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Ihre Meinungen

  • Hans-Peter Kunz, Worb
    Krämerläden statt A-Leistung
    Der Brief muss am 13. Januar 2012 in Ersigen ankommen. Die Empfängerin kennt meine Zuverlässigkeit und schaut sofort auf den Stempel, als sie das Schreiben am 17. 1. erhält. Es wurde am 12. 1. in Worb rechtzeitig abgestempelt. Wir sind enttäuscht, denn es ist innert kurzer Zeit der zweite Fall. Damals fand der am 13. 12. 2011 abgestempelte Brief Rüschegg erst am 16. 12. Kassiert die Post den A-Tarif und erbringt die B-Leistung? Sie verdient offenbar an den Krämerladen in den Schalterräumen und am Bankgeschäft mehr. Statt der zuverlässigen Erledigung des Kerngeschäftes betreibt sie noch Ticket-Vorverkauf. Und am Postschalter wird gefragt, ob man schon eine Autobahnvignette habe. Eine Folge davon: Der Postangestellte am Schalter muss all diese Bereiche auch noch kennen lernen. Dafür verlieren Papeterien und Mobile-Shops ihre Existenzberechtigung.
  • Sandra Skrtic, Intragna
    Fahrgäste wollen keine modernen Wagen
    Die öffentlichen Verkehrsmittel erneuern und erneuern, d.h. immer neuere, modernere Wagen, sooo viele Investitionen, die die meisten Fahrgäste gar nicht wollen und brauchen und somit die jährlichen Teuerungen gerechtfertigt werden. Lasst doch mal alles so, wie es ist! Es ist ja alles gut und neu, dann würden sicherlich mehr Menschen umsteigen und das Auto mal zu Hause lassen! Und einige Postautostrecken und Kurse würden beibehalten werden können!
  • Erika Deubler, Wädenswil
    Komplizierte und teure Rückerstattung
    Heute war ich mit einer Freundin in Walenstadt verabredet. Aus "verkehrstechnischen" Gründen kaufte ich das Bahnbillett bereits gestern. Preis: Fr. 31.80. Gestern Abend sagte meine Freundin krankheitshalber ab. Mein Mann machte heute am frühen Vormittag eine Extrafahrt zum Bahnhof und bat, den Fahrschein in einen ebensolchen, jedoch mit offenem Datum umzutauschen. Das war nicht möglich. Für die Rückerstattung des Preises wurde eine Gebühr von Fr. 10 belastet, also fast ein Drittel des Kaufpreises. Etwas später am Tag hätte diese Gebühr gar Fr. 20 betragen!

    Gestern Abend hatte ich noch vergeblich versucht, auf der Homepage der SBB in Erfahrung zu bringen, wie ein Umtausch oder eine Erstattung möglich wäre, aber erst nach langem Suchen stiess ich auf die "Basisregeln für Erstattungen", wo z.B. in Artikel 10.03 zu lesen ist: "Die Erstattung von nicht oder teilweise benützten Fahrausweisen erfolgt im Prisma2 ausschliesslich über den Menupunkt "Erstattungen"." Auch die Oeffnungszeit des Bahnhofs Wädenswil war nicht in Erfahrung zu bringen.
  • Reiniger, Zürich
    Personal GaV
    Es ist schon heute der Fall, dass die SBB den GAV umgeht.
    Zugsreinigung wird an gewissen Standorten nur von temporär Mitarbeiter gemacht ( zentralbahn), oder mit einem sehr hohen Anteil von temporär Mitarbeiter.

    Unterhalt von Schiene ist zum grossenteil schon ausgelagert.
    Unterhalt von Zügen wird bei Projekte zum grossen Teil von temporär Mitarbeiter gemacht.

    Die SBB Chefs sollen doch mal ehrlich sein, dass sie gar nicht nicht mehr mit den eigenen GAV Mitarbeitern produzieren können.

    Löhne vom Kader wird erhöht, Löhne von einfachen Mitarbeitern wird bei Adeco billig erkauft.
    So verdienen sich dir temporär Büros eine goldige Nase und die SBB kann kosten sparen auf Kosten von einfachen Mitarbeiter.

    Wir könnten ruhig mal die Löhne von Meier und den P/Cargo/Immobilien chefs halbieren. .. Dann hätte die SBB sicher mehr als eine Million gespart pro Jahr, ohne dass etwas passiert
  • Cornelia Lindner, Zürich
    PostFinance und Grippevirus bei SBB
    Seit die PostFinance eine Bank ist, sind die Gebühren für die Kontoführung gestiegen ... über Nacht. Ohne dass die PostFinance einen Mehraufwand durch mein Konto hat resp. weil der Betrag unter 7500 Franken ist, kostet die Kontoführung plötzlich mehr. Logisch wäre doch weniger Kontogebühren bei weniger Geld auf dem Konto. Die Zinsen bleiben ja auch gleich resp. steigen nicht.
    Wenn ich nun auch noch die Managergehälter sehe ... kann ich nicht verstehen, dass man diese Typen einfach so machen lässt und niemand traut sich in "Bern" etwas zu sagen.

    Beim Billettlösen der SBB habe ich folgenden Ablauf gewählt, damit ich hoffentlich nie in irgendwelche Probleme gerate: ich löse das teuerste Billett, das alle Zonen enthält.
    Und: Ich fahre nur noch selten Zug und habe auch das Halbtaxabo nicht mehr erneuert. Die Züge sind sowieso immer voll und fürs Stehen auch noch so viel zu bezahlen ... nein, da sitze ich lieber im Auto und kriege auch keine Grippenviren mehr.

  • Ramona, Bern
    Wlan-Ausbau in der SBB
    Vor Kurzen habe ich einen Beitrag gelesen, in dem die SBB ihr Vorhaben zur Verbesserung des Wlans in den Zügen vorgestellt hat. Ich war entsetzt darüber. Meiner Meinung nach ist dies unnötig und treibt bloss wieder die Kosten, und somit die Billetpreise, in die Höhe. Angemessene Preise, dafür weniger Luxus, wie z.B. perfektes Netz, überall Steckdosen, modische Sitze ect.., fände ich angemessen.
  • Markus Fenner, Bern
    Verzögerte Benachrichtigung bei Reservation SBB
    Guten Tag

    Bei einem Betriebsausflug wurde ich als Gruppenleiter nur ungenügend und zu spät über die genaue Lage der reservierten Plätze im vollen InterCity informiert. Bei diesen Preisen eigentlich eine Unverschämtheit!

    Pilloud und Meyer lachen sich ins Fäustchen, aber wehe dem, der einmal kein gültiges Billet besitzt oder vergisst seine Mehrfahrtenkarte abzustempeln! Da zeigen sie keine Kulanz mehr und schreiben einem mit samt persönlichen Angaben in ein SBB-internes Strafregister. Wer keinen gültigen Personalausweis vorzeigen kann, wie Randständige, Bettler oder Asylsuchende, begleiten die "Beamten" gleich zur Polizeistelle. Auch ältere Menschen, die sich mit den modernen Automaten nicht mehr so gut auskennen werden unnachgiebig gebüsst mit horrenden Beträgen plus natürlich dem Eintrag ins Register.

    Bei solch enormen Löhnen, wie Pilloud und Meyer sie geniessen sollte man eigentlich etwas mehr Nachsicht mit den Schwächsten der Gesellschaft erwarten dürfen, doch das haben sie nicht. Bahnfahren wird immer teurer dank der halbprivaten, gewinnortientierten Ausrichtung der SBB und der Service immer unfreundlicher und härter. Schon bald werden private Sicherheitsbeamte die Züge begleiten und jeden in ein Loch sperren, der nicht zahlen kann. Orwells "1984" in der Realität!
  • Walter Mathys, Etziken
    Poststellen
    Ich frage mich schon länger, was das Poststellen schliessen mit dem Service public zu tun hat. Die Post hat doch einen klaren Auftrag, jedem in der Schweiz lebender die Post zuzustellen. Das heisst aber nicht, dass ganze Dorfschaften keine Poststelle mehr hat wo auch sehr delikate Handlungen abgewickelt werden. z.B. Gerichtsurkunden, Betreibungen etc. Seit der Beamtenstatus weg ist, ist auch die Verschwiegenheit nicht mehr das was es einmal war. Man denke an all die alten Menschen, die halt noch mit dem Postbüechli ihre Rechnungen begleichen. Sollen die den per Taxi in die nächste Post Chauffiert werden? Gleichzeitig werden die Postangestellten weiter unter Arbeits- Zeitdruck gestellt. Wenns sie es nicht schaffen, werde sie gekündigt und sind schlussendlich am Tropfen der Allgemeinheit. Habe nie gedacht, dass Arbeiten krank machen kann. Heute bin ich davon überzeugt.
  • Ruth Müller, Heimisbach
    Längere Öffnungszeiten
    Vor ca. 2 Jahren wurde in unserem Dorf die Post geschlossen, und als Agentur im Dorfladen integriert. Für mich geht das in Ordnung, da ich von längeren Oeffnungszeiten profitiere.

    Ich fände es wünschenswert, wenn auch Wasser und Strom als service publique garantiert würden, und nicht von gewinnorientierten Unternehmen geliefert würden. (mit unterschiedlichen Preisen)
  • Guy Schärer, Zürich
    so vonwegen zuviel Gewinn...
    So weil einige meinen zu viel Gewinn erwirtschaftet---Ich zitiere wörtlich:
    "In der einvernehmlichen Regelung wird auch festgehalten, dass die öV-Branche unter gewissen Vorbehalten (Teuerung nicht höher als 1 Prozent, keine Trassenpreiserhöhungen, keine Abgeltungs­lücke) im nächsten Jahr auf Tarifmassnahmen verzichtet.
    Die mit dem Preisüberwacher getroffene Vereinbarung führt bei den Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs zu geringeren Verkehrseinnahmen von rund 17 Millionen Franken pro Jahr. Diese Ausfälle stellen eine grosse Herausforderung dar. Damit die Leistungsfähigkeit des öV-Systems Schweiz erhalten bleibt, müssen alle Beteiligten ihren Beitrag an eine nachhaltige öV-Finanzierung leisten: Die Transport­unternehmen selbst durch weitere Effizienzsteigerungen. Nur so lassen sich die steigenden Betriebskosten und die Investitionen in neues, leistungsfähiges Rollmaterial finanzieren"
  • Markus Seger, Bern
    Pro Service Public
    Als ehemaliger Werbechef der SBB bin ich selbstverständlich für den Service Public. Die SBB war ursprünglich, so hörte man, gegen die Initiative. Dann hat sie sich offensichtlich doch dafür entschieden, indem sie die Initianten mit einem Informationsboykott belegte. Tolle Werbung für die Initiative! http://markseger.com/2013/06/05/sbb-unterstutzt-pro-service-public-initiative/
  • Klaus Stoutz, Muri
    SBB - zuletzt müssen wir wohl noch den Wagen ziehen
    Der Service der SBB verdient den Namen SERVICE nicht. Fahre manchmal Hedingen Zürich und nehme meistens ein Ticket aufs Handy. Wenn man zufällig bei der Bestellung einen Fehler macht (Gültigkeitsdauer) kann das nicht mehr geändert werden. Geht man auf den Bahnhof (in meinem Fall Muri AG) gibt es zuerst keine Auskunft, dann kann der Mann endlich auf mein online Ticket zugreifen, kann es aber nicht ändern (wollte erst am nächsten Tag fahren), nach einem Telefon sagt er, ich müsse eine Gebühr von CHF 10.- bezahlen (das 1.Klasse Ticket kostet CHF 14.- !!)!!
    Wenn man im Zug sitzt und kontrolliert wird, muss man noch zusätzlich das Halbtax zeigen, obwohl die SBB doch schon bei meiner Bestellung übers Netz weiss, dass ich Halbtax habe.
    Finde es eine Zumutung, dass man jedes Mal als potentieller Schwarzfahrer angeschaut wird.
    Vom Ticket-Automat und von den Zonentarifen mag ich gar nicht reden...
    Zuletzt müssen wir die Wagen noch selber ziehen und dafür bezahlen.
  • Bernie Bosshart, Basel
    Chefs von SBB und Post kassieren zu viel
    Chefs von Bundesbetrieben wie Post, SBB und weitere sollten nie mehr als ein Bundesrat verdienen dürfen. Betrachtet man noch deren Unfähigkeiten (z B Swisscom) mit den Auslandinvestitionen (z B in Italien, in Milliardenhöhe) welche wir hier zu bezahlen haben, dann ist dies völlig daneben. Immer höhere Billettpreise, Postgebühren, Spesen (PC-Konto), und schlechtere Zustellungen (Post; z B Abstimmungscouverts viel zu spät an Gemeinde ausliefern) zeigt wie sinnlos diese Privatisierung, Herauslösung, sich am entwickeln ist.
  • Rita Huber, Küssnacht am Rigi
    Es soll wieder besser gehen!
    Hallo und Komplimente an die Initianten!

    Ich möchte auch, dass es wieder besser wird. In den Call Centern wird das Personal, häufig nur Temporärangestellte, nicht gut umgeschult. Das ist für Anrufer und Abnehmer stressig und nervig. Die Kundschaft fühlt sich im Stich gelassen. Die Mitarbeiter fühlen sich dumm. Das ist unfair.

    Auch die vielen Poststellen, die zugemacht haben, machen mich traurig. Man muss ins nächste Dorf fahren, doch die Postautos fahren nur einmal pro Stunde und die Poststelle im Nachbardorf ist nur stundenweise offen.

    Die Preise beim Ticket nehmen zu, doch das Geld wird dort investiert, wo Städte sind. Es sollen endlich auch Regionen angeschlossen sein, die noch keinen Zug haben und die Leute besser betreut werden. Und mehr Personal auf die Züge soll es geben, damit diese Zeit für die Reisenden hat

    Kundschaft im Stich lassen und Personal ins Brun-Out schicken: das soll nicht mehr sein!
  • Rudolf Baserga, Ottenbach ZH
    SBB Service wird immer schlimmer!
    Ich kann nicht mehr, die SBB erlauben sich zu viel. Ich erlebe auf Reisen in die Westschweiz nur Negatives.
    Verspätungen noch und nöcher. So schlimm, dass ich des öfteren Taxis nehmen muss und die SBB weigern sich, die Kosten zu übernehmen.
    Als GA-Besitzer habe ich mich in die 1. Klasse hingesetzt, weil es auf der Strecke Zürich-Bern keine Sitzplätze mehr hatte. Ein ruppiger Zugführer zwang mich, einen Aufschlag zu bezahlen.
    Fakt ist, der IC-Zug hat ganze Waggons für Gruppen reserviert und natürlich, wie soll es anders sein, die schon knappen Sitzplätze noch verringert.
    Und die immer defekten Türen und die unbrauchbaren Toiletten seien nur am Rande erwähnt !
    Die lapidaren Durchsagen des SBB-Personals es sei eine Stellwerksstörung oder ein Personenunfall, kommen so verdächtig oft, dass man nicht einen hohen IQ aufweisen muss, um zu verstehen, dass es sich nur um Standardfloskeln der SBB handelt.
    Ich hatte mal auf einer Fahrt mit Schrecken feststellen müssen, dass ich mein Portemonnaie zu Hause liegen gelassen habe. Als ich der Nummer für GA-Halter anrief, erwiderte man mir schroff, man könne mir auch nicht helfen ...
    Wann wird endlich dieser Staatsbetrieb in die Schranken gewiesen ? Wie lange muss noch der Passagier immer für die Fehler der SBB hinhalten ?

  • Brigitta Colombo, Zürich
    Post: komplizierte Abläufe nerven
    Bei der ZVV nerven mich die nicht bewachten Trams und Busse besonders zu den späten Abendstunden. Wenn es darum geht, Schwarzfahrer zu jagen, gehen gar vier ZVV-Leute auf die Fahrgäste los, aber in der Nacht sind z.b. Frauen, die von der Arbeit kommen (Gastgewerbe) Besoffenen und anderen «unangenehmen» Fahrgästen schutzlos ausgeliefert.
    Bei der Post nervt mich das immer komplizierter werden der Abläufe. Einen «gelben Zettel» kann man nicht am gleichen Tag einlösen. Und mich nerven die zum Teil immer unfreundlicher werdenden Postboten, die zum Teil nicht einmal richtig deutsch können und wenn sie klingeln nicht warten, bis vom sechsten Stock herunter gekommen ist, um die Post in Empfang zu nehmen.
    Einzig die Swisscom. Die bietet für mich einen sehr guten Service. Da wurde ich selbst in finanziell schwierigen Zeiten gut, freundlich und lösungsorientiert behandelt. Die sind zwar etwas teuerer als Orange & Co, dafür wirklich professionelle.
  • Urs Rauscher, 6330 Cham
    Service publique
    Gratulation zu den diversen kompetenten TV-Auftritten von Peter Salvisberg. BRAVO! Endlich auch ein Beitrag zu den Auslandabenteuer u. a. Der Post. Erlebt am letzten Pfingstsonntag-Nachmittag an der Reception eines *****Hotels in Correlejo, Fuerteventura: Ein Lieferwagen mit dem vertrauten Gelb und der Aufschrift Die Post+ fährt vor! Meine Recherche ergab einen Hinweis auf die Sendung Kassensturz vom 5.Juli 2012(!) "Post betreibt Briefkästen in Mallorca und auf den Kanarischen Inseln". Laut dem damaligen Post-Sprecher Bernhard Bürki helfe dies, mit der Post-Tochter Swiss Post International (die Briefkästen in Spanien betreibt) das Grundangebot in der Schweiz zu erhalten... Erfolgreiches Wirken und ein positives Abstimmungsergebnis. Urs Rauscher, 6330 Cham, 31.Mai2016
  • D. Keller, Appenzell
    Internet auf dem Land
    Internetanschluss auf dem Land: max. 2.4 Mbit/s. Und das schon seit über 10 Jahren unverändert, keinen Rappen hat die Swisscom investiert. Grundversorgung wäre mind. 15 Mbit/s (sodass z.B. auch TV empfangen werden könnte).
    Und für diese unterirdischen 2.4 Mbit/s verlant die Swisscom Preise fast wie für Glasfaserabo. Da wird man gleich 2x abgezockt auf dem Land: hoher Preis und schlechte Leistung.
  • Nic Brönnimann, Schwarzenburg
    Sauberkeit und Billetpreis
    Sie haben ein paar grosse Widersprüche in Ihrer Initiative. Sie sagen, die Billetpreise seien zu hoch, das heisst man sollte sie senken, aber ein paar Zeilen weiter wollen sie, dass man mehr auf die Sauberkeit achtet. Man muss also mehr Putzkräfte einstellen. Aber: woher kommt den der Lohn? Die arbeiten nicht gratis. Die SBB macht auch nur Gewinn, dass man neue Züge beschaffen kann. Die kosten eine Menge Geld und vielerorts muss man die Bahnhöfe sanieren und die SBB fährt zum Teil mit sehr altem Rollmaterial, und hat zu wenig Gel, um neue und grössere Züge zu kaufen. Wie also sollen die Billetpreise runter wenn man immer noch mehr fordert? Und im Punkt Sauberkeit können die Passagiere auch viel dazu beitragen, ihren Abfall selber zu entsorgen und die Toilette halt selber zu putzen.
  • Andrea Kaufmann, Aarberg
    Negative Erfahrungen mit Service Public
    Die folgenden sind nur einige wenige Erfahrungen, die aber recht bedenklich sind:

    - Frühjahr 2012: Mein Schweizer Pass muss für ein VISA wie alle Jahre an eine Institution nach Deutschland, und wie in all den letzten Jahren sollte ich ein versichertes, vorfrankiertes Rückantwortecouvert beilegen. Im Frühjahr 2011 sagte mir eine Frau am Postschalter, dass man das nicht machen könne. Auf mein Nachfragen wurde sie wütend. Ich ging an einen anderen Schalter. Die Dame kam hinter der Person, die mich bediente, dazu und meinte frecht "glauben Sie mir nicht"? Ich ging an eine andere Post Stelle, wo mir erklärt wurde, dass es diesen Service nicht mehr gäbe. Ich war in Basel, und die Dame riet mir, "Schnell ins Deutsche zu gehen", was am einfachsten wäre... Die Schweizer Post rät mir, ins Deutsche zu gehen, da sie einen Dienst nicht mehr anbietet, den es mal gab. Dafür wurde mir ein Lösli angeboten...

    - Herbst 2012: Ich reise von Basel nach Köniz via Bern mit einem am SBB Automaten gelösten Retourbillet. Alles lief bestens, bis ich abends zurückreisen wollte. Statt einem Zug von Köniz nach Bern, nahm ich den Bus. Im Bus gab es eine Kontrolle, und der unfreundliche Mann brummte nur, dass mein Billet ungültig sei und ich 100.- zahlen müsse. Ich hätte ein Zugbillet und kein SBB Billet. Also wurde ich bestraft wie ein Schwarzfahrer. Wie weiss ich, welches Billet nun für welches Fahrzeug gilt? An den Schalter kann man ja heutzutage nicht mehr gehen, da sind Wartezeiten von bis zu einer Stunde angesagt.

    - Ich lese im K-Tip über die überhöhten Löhne der SBB, Post etc. Chefs. Ich hatte über 10 Jahre lang ein GA, aber wegen der steten Erhöhung der Preise verzichte ich nun darauf. Auch wenn ich es mir leisten könnte, ich unterstütze diese Preispolitik nicht. Seither habe ich nur Ärger mit Billets und pingeligen Kontrolleuren.

    - Seit einigen Tagen gibt es Unterbrücke des Swisscom Internets. Ich rief die "Gratisnummer" 0800 800 800 an. Es hiess, das Callcenter sei überlastet und könne die gewohnten Dienste nicht anbieten, und man wird auf die Webseite verwiesen (bei Internetproblemen?!?). Man kommt nicht einmal in die Warteschlaufe. Zum Glück, denn ich habe festgestellt, dass es vom Natel aus keine Gratisnummer ist. Ich habe keine Antwort erhalten.

    Alles Gute für Ihre Initiative! Ich werde auf Unterschriftensammlung gehen!
  • Mario Ceccato, Ipsach
    Grenzt an Betrug
    Am vergangenen 09. Februar 2012 habe ich bei der Poststelle 2563 Ipsach um 11.13 Uhr (Quittung) ein Kleinpaket per A-Post aufgegeben. Das Kleinpaket war an einen Kunden in Basel adressiert. Auf meine Frage am Postschalter, ob dieses Paket am Freitag, 10.02.12 ankomme, habe ich von der diensttuenden Dame die Antwort erhalten - zu 95 % ja, aber garantieren könne sie nichts -. Die Post hat mir für Ihre Dienstleistung, die keine war und obendrauf noch eine nichtssagende Antwort, Fr. 9.-- abgenommen. Vor noch nicht allzulanger Zeit habe ich für dieselbe Paketgrösse noch Fr. 3.40 bezahlt.
    Mein Kunde hat das Kleinpaket, auf das er so dringend gewartet hatte, am darauffolgenden Dienstag, 14. Februar 2012, um 16.00 Uhr erhalten! Ich bin der Meinung, dass solche Vorkommnisse an Betrug am Postkunde grenzen. Einerseits keine Zuverlässigkeit mehr und zum Teil unmotiviertes Schalterpersonal. Anderseits grenzenlose Preisaufschläge und unanständige Manager-Jahressaläre! Ist das die heutige Wertvorstellung eines Service-
    Publics im Jahr 2012? Wohin führt dieser Weg bis zum Jahr 2020 ?