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Ihr Kommentar

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Ihre Meinungen

  • Walter Eiselen, 9056 Gais
    Hetzbroschüre!
    Ihre Broschüre ist eine Schande und der politischen Kultur in unserem Land nicht würdig. Dass Alte sich gegen Neues wehren, war schon immer so. Sie stellen meine Generation (=ü60) dar mit dummen, verallgemeinernden Sprüchen, als ob es keine junge Generation gäbe. So fühle ich mich persönlich von Ihnen angegriffen und diskriminiert. Es gibt auch solche, die mit der Zeit gehen!
    Haben Sie jemals irgendwo saubere WC's in irgendeinem Zug angetroffen? Gibt es jemanden, der es nicht doof findet, wenn ein Briekasten verschwindet (den er kaum noch benutzt…ausser eben Alte, die keinen Compi und kein email haben…) .
    Sie zählen darauf, Leute für blöd zu verkaufen, um zu Ihrem Ja zu kommen.

    Zuerst wird der Service Public privatisiert, weil man es leid ist, über Milliardenlöcher zu diskutieren. Nun wollen Sie, dass wir wieder über milliardenlöcher diskutieren und feststellen, das gar nichts besser geworden ist.

    Darum: NEIN und nochmals NEIN zu Ihrer Initiative, die nur Probleme schafft und kein einziges löst.
  • U. Tuchschmid, Wettingen
    Anschlusszonen SBB/ZVV
    Ich besitze ein Jahres-Streckenabo und fahre fast täglich vom Kt. Aargau in den Kt. Zürich zur Arbeit. Wenn ich dann einmal eine weitere Strecke vor mir habe und zusätzlichs Zonen-Billet am SBB Schalter lösen will, erhalte ich immer eine andere Auskunft. Zum Teil wird gesagt, dass ich eine Zone doppelt brauche (obwohl die schon im Jahres-Streckenabo dabei ist, dann erhalte ich von einem anderen SBB Angestellten, dies sei eine falsche Information und ich könne eine Anschlusszone lösen und es auch einen Unterschied sei ob ich im Kt. Aargau oder im Kt. Zürich ein Zugbillet kaufe für genau die selbe Strecke. Oft reicht ein SBB Angestellter nicht mehr um eine Information zu geben und 2 beraten sich bevor sie mir dann das Billet verkaufen. Erst vor wenigen Tage erlebte ich wieder wie ein Kondiktör lange überlegen musste und zögerlich einem Fahrgast eine Antwort gab, welche mir so an einem Billetschalter ganz anders erklärt wurde.
    Seit Jahren reise ich mit dem Zug doch so ein ungutes Gefühl wie heute hatte ich früher nicht. Ich bin froh, wenn ich in keine Billet-Kontrollen komme, denn man weiss ja nie, ob das (per iPhone, Mehrfahrtenkarte oder am Schalter gekaufte) Billet auch wirklich das "richtige" ist und ob das alle Angestellten der SBB im Kt. Aargau, Kt. Zürich usw so sehen.
    Hinzu kommen die komplizierten Billetautomaten und die (jährlichen) Aenderungen der SBB. Ich frage mich wie die ältere Generation ein Billet am Automaten korrekt kaufen wollen, wenn schon junge Personen Mühe haben am Automaten ein Billet zu lösen. Oft nehme ich die Zohnenpläne, meine Mehrfahrtenkarten und mein iPhone hervor bevor ich (am SBB Schalter oder Billetautomat) ein Billet löse.
    Oft reicht auch nebst meinem Jahresabo eine Mehrfahrtenkarte nicht um von A im Aargau nach B in den Kanton Zürich per SBB und/oder ZVV zu reisen.
  • Rita Huber, Küssnacht am Rigi
    Es soll wieder besser gehen!
    Hallo und Komplimente an die Initianten!

    Ich möchte auch, dass es wieder besser wird. In den Call Centern wird das Personal, häufig nur Temporärangestellte, nicht gut umgeschult. Das ist für Anrufer und Abnehmer stressig und nervig. Die Kundschaft fühlt sich im Stich gelassen. Die Mitarbeiter fühlen sich dumm. Das ist unfair.

    Auch die vielen Poststellen, die zugemacht haben, machen mich traurig. Man muss ins nächste Dorf fahren, doch die Postautos fahren nur einmal pro Stunde und die Poststelle im Nachbardorf ist nur stundenweise offen.

    Die Preise beim Ticket nehmen zu, doch das Geld wird dort investiert, wo Städte sind. Es sollen endlich auch Regionen angeschlossen sein, die noch keinen Zug haben und die Leute besser betreut werden. Und mehr Personal auf die Züge soll es geben, damit diese Zeit für die Reisenden hat

    Kundschaft im Stich lassen und Personal ins Brun-Out schicken: das soll nicht mehr sein!
  • Ramona, Bern
    Wlan-Ausbau in der SBB
    Vor Kurzen habe ich einen Beitrag gelesen, in dem die SBB ihr Vorhaben zur Verbesserung des Wlans in den Zügen vorgestellt hat. Ich war entsetzt darüber. Meiner Meinung nach ist dies unnötig und treibt bloss wieder die Kosten, und somit die Billetpreise, in die Höhe. Angemessene Preise, dafür weniger Luxus, wie z.B. perfektes Netz, überall Steckdosen, modische Sitze ect.., fände ich angemessen.
  • Ulrich Kirchhofer, Solothurn
    SBB-Führungsetage den Lohn reduzieren
    Mit erneuten Tarifaufschlägen wollen die SBB auf Ende 2012 die Kunden verärgern. Viele Fahrgäste finden dies einen Affront. Der SBB-Führungsetage sollte einmal der Lohn reduziert werden und ein paar Jahre nicht erhöht werden. Verschiedene Vergütungen von diversen Privilegierten sollten gestrichen werden. So könnten Millionen eingespart werden, und die wäre der andere Weg, um mehr Gerechtigkeit gegenüber der treuen, langjährigen Kundschaft zu schaffen. Sicher überlegen sich viele Pendler wieder auf das Auto umzusteigen, ist das der Sinn der SBB-Verantwortlichen?
  • Anne Traub, Forch
    Post: Ich gehe nach Deutschland!
    In Forch, einem Wohnort der Gemeinde Maur, zu der viele, verzweigte Dörfer gehören. In Forch war bis vor Kurzem die am besten frequentierte Poststelle der Gemeinde. Da das Gebäude scheinbar in die Jahre gekommen war, wurde es im August diesen Jahres geschlossen. Auch weitere Poststellen der Gemeinde wurden geschlossen. Wir müssen nun in den etwas weiter entfernten Dorfteil Scheuren gehen, um in der Volg-Filiale unsere Postgeschäfte zu tätigen. Dort ist man wenig begeistert und lässt die Kunden dies auch spüren. Viel lieber gehe ich ins Nachbardorf Zumikon. Diese Filiale ist aber mittlerweile oft überfüllt, da viele Kunden der Gemeinde Maur auch dorthin gehen. Das ärgert mich sehr. Hauptsache, der Postchef verdient seine Boni!
    In der Adventszeit fahre ich jeweils mit dem Zug - ich habe (noch) das GA, nach Singen, um die tlw. grossen Wehnachtspäckchen an meine Patenkinder in Deutschland aufzugeben. Das ist wesentlich günstiger, alles in Allem, als die Pakete in der Schweiz aufzugeben. Sonst bin ich ja nicht so begeistert vom Einkaufstourismus nach Deutschland, aber mittlerweile werden wir ja dazu gezwungen von der Post.
  • Evelyne H. Bur, Thun
    Kostendeckend, aber nicht gewinnorientiert!
    Ich finde die Initiative für mehr "Service Public" sehr gut. Meine Unterschrift steht. Natürlich hat die Bahn immer wieder hohe Investitionen zu finanzieren, Dass wir dabei mithelfen, ist OK. Aber die Gewinne und überhöhte Managerlöhne gehören nicht in diese Sparte. Für mich sollen Post und Bahn kostendeckend arbeiten können, aber keineswegs gewinnorientiert!
  • Laube, Kreuzlingen
    Sauberkeit
    Initative unterschrieben. Sauberkeit lässt zu wünschen übrig:
    Wer macht die "Sauerei" Kunden oder SBB? Reklamiert bei den Reisenden, die den Dreck liegen lassen.
  • Felix Schneuwly, Wünnewil
    Service public ja, aber von Privaten geliefert
    Gegen einen leistungsfähigen, kundenorientierten Service public ist wohl niemand in unserem Land. Die Initiative will die Probleme mit dem Service public mit einem Gewinnverbot für den Alleinaktionär Staat lösen. Das ist falsch, weil das Hauptproblem nicht die Gewinne sind, sondern der Rollenkonflikt, den der Staat als Auftraggeber und Auftragnehmer hat. Deshalb sollen private Anbieter Service public-Aufträge durchführen. Der Staat als Auftraggeber soll den Service public der privaten Anbieter mit Leistungsaufträgen definieren und ihnen mit einer strengen Aufsicht auf die Finger schauen.
  • Janja Schöps, Rietheim
    Paketpreise in Deutschland viel billiger
    Ich wohne an der Deutsche Grenze und benütze immer deutsche Dienstleistungen. Das machen auch meine Freunde und Bekannten. Es lohnnt sich: für ein Paket nach Spanien wollte die Post in Zurzach 27.- CHF. Für das gleiche Paket, eingeschrieben, habe ich nur 8.60 Euro bezahlt. Muss die Regierung ihre eigenen Bürgerinnen und Bürger abzocken? Wir bezahlen den Politikern die Löhne und sie betrügen uns dafür. Ich appeliere an alle, die Initiative Pro Service Public zu unterschreiben. Auch ich sammle Unterschriften.
  • Michael Renold, Illnau
    Zangengeburt A-Post Sendung
    Am 16.08.12 bin ich zum ersten Mal Vater geworden. Da wir eine SMS-Flut verhindern wollten, haben wir uns entschlossen, die Geburtsanzeigen so weit als möglich vor zu bereiten und dann so schnell als möglich zu versenden. Dies ist auch gelungen. Trotz 20h im Spital konnte ich die über 100 Couverts noch am Geburtstag in den Postbriefkasten vor meinem Haus werfen. Uff!
    Die erste Enttäuschung folgte, als am Samstag 18.08. scheinbar hat noch niemand unsere Anzeige per A-Post erhalten hatte. Kann ja passieren, am Montag sind diese sich bei den Empfängern...
    Am Dienstag 21.08. bin ich dann auf die Poststelle im Dorf, wo man mir versprochen hat, der Sache nach zu gehen. Für mich ist vor allem wichtig, ob es die Briefe überhaupt noch gibt, oder ob ich die ganze Arbeit nochmals machen muss...
    Mittlerweile ist Mittwochabend der 22.08. und ich habe bereits einige Telefonate mit einigen Angestellten der Post geführt. Antwort des "Kundendienstes" man darf nicht so viele Couverts in einen Briefkasten werfen und überhaupt gibt es keine Garantie, wann die Post ankommt und für Verlust wird auch nicht gehaftet! Die Angestellte der Dorf Post ist sehr bemüht, kann aber selber gar nichts unternehmen, da dieser Briefkasten nicht von dieser Poststelle geleert wird. Vom "KundenDIENST" erhält sie dieselben Antworten! Briefe sind bisher scheinbar keine angekommen...
    Mal schauen, wie die Geschichte weitergeht. Unsere Tochter ist in einigen Stunden eine Woche alt, nur wissen es halt leider erst einige wenige :-(
    Auf dem Postbriefkasten steht übrigens mit keinem Wort, dass grössere Sendungen nicht in diesem Kasten aufgegeben werden dürfen. Dafür ist ein Tipp notiert, welcher in etwa wie folgt lautet; "Verschicken Sie Ihre Sendungen mit A-Post, damit zeigen Sie dem Empfänger wie wichtig es Ihnen ist". Danke, liebe Schweizer Post für den grossartigen Tipp und die sensationelle Unterstützung bei Problemen!
  • Bernd Villiger, Ebnat-Kappel
    SwissPass (online)
    Der SwissPass, zumal online, ist ein Wunderwerk:
    ein Werk, über das ich mich nur noch wundern kann ...

    => http://blog.bernd-villiger.eu/datenmuell/non-communico/

  • Peter Lutz, Diepoldsau
    Ein Lob der SBB
    Immer wieder steht die SBB im Kreuzfeuer der Kritik. Nicht nur wenn es um Preiserhöhungen und Verspätungen geht, auch von Seiten der Schulen, wenn Schulreisen oder in ein Lager auf dem Programm stehen. Dass aber unsere Bahn zum grössten Teil hervorragende Arbeit leistet, ist für die meisten einfach normal. Das Klassenlager mit einer zweiten Realklasse ist so ein Beispiel des «Dienstes am Kunden».
    Schon im Vorfeld des Lagers wurde ich beim Bahnhof Heerbrugg bestens über die optimalen Umsteigemöglichkeiten für unsere Fahrt ins Wallis informiert. Und schon seit längerer Zeit erhält man per SMS den Standort des reservierten Wagens. Just am Tag unserer Reise musste der Lötschbergtunnel aufgrund eines technischen Defektes am Nachmittag geschlossen werden. Über das Handy wurde ich informiert und zum Ersatzzug, der über den Lötschberg fährt, geführt. Wenig später erkundigte sich der Bahnhof Heerbrugg, ob die Informationen bei uns angekommen und wir auf dem Weg zu unserem Reiseziel seien. Auch während der Woche konnte ich mich auf die öffentlichen Verkehrsmittel verlassen. Bei einer Verschiebung unseres Ausflugs nach Zermatt genügte ein Telefon mit dem Bahnhof Heerbrugg, und eine Viertelstunde später durfte ich Billette und Reservationen in Empfang nehmen. Für unsere Heimreise wurde uns von Brig nach Andermatt ein Extrawagen im Glacierexpress zur Verfügung gestellt. Bei unserer langen Hin- und Rückreise und den Ausflügen erlebten wir nur freundliches Bahnpersonal. Auf jeden Fall hat die SBB ihren Teil dazu beigetragen, dass wir ein gelungenes Lager und ich als Lagerleiter stressfreie Reisen hatten. Ich möchte mich (auch im Namen meiner Klasse) bei der SBB und vor allem beim Bahnhof Heerbrugg für ihre tadellose Arbeit herzlich bedanken.
  • Züblin Heidi, Schaffhausen
    Die SBB erhöht die Preise und baut Service ab - es reicht!
    Bisher habe ich immer mal wieder gerne von einem Klassenwechsel profitiert, wenn die Züge arg voll waren. D.h. ich habe situationsbezogen entschieden, je nach Belegung der Züge. Heute kann ich dies nicht mehr machen, da auch der Klassenwechsel nicht mehr im Zug bezahlt werden kann (bis Fr. 10.-). Ich werde daher in Zukunft auf den Komfort der 1. Klasse verzichten und mich über die vollen Züge ärgern - was längerfristig wahrscheinlich darauf hinausläuft, dass ich mein GA irgendwann aufgeben werde...
    Die Alternative jeweils vorher schon einen Klassenwechsel am Schalter zu kaufen ist für mich finanziell keine Option und zudem erfordert sie Warten in der Schlange vor dem Schalter - auch etwas, was durch Serviceabbau heute viel länger dauert (in Schaffhausen durchaus 15 Min.). Oder es muss ein Automat gesucht werden - was durchaus auch dauern kann, da diese längst nicht auf jedem Bahnsteig vorhanden sind (wo sie doch hingehören würden - oder?).
    In Schaffhausen zahle ich für mein GA gleich viel wie Kunden aus Zürich, Basel oder Bern. Der Service ist aber unvergleichlich kleiner - mussten wir uns doch jahrelang mit einem einzigen Schnellzug nach Zürich und zwei Bummlern nach Winterthur zufrieden geben. Die Bummler nach Winterthur bestanden aus ältestem Rollmaterial und blieben denn auch öfters auf der Strecke...
    Heute ist es etwas besser - in Vergleich mit Ballungszentren müssen wir uns aber immer noch mit bescheidenem Service zufrieden geben, aber gleichviel zahlen.
    Nach wie vor gibt es nur jede Stunde einen Schnellzug (mit wenig Ausnahmen) nach Zürich - wo der Anschluss dann allerdings oft zu wünschen übrig lässt. Es besteht jedenfalls immer genug Zeit zum Umsteigen in Zürich ;-)
    Die Abschaffung der Ruhewagen ist ebenfalls zu bedauern. Zwar hat es tatsächlich nicht immer geklappt mit der Ruhe - aber wenigstens bestand die Chance, dass es ruhiger sein könnte als in anderen Wagen, Schulklassen z.B. hielten sich fern.
    Toiletten im Zug benütze ich seit Jahren nur im äussersten Notfall - unhaltbar!
  • Benjamin Müller, Russikon
    Poststelle Russikon schliesst
    ...dass eine Poststelle in einem 100 Seelen Bergdorf aufgrund wahnsinniger Unrentabilität schliesst, kann ich noch halbwegs verstehen. Wenn die Post in einem 4000-Einwohner-Dorf wie Russikon die Pforten schliesst, dann hört der Spass auf. Wo bitte ist der Service Public? Alle Russiker müssen nun mit dem Auto oder Öv nach Pfäffikon fahren, um die eingeschriebenen Pakete und Briefe abzuholen. Wurde bei diesem Entscheid auch die Ökologie berücksichtigt? Allein dass die Post keine EC Karten als Zahlungsmittel akzeptiert, ist ein Hinweis auf die Hochnäsigkeit dieses Betriebes. Ich selbst habe noch nie etwas am Schalter gekauft: ich besitze kein Postkonto und habe auch nie Bargeld in der Tasche...

    Die Post macht 500 Mio. Gewinn pro Jahr und entzieht sich dem Grund, warum sie überhaupt existiert.

    Ich fordere: entzug aller Monopole, Umwandlung in AG und Verkauf in die Privatwirtschaft. Weg damit!
  • Beat, Interlaken
    Wiederspruch SBB
    Die Preise der SBB sind ein Widerspruch. Es sind immer mehr Autos auf den Strassen und die SBB macht nur ihre Kunden wütend. Es muss umgekehrt sein, die Leute sollten gerne Zug fahren. Meiner Meinung nachsollten einige Reformen bei der SBB vorgenommen werden.
  • Werner Gubser, Fehraltorf
    Zugfahrten nur für Glückliche
    Wer am Automaten ein Billett herauslassen will, kann von Glück sagen, wenn die Note oder der Fünfliber angenommen wird. Wer keine Glückssträhne hat und nicht 80 Franken für die Busse entbehren kann, muss auf die Zugsfahrt verzichten und kann wieder nach Hause gehen. Früher erhielt man das Billett noch eine Minute vor Abfahrt am Schalter .

    Im Internet wird man nicht darauf aufmerksam gemacht, mit welchen Programmen der Computer ausgerüstet sein muss, dass man ein Billett beziehen kann. Es kann passieren, dass man am Computer kein Billett erhält, aber der Fahrpreis trotzdem abgebucht wird. Wer sich nicht scheut, fünf Telefongespräche zu sieben bis zwanzig Minuten Länge zu führen, sich dabei mit Ausdauer zu wehren, und bereit ist, sich zu einer von einem SBB-Bürobeamten bestimmten Zeit am Schalter einzufinden, sieht sein Geld nicht mehr.
  • Vetterli Yvonne, Watt
    Immer wieder neue Gebühren
    Absolute Frechheit, dass Bundesbetriebe, speziell Post und SBB nur noch auf den Gewinn achten
    (damit die Manager ihre Bonis erhalten), die Bürger haben das Nachsehen.
    Immer wieder ärgere ich mich über die Oeffnungszeiten der Post, normale Bürger arbeiten bis
    17.30 - 18.00, haben KEINE Chance, weder über die Mittagszeit noch abends ein Paket abzuholen.
    Ebenfalls eine Schande, dass man neu Gebühren bezahlen muss für eine Unterschrift, damit eine vertraute Person die Postgeschäfte für eine andere Person abholen will.
    Immer wieder werden neue Gebühren erfunden, Poststellen werden geschlossen, damit der Bonus
    noch höher ausfällt !!!
    Der CEO von der Post: so viel arbeitet er in 10 Leben nicht, wie sein Lohn ausfällt!
    Kein Mensch kann sich einen so hohen Lohn mit arbeiten verdienen !!!

  • Elf und Marcel Heinzelmann, Balterswil
    Zurück zur Verstaatlichung!
    Post, Bahn, Strom, Wasser soll verstaatlicht bleiben, bzw wieder werden.

    Gewinnorientierte börsenkodierte Unternehmen bringen nur den Kadern und den CIO etwas ins Portemonnaie. Aber für etwaige Fehlentscheidungen wie Fehlinvestitionen stehen diese dann natürlich nicht mit ihrem Vermögen gerade. Nein! Der Steuerzahler soll's richten. Das gewöhnliche Volk hat also nur Nachteile.
    Deshalb noch einmal dick gefordert: Post, Bahn, Strom, Wasser sollen beim Staat bleiben. Für den Steuerzahler kommt es nämlich eh aufs Gleiche hinaus.
  • Philip Künzler, Regensdorf
    Unschlüssiges SBB-Personal
    Zu dritt machten wir uns am Samstag Nachmittag auf, um ans Zürich Openair zu gehen. Wir machten von dem Angebot mit dem integrierten Bahnbillet für die ZVV-Zonen 10 und 21 Gebrauch, da wir dachten, wenn wir schon eines haben, sollte man dies auch ausnützen. In der S-Bahn zum Flughafen fiel uns auf, wie fünf Kontrolleure und Kontrolleurinnen in den Zug stiegen, gleich bei uns. Kein Problem dachten wir, da wir ja sowieso unsere Fahrkarten haben. Dem war aber überhaupt nicht so. Wir zeigten unsere "Openairbändel", und die erste Reaktion der Kontrolleure war, zu sagen das diese nicht gültig seien. Super. Klar, ich hatte einen Vier-Tagespass gekauft, der andere Kollege einen Drei-Tagespass. Der Dritte kam zum ersten Mal ans Openair, von dem her kein Problem. Sie fragten uns, wieso dass wir Bändel mit "Sonntag" drauf haben. Darauf sagten wir, die haben wir bekommen, als wir am Donnerstag resp. Freitag das Papierticket gegen ein Bändel getauscht haben. Von Verständlichkeit keine Spur. Klar habe ich mich zuerst gewundert, wieso dass "nur" Sonntag und nicht Donnerstag-Sonntag stand. Aber da tausend andere Openair Besucher den gleichen Bändel bekommen haben, war meine Sorge unnötig. Zurück im Zug: Entweder geben wir den Bändel ab, oder wir zahlen den vollen Preis. Wir wehrten uns und der Kollege, der das Papierticket noch auf sich trug, hatte quasi eine Bestätigung bei sich, er war raus aus dem Spiel. Als das SBB-Personal uns fragte, wo wir unsere Papiertickets haben, sagten wir, dass wir diese eintauschen mussten, was denen nicht im ersten Moment in den Kopf hineinwollte. Im Flughafen Kloten ausgestiegen, diskutierten wir weiter. Laut den Kontrolleuren hätten wir vier Bändel bekommen sollen, für jeden Tag eines. Auf dem "App" des Openairs suchten wir die Bestätigung, dass wir die ÖV ohne Bedenken benutzen dürfen. Wir fanden zwar diese, jedoch beharrten die Kontrolleure auf Ihre Aussage, vier Bändel tragen zu müssen. Sowieso war es generell inkompetent, wenn ein anderer Kontrolleur uns recht gab, die Mehrheit uns wieder nicht. Einer Kontrolleurin habe ich dann das Handy gegeben, um Ihr die Bestätigung zu zeigen. Nach ein paar Minuten und weiteren verbalen, aber nicht beleidigenden Attacken, wollte ich sofort mein Handy zurück. Die Reaktion der Kontrolleurin war: "Ich gebe Ihnen Ihr Handy nicht zurück, so lange Sie den vollen Preis fürs Billet bezahlt oder den Bändel abgegeben haben." Nach dem mir innerlich die Sicherungen durchgebrannt waren, blieb ich doch noch anständig, mit der Aussage, dass dieser Fall überhaupt nichts mit meinem Handy zu tun hat. Nach ein wenig zögern hatte ich es dann zurück bekommen. Und auch auf die Aussage, das wir keinen "gesunden Menschenverstand" haben, da wir mit einem Sonntagsbändel am Samstag mit den ÖV umherfahren, fanden wir auch eine Antwort. Wer sollte denn schon am Samstag mit einem Sonntagsbändel ans Openair fahren? Ach ja, ich habe mein Ticket schon am Donnerstag eingelöst, um Sonntag am Event dabei zu sein und fahre dann noch am Samstag umher. Ich denke sehr, den Begriff "gesunder Menschenverstand" scheint diese Kontrolleurin nicht verstanden zu haben. Auch auf den Smartphones der SBB-Kontrolleure hätten Sie angeblich ein Mail erhalten, die Sie über das ganze Zürich Openair betreffend den ÖV informieren sollten. Auch da herrschte Ungewissheit. Nach 20 Minuten kontraproduktiver Diskussionen mit fünf Kontrolleuren, ein Teil dieser Gruppe mehrheitlich umherstanden und nichts von sich gaben, liessen Sie uns gehen, ohne Begründung. Dieser ganze Vorfall ist natürlich sehr gut fürs Image der SBB, wenn man bedenkt, dass uns Passanten die ganze Zeit beobachteten, und mit der Zeit immer zahlreicher wurden.
  • Can Cinar, Frauenfeld
    Post umleiten?
    Meine Schwester ist ausgezogen, wechselt ihre Adresse gegen Entgelt... aber nicht ihre Post, sondern meine geht in die neue Wohnung. Ihre Post erhalte ich, macht ja so viel Sinn! Kundenservice angerufen, Problem geschildert. Danach kam meine Post und ihre in die alte Wohnung und in die neue Wohnung geht gar keine Post. Ok noch mal anrufen... Nun wird die Post "geteilt", die eine Hälfte der Post meiner Schwester landet in der alten, die andere in der neuen Wohnung...

    Also ehrlich, was geht da eigentlich ab?