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Ihre Meinungen

  • Werner Gubser, Fehraltorf
    Zugfahrten nur für Glückliche
    Wer am Automaten ein Billett herauslassen will, kann von Glück sagen, wenn die Note oder der Fünfliber angenommen wird. Wer keine Glückssträhne hat und nicht 80 Franken für die Busse entbehren kann, muss auf die Zugsfahrt verzichten und kann wieder nach Hause gehen. Früher erhielt man das Billett noch eine Minute vor Abfahrt am Schalter .

    Im Internet wird man nicht darauf aufmerksam gemacht, mit welchen Programmen der Computer ausgerüstet sein muss, dass man ein Billett beziehen kann. Es kann passieren, dass man am Computer kein Billett erhält, aber der Fahrpreis trotzdem abgebucht wird. Wer sich nicht scheut, fünf Telefongespräche zu sieben bis zwanzig Minuten Länge zu führen, sich dabei mit Ausdauer zu wehren, und bereit ist, sich zu einer von einem SBB-Bürobeamten bestimmten Zeit am Schalter einzufinden, sieht sein Geld nicht mehr.
  • Guido Besmer, Benzenschwil
    Post verkommt zu Konsumtempel
    Ach, wie wünschte ich mir die Zeit zurück, als wir im Dorf noch unsere Einzahlungen machen und das auch gleich noch mit einem informellen Schwatz verbinden konnten, das war Service Public. Die kleinen Poststellen wurden leider geschlossen und die Grossen verkommen heute immer mehr zum Supermarkt mit einem Sammelsurium an unnötigen Dingen. Ein Schwatz liegt beim üblichen Andrang so wie so nicht mehr drin.

    Wahrscheinlich hat ein Entscheidungsträger bei der Post mal einen Marketingkurs besucht und glaubt, die Kunden seien zufriedener, wenn sie die Wartezeit mit „Shoppen“ überbrücken können. Würde mich nicht wundern, wenn man schon bald auch noch mit dieser unmöglichen Musik der Supermärkte berieselt wird. Sehr perfide werden auch noch die Jüngsten mit Süßigkeiten auf Augenhöhe geködert, damit sie dereinst ja ihr Lebensglück durch die Menge an konsumierten Unsinn definieren. Das ist eine Sauerei und richtet sich gegen all die Eltern, die versuchen ihre Kinder zu bewussten und ressourcenschonenden Erdenbürger zu erziehen. Der öffentliche Raum wird immer mehr dem absoluten Kommerz geopfert, an Bahnhöfen, Flughäfen und auch bei der Post. Es ist nicht Aufgabe des Bundes und der bundeseigenen Betriebe einer solchen Tendenz Vorschub zu leisten. Also weg mit dem Unsinn. Die Post gehört uns allen und soll sich wieder den Kernaufgaben widmen und die zeitnah und kundenfreundlich abwickeln.
  • Bernd Villiger, Ebnat-Kappel
    SwissPass (online)
    Der SwissPass, zumal online, ist ein Wunderwerk:
    ein Werk, über das ich mich nur noch wundern kann ...

    => http://blog.bernd-villiger.eu/datenmuell/non-communico/

  • Walter Mathys, Etziken
    Poststellen
    Ich frage mich schon länger, was das Poststellen schliessen mit dem Service public zu tun hat. Die Post hat doch einen klaren Auftrag, jedem in der Schweiz lebender die Post zuzustellen. Das heisst aber nicht, dass ganze Dorfschaften keine Poststelle mehr hat wo auch sehr delikate Handlungen abgewickelt werden. z.B. Gerichtsurkunden, Betreibungen etc. Seit der Beamtenstatus weg ist, ist auch die Verschwiegenheit nicht mehr das was es einmal war. Man denke an all die alten Menschen, die halt noch mit dem Postbüechli ihre Rechnungen begleichen. Sollen die den per Taxi in die nächste Post Chauffiert werden? Gleichzeitig werden die Postangestellten weiter unter Arbeits- Zeitdruck gestellt. Wenns sie es nicht schaffen, werde sie gekündigt und sind schlussendlich am Tropfen der Allgemeinheit. Habe nie gedacht, dass Arbeiten krank machen kann. Heute bin ich davon überzeugt.
  • Nic Brönnimann, Schwarzenburg
    Sauberkeit und Billetpreis
    Sie haben ein paar grosse Widersprüche in Ihrer Initiative. Sie sagen, die Billetpreise seien zu hoch, das heisst man sollte sie senken, aber ein paar Zeilen weiter wollen sie, dass man mehr auf die Sauberkeit achtet. Man muss also mehr Putzkräfte einstellen. Aber: woher kommt den der Lohn? Die arbeiten nicht gratis. Die SBB macht auch nur Gewinn, dass man neue Züge beschaffen kann. Die kosten eine Menge Geld und vielerorts muss man die Bahnhöfe sanieren und die SBB fährt zum Teil mit sehr altem Rollmaterial, und hat zu wenig Gel, um neue und grössere Züge zu kaufen. Wie also sollen die Billetpreise runter wenn man immer noch mehr fordert? Und im Punkt Sauberkeit können die Passagiere auch viel dazu beitragen, ihren Abfall selber zu entsorgen und die Toilette halt selber zu putzen.
  • Remo, Summaprada / Domleschg
    Poststellen werden zu Gemischwarenläden
    Immer mehr Denner, Volg und Co. werden zu kastrierten Poststellen.

    Beim Denner Rhäzüns steht oben dran "Post", aber man kann nicht einmal Geld einzahlen:

    http://domleschger-zeitung.ch/post-cazis-wetten-dass/

    Und gleichzeite werden immer mehr Poststellen zu Süßwaren- und Gemischtwaren-Ramschläden.

    Die Abstimmung ist darüberhinaus nicht bloß eine Abstimmung über die Abzockerlöhne der Kaderleute dieser dem Volk gehörenden Staatsunternehmen.

    Es geht auch darum, ob immer mehr Poststellen schließen sollen, ob Züge immer dreckiger und unpünktlicher werden sollen und bald deutsche oder französiche Zustände bei den Schweizer Bahnen herrschen.
  • Mathias Gysel, Riehen
    Poststellen-Schliessungen
    Mit betriebswirtschaftlichen Halbwahrheiten wird im Umfeld von "Service Public" niemandem einen Gefallen getan. Die Post betreibt kein betriebswirtschaftlich begründetes Konzept, sie betreibt eine klare Abbaustrategie. Aushungern von Poststellen könnte man dieses Vorgehen auch betiteln. Wenn auf 15'000 bis 20'000 EinwohnerInnen eine Poststelle nicht kostendeckend betrieben werden kann, stimmt vieles nicht am Konzept!

    Die Post verlangt überrissene Kosten für eine Einzahlung und zwingt zum Online-Banking. Sie gerät immer mehr ins Hintertreffen mit der Paketpost. Die Email ist rascher und Interessanter als der Brief. In wenigen Jahren werden die Dienstleistungen der Post verschwinden, dann hat der "Goldesel" für das Management ausgedient.
  • François Küssenberger, Cham
    SBB-Schikane bei Mobiltickets
    Ich hatte zwei Tickets auf mein Mobiltelefon geladen - eins für mich und eins für den Mitarbeiter. Was wir nicht wussten, dass man sich bei der SBB ausweisen muss. Das klingt doch eher als Schikane. Wenn mein Mitarbeiter keinen Ausweis (ID) dabei gehabt hätte, wäre er faktisch ohne gültigen Fahrausweis gefahren, obwohl wir einen gültigen auf dem Mobiltelefon hatten. Unglaublich dieser Beamtenladen!
  • Thomas Spycher, Winterthur
    Kosten für Vollmacht - eine Frechheit
    Bekam neulich einen Brief von der lieben Post.

    Lebe mit meiner Partnerin zusammen und hab ihr eine Vollmacht ausstellen lassen, damit sie in meiner Abwesenheit eingeschriebene Post von mir abholen darf.

    Ab Juni 2012 soll dieser "Dienst" neu CHF 24.- pro Jahr kosten (bisher gratis)

    Eine Frechheit. Insbesondere darum, weil, wenn ich mich jetzt nicht bei der Post melde, kriege ich eine Rechnung, welche dann jedes Jahr automatisch erneuert wird.
  • Meinrad Lienert, Zürich
    SBB: Immer mehr Werbeeinnahmen, immer weniger Transparenz
    Die SBB pflastert unsere Bahnhöfe voll mit Werbung. Selbst vor historischen Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen, macht sie nicht halt. Vordergründig heisst es, dass sie auf Zusatzeinnahmen angewiesen ist, doch macht die Werbung nur einen verschwindend kleinen Teil der Einnahmen aus, prägt aber das Erscheinungsbild wesentlich mit und entzieht der Oeffentlichkeit den Zugang zum öffentlichen Raum. Und wer bezahlt am Schluss für all die Werbung? Die Konsumenten. Wer verdient am meisten daran? Die Plakatgesellschaften. Im Fall der SBB ist es die APG mit ihren zahlreichen Schwestergesellschaften. Und wem gehört die APG? Der Affichage? Und wem gehört die Affichage? Zu 30% JCDecaux, dem weltgrössten Aussenwerber, zu weiteren 25% einer belgischen Investmentgesellschaft.

    Dasselbe gilt für die Telekom-Branche. 2011 hat jeder Schweizer Haushalt 58 Franken für Telekom-Werbung ausgegeben, nur damit die drei dominierenden Firmen einander gegenseitig Kunden abluchsen können. Swisscom und Sunrise sind in den Top-10 jener Unternehmen, die letztes Jahr am meisten Geld für Werbung ausgegeben haben, Orange dürfte nicht weit davon entfernt sein.

    Gerne würde ich es sehen, wenn sich K-Tipp mit den Werbeausgaben beschäftigen und aufzeigen würde, wie viel Geld KonsumentInnen ungefragt in Werbung stecken müssen.

  • Marion Wohlleben, Zürich
    Poststellen
    Der Artikel über den Gemischtwarenladen in den Poststellen im Saldo 1/2013 hat mir sehr aus dem Herzen gesprochen.
    Letzte Woche habe ich es auch der Schalterangestellten gesagt, dass ich es unsäglich fände, nun auch noch mit Fernsehprogrammen akustisch und visuell am helllichten Tag belästigt zu werden. Ich finde diesen Kramladen in der Poststelle oberpeinlich und möchte von der Post nur Postsachen erledigt haben, sonst nichts. Noch dazu: Wieso muss die Post auch noch dem nahe liegenden Einzelhandel, Drogerie, Papeterie u.a. Konkurrenz machen, die es in der Nähe von Migros und Coop schon schwer genug haben?
    Ebenso befremdlich finde ich es, wenn Apothekerinnen, die sicher ein höheres Berufsziel haben, Briefmarken u.a. verkaufen müssen. Wohin ist unser Sozialstaat gekommen?
  • Andreas Konrad, Zürich
    Ruhewagen in der 2. Klasse
    Ich fahre sehr viel Zug und bin im grossen und ganzen auch zufrieden. Einzig mit der Abschaffung der Ruhewagen in der 2. Klasse kann ich mich nicht abfinden. Zumindest hätte die SBB gleichzeitig die Handybenützung einschränken können, so wie bei der DB und beim TGV.

  • Mario Ceccato, Ipsach
    Grenzt an Betrug
    Am vergangenen 09. Februar 2012 habe ich bei der Poststelle 2563 Ipsach um 11.13 Uhr (Quittung) ein Kleinpaket per A-Post aufgegeben. Das Kleinpaket war an einen Kunden in Basel adressiert. Auf meine Frage am Postschalter, ob dieses Paket am Freitag, 10.02.12 ankomme, habe ich von der diensttuenden Dame die Antwort erhalten - zu 95 % ja, aber garantieren könne sie nichts -. Die Post hat mir für Ihre Dienstleistung, die keine war und obendrauf noch eine nichtssagende Antwort, Fr. 9.-- abgenommen. Vor noch nicht allzulanger Zeit habe ich für dieselbe Paketgrösse noch Fr. 3.40 bezahlt.
    Mein Kunde hat das Kleinpaket, auf das er so dringend gewartet hatte, am darauffolgenden Dienstag, 14. Februar 2012, um 16.00 Uhr erhalten! Ich bin der Meinung, dass solche Vorkommnisse an Betrug am Postkunde grenzen. Einerseits keine Zuverlässigkeit mehr und zum Teil unmotiviertes Schalterpersonal. Anderseits grenzenlose Preisaufschläge und unanständige Manager-Jahressaläre! Ist das die heutige Wertvorstellung eines Service-
    Publics im Jahr 2012? Wohin führt dieser Weg bis zum Jahr 2020 ?
  • Josef Zimmewrebner, Niederlenz
    Milionensaläre
    Verantwortungsvolle Chefs sollen mehr verdienen, das ist o.k., aber nicht um Galaxien an der Realität vorbei. Un noch dazu, dass Chefs der Staatsbetriebe (Swisscom, SBB, Post, ect. ) keine Verantwortung besitzen, und das Geld der anderen (Staat) in dubiose Projekte investieren.
    So nach dem Motto: ist ja nicht meins, kann ich ja mal probieren. Wenn das ein freischaffender Unternehmer macht, ist er in drei Monaten pleite.
    Mein Vorschlag: Die sogannten Verantwortlichen sollen bei allen Entscheidungen mit einem Teil ihres Privatvermögens haften (bei dem hohen Salär ja kein Problem), und bei ganz gravierenden existenziellen Fehlentscheidungen sogar bis zur Enteignung ihres Vermögens.
    Sie werden sehen, dass dann diese (Fremd)- Geldverschwendeung aprupt aufhören würde.

    Diesen Vorschlag würde ich aber auch in der Politik einsetzen. Dann hätte nämlich jeder Staat seine Staatsschulden um mindestens einen Drittel reduziert.
    (Aber bestes Beispiel Deutschland: der Oberste lügt und betrügt, und bekommt noch einen Zapfenstreich und eine lebenslage Apanage von x-Milionen. Da kann man nur den Kopf schütteln)

    Ich weiss, es sind Wunschträume, aber es tut gut, wieder einmal geträumt zu haben.
  • Hansheiri Brunner, Verscio
    SBB-Chefs an die Front!
    Die neuste Dummheit fehlt noch: dass man in stark besetzten Zügen für auf Sitzen abgestelltes Gepäck ein halbes Billett lösen soll! Wie geht das, wenn die Kondukteure in den Zügen keine Billette mehr verkaufen dürfen? Soll man schon in Locarno oder Bellinzona am Automaten ein Gepäckbillett kaufen, obwohl die Züge auf der Gotthardstrecke meist nur ab Arth-Goldau und meist nur in den vordersten Wagen voll besetzt sind? Und warum setzen wir das Gepäck auf die Sitze? Weil es zu wenig Abstellplatz für Gepäck, vor allem grosses und schweres, gibt, die Gepäckträger über den Sitzen für kleinere und ältere Personen schwierig zu benützen sind und bei Regen und im Winter die Böden zu schmutzig sind. Die SBB sollten ihre oberen und mittleren Kader systematisch einen Monat pro Jahr, verteilt auf alle Tageszeiten, alle Bahnstrecken und Zugtypen abfahren lassen, damit sie die Realität ihrer Kunden kennenlernen.
  • Meinrad Odermatt, Zug
    Unnötiges zu hohem Preis
    Für eine Person ist der Zug meistens billiger als das Auto, wenn auch umständlicher. Bei 2 Personen lohnt es sich bereits, das Auto zu nehmen, das man sowieso hat. Das ist seit Jahrzehnten so. Ich behaupte, dass die Preise der Bahn nicht nach effektiven Kosten fixiert werden, sondern auf die Autokosten ausgerichtet sind. Autokosten hoch? Bahn zieht nach! Eine Möglichkeit das Geld auszugeben findet sich immer. Die Bahn könnte viel billiger als das Auto sein, denn sie hat ganz andere Kostenfaktoren. Es braucht einen komfortablen Platz zum Sitzen. Ein 4-Stern Komfort mit Kompositionen, die nicht älter als 20 Jahre alt sein dürfen, ist unnötig und unsinnig. Milliarden auszugeben für minimale Zeitgewinne, ist im heutigen Kommunikationsumfeld ebenfalls unsinnig. Mit etwas Selbstdisziplin und Planung ist heute niemand mehr auf diese Minutengewinne angewiesen.
  • Annemarie Meier-Sollberger, Rüfenach AG
    Postshop: nahm Ware nicht zurück!
    Post:
    Erstes Beispiel:
    Völlig überrissene Preise. Ich kaufte letzten Dez. einen Kalender für CHF 19.90 und habe ihn in die USA zu Freunden geschickt. Das Porto (B-Post!) war CHF 18.00! Es musste als Grossbrief gehen, denn als Paket hätte es mich sage und schreibe CHF 40.00 gekostet!! Das ist ja absurd.
    Zweites Beispiel:
    Ich kaufte einen Flexi-Hahnanschluss in der Post (ich war in Zeitnot und habe das zufällig gesehen). Preis ca. Fr. 20.00. Zu Hause merkte ich, dass das Durchmesser für meinen Hahn nicht stimmte. Also brachte ich es zur selben Poststelle zurück und erhielt die Antwort, das könne man nicht zurück nehmen!? Dabei war alles, inkl. Verpackung, intakt. Die Frau am Schalter musste es mit der Chefin kontrollieren. Schlussendlich bekam ich per Briefpost statt Geld Briefmarken im selben Wert. Das ist doch nicht korrekt! Nie wieder würde ich etwas in der Post kaufen. Das ist ein Theater.

    SBB: Die Preise sind zu hoch. Dazukommt jetzt noch die letzte Schikane: Die Billete sind nur noch mit Zonen-Nummern versehen. Wenn man also einige Mehrfahrtkarten hat, muss man die Destination anschreiben, damit man nicht vergisst, wohin man damit gehen kann. Man bezahlt also mehr und muss noch selbst die Destination anschreiben. Ja hallo, oder kennen Sie die Zonen auswendig? Die Mehrfahrtkarten sind auch nicht mehr 4 Stunden sondern nur 2 Stunden gültig.
  • Peter Halbeisen, 4243 Dittingen
    proServicePublic
    Immer wieder platziert die Post sogenannte Laschenmailings derart in die Briefkästen, dass ein Teil des Prospekts noch hinausschaut. Damit ist nach der Postzustellung am Vormittag für den Rest des Tages und vor allem auch während der einbruchsstarken Dämmerungszeit für jeden potenziellen Einbrecher von weitem sichtbar, dass hier niemand zu Hause ist.
    Auf meine Reklamation bei der Post hat mit deren Kundendienst schriftlich bestätigt, dass sie nachvollziehen könne, dass "ein solches Werbemedium unter Umständen Unbehagen bereitet", dass die Post aber "neue Erlöse generieren" müsse.
    Ich verstehe das so, dass das Wohl der Postkunden hinter dem Gewinnstreben zurückstehen muss und werde am 5. Juni bei der "pro Service public"-Initiative ein kräftiges "JA" in die Urne legen.
    Peter Halbeisen
  • Fischer Pascal, Uster
    Post verkauft auf agressive Weise M-Budget Natelabos
    Liebe Initianten

    ein weiteres Beispiel, warum Ihre Initiative bitter notwendig ist:

    Ich durfte heute auf der Poststelle in Uster beobachten, wie eine offizielle Postmitarbeiterin einem ca. 80 Jährigen Rentner auf aggressive Weise versuchte ein Abonnement zu verkaufen. Normalerweise geschieht dies ja beiläufig am Schalter ("Möchten Sie nicht noch..."), dieses Mal passte jedoch die Dame die Kunden direkt am Eingang ab. Sie versuchte im das jährliche neue Handy oder die inbegriffenen Megabytes schmackhaft zu machen. Erklärte ihm, sein Handy sei völlig veraltet und mit dem neuen Handy könne er viel mehr anfangen. Sie nahm ihm sogar das Handy aus der Hand und drückte ihm stattdessen eine Broschüre von Migros Budget-Abos in dieselbe.

    Ich finde es grundsätzlich bedenklich, auf der Post mit Versicherungen, Natelabos und Internetabos belästigt zu werden, zudem es sich um keine Produkte der Post selbst handelt. Was mich aber zusätzlich nachdenklich stimmt ist, dass sich die Post nun mit Methoden von den dubiosen Strassenverkäufern, wie sie von Sunrise und Co. zur Genüge kennen auf Kundenfang für fremde Unternehmen macht.

    Auf meine kritische Bemerkung hin reagierte die Dame mit dem Worten, dies sei der offizielle Auftrag der Post. In meinen Augen kann dies nicht sein! Nicht nur werden die Beförderungspreise ständig angehoben und der Service abgebaut, nun versucht die einst stolze PPT auch noch älteren Personen für ihre Zwecke überteuerte Abos anzudrehen.

    Der Herr war sich zum Glück solche Angriffe gewohnt und blockte die wiederholten Verkaufsavancen gekonnt ab. Ich hätte ihm gerne dazu gratuliert! Wenn alle Personen so selbstsicher wären, würde die Post nämlich schnell merken, dass ein solches Geschäft den Ruf stärker schadet, als die Erträge steigert.

    Liebe Grüsse

    Ein sicherer Ja-Stimmender
  • Schenk Elisabeth, 4654 Lostorf
    Standort Hausbriefkasten
    Infolge Neugestaltung meiner Gartenanlage musste der Briefkasten kurzzeitig versetzt werden. Jetzt steht er wieder am "alten" Ort und dies seit 30 Jahren! Letzte Woche staunte ich nicht schlecht, als ich das Formular "Hausbriefkasten und Paketboxen" im Kasten hatte, dass der Briefkasten umplatziert werden müsse. Die Post wurde mir nicht mehr zugestellt. Habe dann auf der Post reklamiert und einen entsprechenden Brief zu Handen des Zustelldienstes abgegeben. Am andern Tag kam ein Schreiben von einem Mitarbeiter der Post CH AG in Olten, ich müsse sie kontaktieren, damit wir das Ganze besprechen können. Scheinbar haben diese Post-Angestellten wirklich nichts anderes zu tun, als Kunden zu schikanieren. Fortsetzung folgt...
  • Odile, Pinuccia
    'Schwarzfahren'
    Ich musste kürzlich einen horrenden Betrag begleichen, weil ich beim sogenannten 'Schwarzfahren' erwischt wurde. Der Automat am Bahnhof Liestal war defekt. Da ich unbedingt zu einer gewissen Zeit in Luzern sein musste, stieg ich halt ohne Ticket in den Zug, weil der Zug sonst ohne mich abgefahren wäre. Nach einem Schreiben, erliess mir die SBB Fr. 20.--. Der Zusatzbetrag belief sich auf Fr.60.-
    Eine Sauerei und Abzockerei, wenn man beweisen kann, dass der Automat defekt war.