die kleinen Poststellen wurden leider geschlossen und die Grossen verkommen heute immer mehr zum Supermarkt mit einem Sammelsurium an unnötigen Dingen. Ein Schwatz liegt beim üblichen Andrang so wie so nicht mehr drin.

    Wahrscheinlich hat ein Entscheidungsträger bei der Post mal einen Marketingkurs besucht und glaubt, die Kunden seien zufriedener, wenn sie die Wartezeit mit „Shoppen“ überbrücken können. Würde mich nicht wundern, wenn man schon bald auch noch mit dieser unmöglichen Musik der Supermärkte berieselt wird. Sehr perfide werden auch noch die Jüngsten mit Süßigkeiten auf Augenhöhe geködert, damit sie dereinst ja ihr Lebensglück durch die Menge an konsumierten Unsinn definieren. Das ist eine Sauerei und richtet sich gegen all die Eltern, die versuchen ihre Kinder zu bewussten und ressourcenschonenden Erdenbürger zu erziehen. Der öffentliche Raum wird immer mehr dem absoluten Kommerz geopfert, an Bahnhöfen, Flughäfen und auch bei der Post. Es ist nicht Aufgabe des Bundes und der bundeseigenen Betriebe einer solchen Tendenz Vorschub zu leisten. Also weg mit dem Unsinn. Die Post gehört uns allen und soll sich wieder den Kernaufgaben widmen und die zeitnah und kundenfreundlich abwickeln.
  • Kurt Schweizer, Belp
    Gejammer der Schweizer
    Wer macht den eigentlich diese Schweinerei in den Zügen? Etwa die SBB selber? Wenn jeder seinen Krempel den er mitbringt auch wieder auf dem Bahnhof entsorgen würde, wäre ein grosses Problem gelöst. Da es für unsere Kultur typisch ist, die Schuld beim Leistunserbringer (Post, Bahn, Schule) zu suchen, wird sich nichts verändern. Mehr Leute, mehr Dreck. Solange die Fahrgäste nicht besser erzogen sind, wirds nichts mit sauberern Zügen.
    Jeder verlangt ja auch einen Sitzplatz, eine Steckdose, ein WLAN etc. etc. Kostet scheinbar nichts.
    Übrigens: Schweizer jammern auf sehr hohem Niveau. Drum kann ich über solche Feststellungen, die die Initiative betreffen, nur schmunzeln.
    Echt keine anderen Probleme?
  • Lotti Keller, Eschenz
    Wer hat dem wird gegeben
    Alle Angestelten sollten mal für zwei Tage die Arbeit niederlegen. Vielleicht merken dann die Herren mit diesen krankhaft hohen Gehältern, wen sie schamlos ausnützen zur eigenen Bereicherung. Wir haben keine Kinderarbeit in der Schweiz, doch diese exorbitanten Loihne sind auch Ausbeutung.
  • R. Zulauf, Füllinsdorf
    Probleme mit den ehemaligen Bundes-Regiebetrieben
    Kann mir eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen, wenn sich möglichst viele Leute über den Servicepublic ärgern. Es war doch von Anfang an absehbar, dass uns mit der "Privatisierungs-Welle" dieser Schlamassel eingebrockt wird. Es ging doch damals gar nicht um das "Volkswohl", sondern darum, möglichst viele hochbezahlte Stellen für sich selbst und/oder seine Parteifreunde zu schaffen (allen voran die FDP, Herr Theiler!). Wir alle bezahlen heute die Zeche, als Kunden sind wir lediglich ein "Störfaktor" im kapitalistischen Getriebe !
  • Daisy Benker, Uerkheim
    Post
    Ich war 5 Jahre Bürgerin einer Aargauer Gemeinde. Von Anfang an warf mir der Postbote ständig Briefpost in meine Briefkasten, die NICHT für mich war. Ich habe in diesen 5 Jahren über 20 Mal der Postdirektion angerufen, aber es geschah nichts. Und dieser Postbote lies sich auch verleugnen. Er hat zwar mal eine fadenscheinige Entschuldigung herausgdruckst. Aber er machte einfach weiter. Mich ärgert, dass die Post solche Leute einfach weiterarbeiten lässt. Und es keine Konsequenzen für solche Arbeit gibt. Bin wegen dieser ärgerlichen Sache von dieser Gemeinde weggezogen. Heute klappt es mit der Post wieder.
  • Markus Seger, Bern
    Pro Service Public
    Als ehemaliger Werbechef der SBB bin ich selbstverständlich für den Service Public. Die SBB war ursprünglich, so hörte man, gegen die Initiative. Dann hat sie sich offensichtlich doch dafür entschieden, indem sie die Initianten mit einem Informationsboykott belegte. Tolle Werbung für die Initiative! http://markseger.com/2013/06/05/sbb-unterstutzt-pro-service-public-initiative/
  • Meinrad Lienert, Zürich
    SBB: Immer mehr Werbeeinnahmen, immer weniger Transparenz
    Die SBB pflastert unsere Bahnhöfe voll mit Werbung. Selbst vor historischen Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen, macht sie nicht halt. Vordergründig heisst es, dass sie auf Zusatzeinnahmen angewiesen ist, doch macht die Werbung nur einen verschwindend kleinen Teil der Einnahmen aus, prägt aber das Erscheinungsbild wesentlich mit und entzieht der Oeffentlichkeit den Zugang zum öffentlichen Raum. Und wer bezahlt am Schluss für all die Werbung? Die Konsumenten. Wer verdient am meisten daran? Die Plakatgesellschaften. Im Fall der SBB ist es die APG mit ihren zahlreichen Schwestergesellschaften. Und wem gehört die APG? Der Affichage? Und wem gehört die Affichage? Zu 30% JCDecaux, dem weltgrössten Aussenwerber, zu weiteren 25% einer belgischen Investmentgesellschaft.

    Dasselbe gilt für die Telekom-Branche. 2011 hat jeder Schweizer Haushalt 58 Franken für Telekom-Werbung ausgegeben, nur damit die drei dominierenden Firmen einander gegenseitig Kunden abluchsen können. Swisscom und Sunrise sind in den Top-10 jener Unternehmen, die letztes Jahr am meisten Geld für Werbung ausgegeben haben, Orange dürfte nicht weit davon entfernt sein.

    Gerne würde ich es sehen, wenn sich K-Tipp mit den Werbeausgaben beschäftigen und aufzeigen würde, wie viel Geld KonsumentInnen ungefragt in Werbung stecken müssen.

  • Huber, Emmetten
    Argumente

    Die Bundesnahen Betriebe stehen derzeit vollumfänglich den Gesetzen der Marktwirtschaft. Ausnahmen sind kleinere Monopole, wie z.B. "die letzte Meile" vom Telefonanschluss der Swisscom.
    Jedes Unternehmen untersteht denselben Gesetzen, nämlich Gewinn machen. Schliesslich sind die Firmen sich selber und den Investoren das schuldig. Kunden und Mitarbeiter sind eher zweitrangig.
    Und hier fängt der Konflikt mit dem Service Public an. Die Unternehmen sind faktisch gezwungen in rentable Bereiche zu investieren und was nicht rentiert abzustossen. Das zeigt Beispielsweise die Post. Sie baut in Randregionen ihre Poststellen ab, gleichzeitig werden andere Bereiche und starke Regionen ausgebaut. Privatisierte Unternehmungen sind keine Wohltätigkeitsvereine.
    Mit dieser Initiative gibt man diesen Betrieben die Möglichkeit, mit den Gewinnen aus den starken Bereichen die unrentablen zu subventionieren. So bleiben wir Weltmeister.
    Ich danke dem Initiativkommitee für ihren Einsatz von ganzen Herzen.
    Deshalb stimme ich mit Ja.