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Ihre Meinungen

  • Ilse Eglin, Laufenburg
    SBB
    Vor einigen Wochen: Die S1 Basel-Laufenburg fuhr um 17.05h mit 15 min. Verspätung in Basel ab. Bei der Einfahrt in Stein-Säckingen wurde uns mittels Lautsprecher bekanntgegeben, dass die S-Bahn wegen Verspätung nun nur bis Stein-Säckingen fahre und dort wieder umkehre. Reisende nach Laufenburg sollen bitte ins Postauto umsteigen. Wir sind also alle ausgestiegen und haben auf das Postauto gewartet. Inzwischen fuhr der Interregio Basel-Zürich ebenfalls in Stein-Säckingen ein und auch von dort stiegen massenhaft Leute auf das eine Postauto um. Wir und noch mindestens 15 weitere Personen hatten keinen Platz mehr in diesem einen Postauto nach Laufenburg, d.h. wir mussten wieder umkehren und auf die nächste S-Bahn warten. Da Laufenburg von der SBB sowieso nur einmal pro Stunde bedient wird, wären die 15 Min. Verspätung wirklich nicht so dramatisch gewesen, vor allem während der Rush-Hour! Dieses Szenario kommt übrigens immer wieder vor.
  • Edwin Weibel, Viganello
    "Service" der Bahn
    Im Oktober 2011 wollten meine Frau und ich von Lugano nach Mailand mit der Bahn. Da uns das Park-platzproblem um den Bahnhof Lugano bekannt ist, waren wir 40 Min. früher als die Abfahrtszeit am Bahnhof.(10.50 Uhr) Der Parkplatz war diesmal kein Problem, aber die Schalterbesetzung: Von fünf Schaltern waren zwei bedient: vor beiden standen die Leute Schlange. Wir mussten knapp 35 Minuten warten, bis wir die Billette hatten und konnten damit grad einsteigen.
    Dasselbe diesen Oktober: Wir wollten unsere Billette lieber am Vortag holen, nachmittags um 16.00 Uhr.
    Unterdessen wird der Bahnhof umgebaut. Im Provisorium gibt es nur noch vier Schalter. Vor jedem standen 5 - 8 Personen. Trotzdem schloss eine der Beamtinnen den Schalter und verschwand. Wir warteten auch diesmal 25 Minuten, bis wir die Billette hatten.
    Da fahr ich lieber mit dem Auto nach Como und steige dort ein. Eine solche Bahn brauche ich nicht.
  • H. Ruff, Rotkreuz
    Volksinitiative
    Geschätzte Initiativ - Unterstützer

    Es ist gut und recht, dass ihr hier diese Volksinitiative lanciert oder unterstützt. Jedoch ist wieder einmal Zuviel hineingepackt. Besserer Service und Erhaltung der Randregionen ist mehrheitsfähig und könnte angenommen werden. Hingegen auch noch die Bundesrats-Saläre als Top für die Manager - Löhne der Servie Public-Companies zu wählen, bzw. das Lohn-Niveau übers Volk regulieren zu wollen, ist völlig Fehl am Platz und verhindert die Annahme der anderen beiden erstrebenswerten Initiativ-Punkte. Viele die noch ja zu den ersten beiden Anliegen sagen, werden aber letztlich Nein stimmen, da für sie eine solche Lohnbegrenzung niemals zu haben sind. Kein wirtschaftlich denkender Mensch kann ein solcher staatlichen Eingriff unterstützen.

    Warum nur schaffen es die Initianten bei Volksinitiativen immer wieder die Vorlage gleich selbst zu killen. Schade um den ganzen Aufwand, Schade um die Punkte die wirklich nötig wären und einen besseren öffentlichen Service bringen würden.
  • Muster, Hünenberg
    Jede kleinste Zusatzleistung kostet!
    Sehr geehrte Postkunden

    nach mehr als 30 Jahren Zusammenarbeit mit der Post, reicht es nun endlich. Der Service der Post ist mittlerweile unter jeglicher Kanone. Lange Wartezeiten, geht's um Auskünfte wird man ständig weiter verbunden, jede noch so kleine Zusatzleistung wird extra verrechnet. Für Grosskunden (das sind wir) Preise, die im heutigen Markt absolut die Höhe sind. Nun endlich haben wir eine verlässlichen guten Partner gefunden auf dem Paketmarkt. Dieser nimmt unsere Wünsche und Anliegen zu Gunsten der Geschäfts-Privatkundschaft ernst. Bravo weiter so!!

    Geschäftsleute, schaut euch auf dem Markt um - es lohnt sich.
  • Meinrad Odermatt, Zug
    Sinnloses Gequatsche zum Zeitvertreib
    Ich bin gegen Ruhewagen, ich bin für "Sprechwagen". Jeder der telephonieren will, soll sich in den Sprechwagen begeben müssen. Genau so wie man in einen Speisewagen geht. Die Notwendigkeit zu telephonieren, nur um mitzuteilen, dass man soeben eingestiegen ist und jetzt im Zug sitzt, wird dramatisch abnehmen. In den anderen Wagen soll der Empfang blockiert werden. Man muss im Zug nicht erreichbar sein, sowenig wie in einem Tunnel - oder kann dies im voraus planen. Das Gedröhn aus Kopfhörern ist übrigens fast genau so lästig.
  • Philip Künzler, Regensdorf
    Unschlüssiges SBB-Personal
    Zu dritt machten wir uns am Samstag Nachmittag auf, um ans Zürich Openair zu gehen. Wir machten von dem Angebot mit dem integrierten Bahnbillet für die ZVV-Zonen 10 und 21 Gebrauch, da wir dachten, wenn wir schon eines haben, sollte man dies auch ausnützen. In der S-Bahn zum Flughafen fiel uns auf, wie fünf Kontrolleure und Kontrolleurinnen in den Zug stiegen, gleich bei uns. Kein Problem dachten wir, da wir ja sowieso unsere Fahrkarten haben. Dem war aber überhaupt nicht so. Wir zeigten unsere "Openairbändel", und die erste Reaktion der Kontrolleure war, zu sagen das diese nicht gültig seien. Super. Klar, ich hatte einen Vier-Tagespass gekauft, der andere Kollege einen Drei-Tagespass. Der Dritte kam zum ersten Mal ans Openair, von dem her kein Problem. Sie fragten uns, wieso dass wir Bändel mit "Sonntag" drauf haben. Darauf sagten wir, die haben wir bekommen, als wir am Donnerstag resp. Freitag das Papierticket gegen ein Bändel getauscht haben. Von Verständlichkeit keine Spur. Klar habe ich mich zuerst gewundert, wieso dass "nur" Sonntag und nicht Donnerstag-Sonntag stand. Aber da tausend andere Openair Besucher den gleichen Bändel bekommen haben, war meine Sorge unnötig. Zurück im Zug: Entweder geben wir den Bändel ab, oder wir zahlen den vollen Preis. Wir wehrten uns und der Kollege, der das Papierticket noch auf sich trug, hatte quasi eine Bestätigung bei sich, er war raus aus dem Spiel. Als das SBB-Personal uns fragte, wo wir unsere Papiertickets haben, sagten wir, dass wir diese eintauschen mussten, was denen nicht im ersten Moment in den Kopf hineinwollte. Im Flughafen Kloten ausgestiegen, diskutierten wir weiter. Laut den Kontrolleuren hätten wir vier Bändel bekommen sollen, für jeden Tag eines. Auf dem "App" des Openairs suchten wir die Bestätigung, dass wir die ÖV ohne Bedenken benutzen dürfen. Wir fanden zwar diese, jedoch beharrten die Kontrolleure auf Ihre Aussage, vier Bändel tragen zu müssen. Sowieso war es generell inkompetent, wenn ein anderer Kontrolleur uns recht gab, die Mehrheit uns wieder nicht. Einer Kontrolleurin habe ich dann das Handy gegeben, um Ihr die Bestätigung zu zeigen. Nach ein paar Minuten und weiteren verbalen, aber nicht beleidigenden Attacken, wollte ich sofort mein Handy zurück. Die Reaktion der Kontrolleurin war: "Ich gebe Ihnen Ihr Handy nicht zurück, so lange Sie den vollen Preis fürs Billet bezahlt oder den Bändel abgegeben haben." Nach dem mir innerlich die Sicherungen durchgebrannt waren, blieb ich doch noch anständig, mit der Aussage, dass dieser Fall überhaupt nichts mit meinem Handy zu tun hat. Nach ein wenig zögern hatte ich es dann zurück bekommen. Und auch auf die Aussage, das wir keinen "gesunden Menschenverstand" haben, da wir mit einem Sonntagsbändel am Samstag mit den ÖV umherfahren, fanden wir auch eine Antwort. Wer sollte denn schon am Samstag mit einem Sonntagsbändel ans Openair fahren? Ach ja, ich habe mein Ticket schon am Donnerstag eingelöst, um Sonntag am Event dabei zu sein und fahre dann noch am Samstag umher. Ich denke sehr, den Begriff "gesunder Menschenverstand" scheint diese Kontrolleurin nicht verstanden zu haben. Auch auf den Smartphones der SBB-Kontrolleure hätten Sie angeblich ein Mail erhalten, die Sie über das ganze Zürich Openair betreffend den ÖV informieren sollten. Auch da herrschte Ungewissheit. Nach 20 Minuten kontraproduktiver Diskussionen mit fünf Kontrolleuren, ein Teil dieser Gruppe mehrheitlich umherstanden und nichts von sich gaben, liessen Sie uns gehen, ohne Begründung. Dieser ganze Vorfall ist natürlich sehr gut fürs Image der SBB, wenn man bedenkt, dass uns Passanten die ganze Zeit beobachteten, und mit der Zeit immer zahlreicher wurden.
  • Michael Renold, Illnau
    Zangengeburt A-Post Sendung
    Am 16.08.12 bin ich zum ersten Mal Vater geworden. Da wir eine SMS-Flut verhindern wollten, haben wir uns entschlossen, die Geburtsanzeigen so weit als möglich vor zu bereiten und dann so schnell als möglich zu versenden. Dies ist auch gelungen. Trotz 20h im Spital konnte ich die über 100 Couverts noch am Geburtstag in den Postbriefkasten vor meinem Haus werfen. Uff!
    Die erste Enttäuschung folgte, als am Samstag 18.08. scheinbar hat noch niemand unsere Anzeige per A-Post erhalten hatte. Kann ja passieren, am Montag sind diese sich bei den Empfängern...
    Am Dienstag 21.08. bin ich dann auf die Poststelle im Dorf, wo man mir versprochen hat, der Sache nach zu gehen. Für mich ist vor allem wichtig, ob es die Briefe überhaupt noch gibt, oder ob ich die ganze Arbeit nochmals machen muss...
    Mittlerweile ist Mittwochabend der 22.08. und ich habe bereits einige Telefonate mit einigen Angestellten der Post geführt. Antwort des "Kundendienstes" man darf nicht so viele Couverts in einen Briefkasten werfen und überhaupt gibt es keine Garantie, wann die Post ankommt und für Verlust wird auch nicht gehaftet! Die Angestellte der Dorf Post ist sehr bemüht, kann aber selber gar nichts unternehmen, da dieser Briefkasten nicht von dieser Poststelle geleert wird. Vom "KundenDIENST" erhält sie dieselben Antworten! Briefe sind bisher scheinbar keine angekommen...
    Mal schauen, wie die Geschichte weitergeht. Unsere Tochter ist in einigen Stunden eine Woche alt, nur wissen es halt leider erst einige wenige :-(
    Auf dem Postbriefkasten steht übrigens mit keinem Wort, dass grössere Sendungen nicht in diesem Kasten aufgegeben werden dürfen. Dafür ist ein Tipp notiert, welcher in etwa wie folgt lautet; "Verschicken Sie Ihre Sendungen mit A-Post, damit zeigen Sie dem Empfänger wie wichtig es Ihnen ist". Danke, liebe Schweizer Post für den grossartigen Tipp und die sensationelle Unterstützung bei Problemen!
  • Thomas Spycher, Winterthur
    Kosten für Vollmacht - eine Frechheit
    Bekam neulich einen Brief von der lieben Post.

    Lebe mit meiner Partnerin zusammen und hab ihr eine Vollmacht ausstellen lassen, damit sie in meiner Abwesenheit eingeschriebene Post von mir abholen darf.

    Ab Juni 2012 soll dieser "Dienst" neu CHF 24.- pro Jahr kosten (bisher gratis)

    Eine Frechheit. Insbesondere darum, weil, wenn ich mich jetzt nicht bei der Post melde, kriege ich eine Rechnung, welche dann jedes Jahr automatisch erneuert wird.
  • Ruth Moll, Zollbrück
    Service Public bei der BLS
    Vor drei Jahren sind wir umgezogen. Von Luzern ins Emmental. Unser Dorf liegt verkehrstechnisch etwas speziell. Wir besuchen regelmässig Leute in Interlaken, Sursee und Frauenfeld. Öfters fahren wir nach Luzern oder Bern.
    Seit bei uns im Dorf der BLS-Schalter geschlossen ist, haben wir nur noch Ärger. Man hat uns einen Automaten hingestellt. An und für sich bin ich als regelmässige SBB-Kundin begeistert von den Billet-Automaten, da sie mir viele Viertelstunden in den Schlangen vor den Schaltern ersparten. Nun funktionieren die BLS-Automaten aber anders. An ihnen gibt es nur fix vorgeschriebene Routen.

    Wenn wir zum Beispiel von hier nach Interlaken fahren, haben wir mindestens 3 verschiedene Wege zum fahren. Wir können über Burgdorf - Bern - Interlaken, 2 Std. Oder über Langnau - Konolfingen - Thun, 1 Std 44. Oder via Grosshöchstetten - Thun, 1 Std 37, was auch die günstigste, da direkteste Variante ist. Aber diese Version existiert für den Automaten der BLS nicht.

    Sursee? Ganz einfach - Burgdorf, Olten, Sursee. Logisch, nicht? Der Automat gibt aber nur Tickets via Luzern oder Huttwil. Huttwil wäre - rein theoretisch - die direkteste Verbindung. Umsteigen von Bahn auf Bus und umgekehrt ist uns egal. Aber wieder die BLS! Sie schafft es, dass der Bus aus Sumiswald laut Fahrplan gleichzeitg in Huttwil ankommt, wie der Zug Richtung Willisau (wo dann der nächste Bus nach Sursee fahren würde) abfährt... (x Uhr 43). Vermutlich ist das der Grund, weshalb diese Variante im SBB OnlineFahrplan nicht berücksichtigt wird...

    Ah, und noch etwas zu den Öffnungszeiten unseres Reisezentrums in Langnau: Mo - Fr schliesst es um 19.00, o.k. Samstag und Sonntag um 16.40 Uhr. Wehe dem, der Abends spontan ausserhalb des BLS Netzes reisen möchte.

    Etwas Positives haben wir dann doch noch. Zum Glück ist auch die Station in Ramsei besetzt. Und da dort die Weichen bis Betriebsschluss manuell getätigt werden, ziemlich lang. Oft hat uns der Bahnhofsvorstand dort nach vorherigem Telefon mit den fertigen Billetten am Zug erwartet, wir konnten schnell raushüpfen und mit dem abgezählten Geld die Billette bezahlen und guten Gewissens unsere Reise fortsetzen. Ohne weiteren Billettstress.

    Wir haben uns, notgedrungen, für ein Auto entschieden. SCHADE.
  • Andrea Kaufmann, Aarberg
    Negative Erfahrungen mit Service Public
    Die folgenden sind nur einige wenige Erfahrungen, die aber recht bedenklich sind:

    - Frühjahr 2012: Mein Schweizer Pass muss für ein VISA wie alle Jahre an eine Institution nach Deutschland, und wie in all den letzten Jahren sollte ich ein versichertes, vorfrankiertes Rückantwortecouvert beilegen. Im Frühjahr 2011 sagte mir eine Frau am Postschalter, dass man das nicht machen könne. Auf mein Nachfragen wurde sie wütend. Ich ging an einen anderen Schalter. Die Dame kam hinter der Person, die mich bediente, dazu und meinte frecht "glauben Sie mir nicht"? Ich ging an eine andere Post Stelle, wo mir erklärt wurde, dass es diesen Service nicht mehr gäbe. Ich war in Basel, und die Dame riet mir, "Schnell ins Deutsche zu gehen", was am einfachsten wäre... Die Schweizer Post rät mir, ins Deutsche zu gehen, da sie einen Dienst nicht mehr anbietet, den es mal gab. Dafür wurde mir ein Lösli angeboten...

    - Herbst 2012: Ich reise von Basel nach Köniz via Bern mit einem am SBB Automaten gelösten Retourbillet. Alles lief bestens, bis ich abends zurückreisen wollte. Statt einem Zug von Köniz nach Bern, nahm ich den Bus. Im Bus gab es eine Kontrolle, und der unfreundliche Mann brummte nur, dass mein Billet ungültig sei und ich 100.- zahlen müsse. Ich hätte ein Zugbillet und kein SBB Billet. Also wurde ich bestraft wie ein Schwarzfahrer. Wie weiss ich, welches Billet nun für welches Fahrzeug gilt? An den Schalter kann man ja heutzutage nicht mehr gehen, da sind Wartezeiten von bis zu einer Stunde angesagt.

    - Ich lese im K-Tip über die überhöhten Löhne der SBB, Post etc. Chefs. Ich hatte über 10 Jahre lang ein GA, aber wegen der steten Erhöhung der Preise verzichte ich nun darauf. Auch wenn ich es mir leisten könnte, ich unterstütze diese Preispolitik nicht. Seither habe ich nur Ärger mit Billets und pingeligen Kontrolleuren.

    - Seit einigen Tagen gibt es Unterbrücke des Swisscom Internets. Ich rief die "Gratisnummer" 0800 800 800 an. Es hiess, das Callcenter sei überlastet und könne die gewohnten Dienste nicht anbieten, und man wird auf die Webseite verwiesen (bei Internetproblemen?!?). Man kommt nicht einmal in die Warteschlaufe. Zum Glück, denn ich habe festgestellt, dass es vom Natel aus keine Gratisnummer ist. Ich habe keine Antwort erhalten.

    Alles Gute für Ihre Initiative! Ich werde auf Unterschriftensammlung gehen!
  • Urs Rauscher, 6330 Cham
    Service publique
    Gratulation zu den diversen kompetenten TV-Auftritten von Peter Salvisberg. BRAVO! Endlich auch ein Beitrag zu den Auslandabenteuer u. a. Der Post. Erlebt am letzten Pfingstsonntag-Nachmittag an der Reception eines *****Hotels in Correlejo, Fuerteventura: Ein Lieferwagen mit dem vertrauten Gelb und der Aufschrift Die Post+ fährt vor! Meine Recherche ergab einen Hinweis auf die Sendung Kassensturz vom 5.Juli 2012(!) "Post betreibt Briefkästen in Mallorca und auf den Kanarischen Inseln". Laut dem damaligen Post-Sprecher Bernhard Bürki helfe dies, mit der Post-Tochter Swiss Post International (die Briefkästen in Spanien betreibt) das Grundangebot in der Schweiz zu erhalten... Erfolgreiches Wirken und ein positives Abstimmungsergebnis. Urs Rauscher, 6330 Cham, 31.Mai2016
  • Heinz Schwab, Bremgarten
    Steuerbetrug
    Wir alle bezahlen die enorm gestiegenen Preise für die Bahnfahrten und für die Postzustellungen. Die grossen Gewinne, die dadurch anfallen, werden dem Bund und den Kantonen ausbezahlt, anstatt dass diese Gewinne wieder dem Service public zugeführt werden. Man könnte dank diesen Riesengewinnen im nächsten Jahr die Kosten für die Bahnfahrten und die Postzustellungen senken. So würde die SBB und die Post wettbewerbsfähiger werden und könnte den Service public in den Randregionen noch ausbauen, anstatt abzubauen, wie es heute geschieht. Diese Gewinnausschüttungen sind eine verdeckte Steuer, welche die Allgemeinheit bezahlt. Der Superreiche bezahlt die gleichen Tarife wie der arme "Büetzer". Es ist dies eine asoziale verdeckte Steuer. Sie gehört abgeschafft. Deshalb ja zur Initiative.
  • Wintsch Andreas, Berg am Irchel
    Radio und Fernsehen vergessen!
    Sehr geehrtes Initiativkommitee.
    Ich bin auch für Ihre Initiative, allerdings aus einem ganz anderen Grund.
    Völlig vergessen ging die Tatsache, dass in der Schweiz die Verbreitung von Radio und Fernsehen durch die Antennen von Swisscom erfolgt! In meinen Augen ist dies ein Service Public sondergleichen!!!!!!!
    Cablecom und andere Dienstleister sind hier nur Weiterverbreiter. Stellt also Swisscom wie vom Parlament beschlossen die Verbreitung von UKW in der Schweiz ein, sind davon noch sehr viel mehr Leute betroffen als von den fehlenden Poststellen und den überteuerten Bahnangeboten. Ja, es ist JEDER betroffen! Alle Haushalte haben MINDESTENS 3 Radios. In der Regel sind diese in der Küche, in der Stube und im Schlafzimmer zu finden. Mit keinem Wort wird die beschlossene Abschaltung aber in den Medien thematisiert. Es wird nur mittgeteilt, dass die Schweiz auf den Radiostandard DAB+ wechselt. Der Ottonormalverbraucher kann durch so eine Mitteilung aber nicht auf eine Abschaltung von UKW schliessen. Und dies scheint ganz bewusst so gewollt zu sein damit sich ja keiner dagegen auflehnt. Die Swisscom und somit auch die Verbreitung von Radio und TV gehören Herr und Frau Schweizer. Sie bezahlen Steuern damit Swisscom dieses Angebot aufrecht erhält. Der Bundesrat hat somit kein Recht, dieses Angebot zu streichen und durch etwas Neues zu ersetzen, was keinen Rückhalt in der Bevölkerung geniesst. Zumal alle umliegenden Länder bereits erkannt haben, dass DAB+ mehr Nachteile als Vorteile für alle Beteiligten bringt.
    Die Schweiz verpasste seinerzeit die Einführung des Fernsehens und von UKW. Damit dieses Trauma endlich überwunden werden kann, stürzt man sich nun kopflos in eine Technologie, die von Beginn weg zum Scheitern verurteilt war weil sie keinen Mehrwert bringt. Nein, sie wirft das ganze Land quasi 60 Jahre an die Anfänge von UKW zurück. Empfang auf Gut Glück und nur Mono.....
    In diesem Sinne hoffe ich, dass Ihre Initiative auch in dieser Hinsicht eine Positive Wendung bringen wird!!!!!!!!!!!!!!!
    mit freundlichen Grüssen
    Andreas Wintsch
  • U. Tuchschmid, Wettingen
    Anschlusszonen SBB/ZVV
    Ich besitze ein Jahres-Streckenabo und fahre fast täglich vom Kt. Aargau in den Kt. Zürich zur Arbeit. Wenn ich dann einmal eine weitere Strecke vor mir habe und zusätzlichs Zonen-Billet am SBB Schalter lösen will, erhalte ich immer eine andere Auskunft. Zum Teil wird gesagt, dass ich eine Zone doppelt brauche (obwohl die schon im Jahres-Streckenabo dabei ist, dann erhalte ich von einem anderen SBB Angestellten, dies sei eine falsche Information und ich könne eine Anschlusszone lösen und es auch einen Unterschied sei ob ich im Kt. Aargau oder im Kt. Zürich ein Zugbillet kaufe für genau die selbe Strecke. Oft reicht ein SBB Angestellter nicht mehr um eine Information zu geben und 2 beraten sich bevor sie mir dann das Billet verkaufen. Erst vor wenigen Tage erlebte ich wieder wie ein Kondiktör lange überlegen musste und zögerlich einem Fahrgast eine Antwort gab, welche mir so an einem Billetschalter ganz anders erklärt wurde.
    Seit Jahren reise ich mit dem Zug doch so ein ungutes Gefühl wie heute hatte ich früher nicht. Ich bin froh, wenn ich in keine Billet-Kontrollen komme, denn man weiss ja nie, ob das (per iPhone, Mehrfahrtenkarte oder am Schalter gekaufte) Billet auch wirklich das "richtige" ist und ob das alle Angestellten der SBB im Kt. Aargau, Kt. Zürich usw so sehen.
    Hinzu kommen die komplizierten Billetautomaten und die (jährlichen) Aenderungen der SBB. Ich frage mich wie die ältere Generation ein Billet am Automaten korrekt kaufen wollen, wenn schon junge Personen Mühe haben am Automaten ein Billet zu lösen. Oft nehme ich die Zohnenpläne, meine Mehrfahrtenkarten und mein iPhone hervor bevor ich (am SBB Schalter oder Billetautomat) ein Billet löse.
    Oft reicht auch nebst meinem Jahresabo eine Mehrfahrtenkarte nicht um von A im Aargau nach B in den Kanton Zürich per SBB und/oder ZVV zu reisen.
  • Reiniger, Zürich
    Personal GaV
    Es ist schon heute der Fall, dass die SBB den GAV umgeht.
    Zugsreinigung wird an gewissen Standorten nur von temporär Mitarbeiter gemacht ( zentralbahn), oder mit einem sehr hohen Anteil von temporär Mitarbeiter.

    Unterhalt von Schiene ist zum grossenteil schon ausgelagert.
    Unterhalt von Zügen wird bei Projekte zum grossen Teil von temporär Mitarbeiter gemacht.

    Die SBB Chefs sollen doch mal ehrlich sein, dass sie gar nicht nicht mehr mit den eigenen GAV Mitarbeitern produzieren können.

    Löhne vom Kader wird erhöht, Löhne von einfachen Mitarbeitern wird bei Adeco billig erkauft.
    So verdienen sich dir temporär Büros eine goldige Nase und die SBB kann kosten sparen auf Kosten von einfachen Mitarbeiter.

    Wir könnten ruhig mal die Löhne von Meier und den P/Cargo/Immobilien chefs halbieren. .. Dann hätte die SBB sicher mehr als eine Million gespart pro Jahr, ohne dass etwas passiert
  • Mario Ceccato, Ipsach
    Grenzt an Betrug
    Am vergangenen 09. Februar 2012 habe ich bei der Poststelle 2563 Ipsach um 11.13 Uhr (Quittung) ein Kleinpaket per A-Post aufgegeben. Das Kleinpaket war an einen Kunden in Basel adressiert. Auf meine Frage am Postschalter, ob dieses Paket am Freitag, 10.02.12 ankomme, habe ich von der diensttuenden Dame die Antwort erhalten - zu 95 % ja, aber garantieren könne sie nichts -. Die Post hat mir für Ihre Dienstleistung, die keine war und obendrauf noch eine nichtssagende Antwort, Fr. 9.-- abgenommen. Vor noch nicht allzulanger Zeit habe ich für dieselbe Paketgrösse noch Fr. 3.40 bezahlt.
    Mein Kunde hat das Kleinpaket, auf das er so dringend gewartet hatte, am darauffolgenden Dienstag, 14. Februar 2012, um 16.00 Uhr erhalten! Ich bin der Meinung, dass solche Vorkommnisse an Betrug am Postkunde grenzen. Einerseits keine Zuverlässigkeit mehr und zum Teil unmotiviertes Schalterpersonal. Anderseits grenzenlose Preisaufschläge und unanständige Manager-Jahressaläre! Ist das die heutige Wertvorstellung eines Service-
    Publics im Jahr 2012? Wohin führt dieser Weg bis zum Jahr 2020 ?
  • Richard Scholl, Ebertswil
    Gewinn erwirtschaften?
    Das tun die Staatsbahnen schon seit Jahrzehnten nicht. Denn der Steuerzahler kommt für die rund 62% der Kosten auf, die sie verursachen, der Nutzer, sprich der Bahnfahrer bezahlt nur 38%. die Bahnpreise sind krass zu tief, krass subventioniert. Ein typischer Fall eines Staatsbetriebs.
    Auch die Post ist ein schräges Beispiel, jahrzehntelang holte sie via Monopolgebühren des Telefons Gewinne herein, die dann in die Post quersubvionierend flossen. Nun ist das Telefon kein Service public mehr, wer möchte dies wieder so haben? Eigentlich müssten wir staatseigene Automobilfakbriken haben, denn Automobile sind doch für das Volk ganz wichtig, nicht wahr?
  • Remo, Summaprada / Domleschg
    Poststellen werden zu Gemischwarenläden
    Immer mehr Denner, Volg und Co. werden zu kastrierten Poststellen.

    Beim Denner Rhäzüns steht oben dran "Post", aber man kann nicht einmal Geld einzahlen:

    http://domleschger-zeitung.ch/post-cazis-wetten-dass/

    Und gleichzeite werden immer mehr Poststellen zu Süßwaren- und Gemischtwaren-Ramschläden.

    Die Abstimmung ist darüberhinaus nicht bloß eine Abstimmung über die Abzockerlöhne der Kaderleute dieser dem Volk gehörenden Staatsunternehmen.

    Es geht auch darum, ob immer mehr Poststellen schließen sollen, ob Züge immer dreckiger und unpünktlicher werden sollen und bald deutsche oder französiche Zustände bei den Schweizer Bahnen herrschen.
  • R. Zulauf, Füllinsdorf
    Probleme mit den ehemaligen Bundes-Regiebetrieben
    Kann mir eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen, wenn sich möglichst viele Leute über den Servicepublic ärgern. Es war doch von Anfang an absehbar, dass uns mit der "Privatisierungs-Welle" dieser Schlamassel eingebrockt wird. Es ging doch damals gar nicht um das "Volkswohl", sondern darum, möglichst viele hochbezahlte Stellen für sich selbst und/oder seine Parteifreunde zu schaffen (allen voran die FDP, Herr Theiler!). Wir alle bezahlen heute die Zeche, als Kunden sind wir lediglich ein "Störfaktor" im kapitalistischen Getriebe !
  • Hannes Dohrenbusch, Zürich
    Schluss mit Auslandabenteuern
    Ich bin froh, dass dieses Thema endlich ans Tageslicht gebracht wird! Und ich danke den Mitarbeitenden herzlichst für ihre Arbeiten!
    Meine Anliegen - die ja weitgehend von der Initiative abgedeckt werden:
    1. Den Chefs der Bundesbetrieben muss die Grenze "Bundesratslohn" gesetzt werden - ohne Möglichkeit, durch eine Hintertür - wie Boni und Spesen - ihre Bezüge zu mehren: diese Chefs sind Angestellte der Kunden und tragen keine grössere Verantwortung als z. B. die Bundesräte.
    2. Der schweizerische Service Public hat in der Schweiz und nur in der Schweiz stattzufinden. Alle "lustigen" Hobbies der oben erwähnten Chefs - wie z. B. "Post und Elektronik" in Italien, Eisenbahnlinien in England etc. - sind per sofort einzustellen: der Schweizerische Service Public ist Sache für die Kunden in der Schweiz.
    3. Gewinne der Bundesbetriebe müssen ohne jede Quersubventionierung zu den Kunden zurückfliessen. Das ist ja schliesslich "meine" Post, SBB etc. Denn: wenn diese Betriebe Schulden machen, dann bin ich als schweizerischer Steuerzahler an der Reihe, die Löcher zu stopfen.
    4. Den Börsengang von Bundesbetrieben ist/sind rückgängig zu machen: die schweizerischen Kunden haben auf gar keine Fall die Aufgabe, die Vermögen der Anleger zu mehren.
    5. In den obersten Verwaltungen der Bundesbetriebe haben die Kunden Einsitz zu nehmen: eine kleine Gruppe Schweizer (oder auch Schweizer Kunden?) müssen mitbestimmen können - ohne Partei- und vor allem ohne Bankenklüngel. Einfach einfache Bürger, die mithören und mitreden und mitbestimmen. Wahl derselben: tja, das weiss ich nicht. Leider.
    6. Preise für Leistungen der Bundesbetriebe dürfen nicht dem Markt entsprechen, sondern müssen in einem Zusammenhang mit dem durchschnittlichen Gehalt/Lohn/Rente eines Durchschnittsbürgers stehen.
    (Bsp. ZH-Bern retour ab nächstem Winter 49.- Fr. MIT Halbtaxabo - das ja auch aufschlägt - ist ein Schlag ins Gesicht der Kunden, oder einfacher: eine Frechheit des "lustigen" Herrn Meier.)
    7. Die Bürger der Schweiz müssen kräftig dazu aufgefordert werden, dem Preisüberwacher alle Unterstützung zukommen zu lassen, inkl. Aufsässigkeit bei Bundesrat und NR und SR!

  • Sylvia Waldvogel, Aesch
    Sauberkeit in Zügen
    Mich ärgern in erster Linie die vielen reklamierenden Leute. Wer macht denn den Dreck und die Sauerei? Wenn jeder seinen Abfall selber entsorgen und das WC nach Gebrauch sauber hinterlassen würde, gäbe es die ganze Problematik überhaupt nicht!