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Ihre Meinungen

  • Mosimann, Winterthur
    Millionensaläre für die Chefs
    Gemessen an dem, was uns diese Bundesräte so alles einbrocken (Atomausstieg, Einwanderung, Krankenkassen-Unwesen, Salärpolitik in den Bundesbetrieben etc.) habe ich ein gewisses Verständnis dafür, wenn sich die Chefs von Bundesbetrieben mit dem doppelten bedienen. Ich gehe allderdings von einem BR-Gehalt von maximal Fr. 130'000 / Jahr aus.
  • Can Cinar, Frauenfeld
    Öffnungszeiten Schalter
    Die Leistungen der SBB werden immer mehr zurück geschraubt. Heute musste ich ein Abo lösen und bin um 6:30 zum Bahnhof in Frauenfeld gegangen. Doch um diese Uhrzeit hat die SBB die Schalter noch zu, denn wer arbeitet, muss ja kein Abo kaufen, wieso denn auch? Da ich abhängig bin von diesem Abo, weil ich jeden Tag hin und her muss und es keinen anderen Anbieter hat, auf den ich zurückgreifen kann, ausser der SBB, wartete ich eben 20 Minuten und kam somit 30 Minuten zu spät zur Arbeit.

    Ich frage mich, wie die SBB die erhöhten Preise rechtfertigt, wenn sie an jeder Ecke am Service runterschraubt.


    Ein wütender SBB-abhäniger Kunde!
  • Bruno Fischer, Winkel
    Pro Service Public
    Achtung sehr Wichtig !
    Es ist zusätzlich dringend, da die Gegner mit falschen Aussagen und sich Bundesbetriebe unlauter negativ sich einbringen, dort zu Argumentieren wo es am meisten bringt.

    Weisen Sie umgehend darauf hin: . Weniger Boni und nicht überrissene Löhne führen nur zu massvollen und guten Managern und das wieder zu sicheren und mehr Arbeitsplätzen für normale Angestellten.
    Sie müssen die unteren Arbeitnehmer der Staats und Bundesbetriebe mit der Job- und Arbeitssicherheit
    durch ein Ja auf Ihre Seite bringen. Es ist Hauptentscheidend das Sie die Arbeitssicherheit für die normalen Arbeitnehmer erwähnen, das Wirkt und zählt immer. Sonst machen es die Gegner umgekehrt.
  • Rolf Schenk, Winterthur
    Blick über die Grenze
    Die Nutzung des öV ist gerade für Familien im Freizeitverkehr kompliziert und teuer, für alles braucht man noch eine Zusatzkarte wie Kinderkarte, Enkelkarte, Halbtax. In Baden Württemberg kaufe ich das Baden Württemberg Ticket für 21 Euro und für bis zu 4 weitere Mitreisende je 4 Euro. Eltern oder Grosseltern können ihre Kinder oder Enkel bis 14 Jahre kostenlos mitnehmen.Gültig Mo-Fr ab 09.00 am Wochenende und Feiertagen unbeschränkt. Das Ticket ist in allen Nahverkehrszügen, Bussen und städtischen Verkehrsnetzen gültig. Ohne Halbtax, Kinderkarte und, und...Karte Einfach günstig, kundenfreundlich. Ganz anders als bei den SBB...Ähnliche Tickets gibts in allen Bundesländern und in regionalen Verkehrsverbünden.
    Die private österreicheische Westbahn bietet IC Verkehr Wien - Salzburg zu günstigen Preisen. Wien Salzburg Eur 23.80, Kinder Eur 1.- Hunde Eur 5.-.Tickets gibts bei den 4 (!) Kundenbetreuern pro Zug.
  • Markus Friedli, Wohlen bei Bern
    Verantwortungslose Gehälter
    Ich unterstütze die Argumente des K-Tipps punkto Öffentliche Dienste voll und ganz. Ich ärgere mich schon lange über die total phantastischen Löhne des oberen Kaders der früheren Regiebetriebe des Bundes. Ich finde diese Gehälter verantwortungslos.
    Ich frage mich auch, warum die Poststelle unserer Wohngemeinde Wohlen bei Bern geschlossen werden musste, und wenn ich in der Stadt eine Post besuche, finde ich eine Mischung zwischen Kiosk und Kramladen vor.
    Ich will aber nicht verschweigen, dass ich immer wieder auf sehr freundliche, kompetente und hilfsbereite Fachleute im Öffentlichen Dienst stosse. Ich erwähne ganz besonders die überaus dienstbereiten Leute unter der SBB-Nummer 0900 300 300!

  • Benjamin Müller, Russikon
    Poststelle Russikon schliesst
    ...dass eine Poststelle in einem 100 Seelen Bergdorf aufgrund wahnsinniger Unrentabilität schliesst, kann ich noch halbwegs verstehen. Wenn die Post in einem 4000-Einwohner-Dorf wie Russikon die Pforten schliesst, dann hört der Spass auf. Wo bitte ist der Service Public? Alle Russiker müssen nun mit dem Auto oder Öv nach Pfäffikon fahren, um die eingeschriebenen Pakete und Briefe abzuholen. Wurde bei diesem Entscheid auch die Ökologie berücksichtigt? Allein dass die Post keine EC Karten als Zahlungsmittel akzeptiert, ist ein Hinweis auf die Hochnäsigkeit dieses Betriebes. Ich selbst habe noch nie etwas am Schalter gekauft: ich besitze kein Postkonto und habe auch nie Bargeld in der Tasche...

    Die Post macht 500 Mio. Gewinn pro Jahr und entzieht sich dem Grund, warum sie überhaupt existiert.

    Ich fordere: entzug aller Monopole, Umwandlung in AG und Verkauf in die Privatwirtschaft. Weg damit!
  • Bernd Villiger, Ebnat-Kappel
    SwissPass (online)
    Der SwissPass, zumal online, ist ein Wunderwerk:
    ein Werk, über das ich mich nur noch wundern kann ...

    => http://blog.bernd-villiger.eu/datenmuell/non-communico/

  • Sarah, Mühlethurnen
    Sehr gut!
    Endlich macht mal jemand etwas gegen diese Firmen die
    immer mehr 'mafiaähnliche' Strukturen annehmen und nur
    noch für die Chefetagen Geld scheffeln! Würde es sehr begrüssen,
    wenn z.B. die Swisscom mit ihren horrenden Preisen endlich
    Mal gezwungen werden, diese anzupassen und zwar nicht durch Entlassungen in den unteren Etagen, sondern durch Stellenabbau im Kader und massiven Einsparungen von deren Löhnen! Bei SBB & co. dasselbe. Bei der Post würden sich sicher viele Leute auch über angepasste Arbeitszeiten freuen, z.B. über Mittag geöffnet, damit ein normal arbeitender Mensch auch was zur Post bringen kann, ohne sich einen 1/2 Tag freinehmen zu müssen, da erst um 14:30 geöffnet wird (betfrifft ländliche Gegenden). Hätte noch 1000 andere Beispiele, die ich hier aus Platzgründen nicht alle aufzählen kann. Ich wünsche PRO Service Public für die Initiative viel Glück und bedanke mich für die längst fällige Initiative!
  • Joël Calvé, Drosselstrasse 4
    Populistisch
    Guten Tag,

    als Befürworter ihrer Initiative (aber nicht Stimmberechtigt da ich erst 17 bin) finde ich anliegen berechtigt und intelligent sowie innovativ. Doch als ich das Werbemagazin für die Kampagne bekam, sprang mir sofort der starke populistische Ton ins Auge. Ich mag das Konzept des Referenden, aber wenn man die Menschen mit undurchsichtigen Aussagen und einseitig belichteten Argumenten manipulieren will, dann endet bei mir das Einverständnis. Persönlich finde ich das Aufbringen von Wutbürgerzitaten und vereinfachten Problematiken sehr schlecht. Vielleicht bringt das mehr Wähler zusammen, doch diese Taktik fördert keineswegs den demokratischen und gleichgestellten Ablauf von Volksabstimmungen. Es würde mich sehr freuen wenn sie künftig auf solche Methoden verzichten würden, denn gut ist dies auf keinesfalls.
  • Andi Da Rugna, Kreuzlingen
    Personal hat Angst
    Schön ist da jemand aufgewacht! Ich habe 32 Jahre bei der Post gearbeitet, und bin schlussendlich den harten Bestimmungen des Arbeitsvertrages erlegen,will heissen: man hat mir gekündigt, ohne Kommentar. Das war nicht immer so. Als Jugendlicher habe ich Hasch geraucht und meine Mutter wollte, dass ich das der Post beichte. Ich wurde nicht entlassen! Nun waren meine letzten Jahre bei Postlogistics in Frauenfeld und da wehte dann ein ganz anderer Wind. Ich darf das ja nicht sagen, aber ich sag's trotzdem, weil ich wütend bin, wie man heute mit dem Personal umgeht. Es geht dem Betrieb nur um eines GELD! Sevice Public ist ein Wort, das man sozusagen nie hört. Alles ist auf Profit ausgelegt: wir müssen besser, schneller, grösser werden - wir wollen Nr. 1 sein! Dass das kein gutes Klima ergibt, ist klar. Doch keiner will aufmucken, alle haben Angst. Ich hatte schwer zu schlucken in dieser Zeit. Am Anfang ging ich voll mit, und ich hatte auch Erfolg und war mitunter Bester in gewissen Dingen, die grad stark beobachtet wurden! Doch jedes halbe Jahr wird neu organisiert und jedesmal fiel das negativ auf uns zurück.Der Gürtel wurde immer enger und enger und Massnahmen in die andere Richtung fielen selten und nur unter sehr viel Druck aus. "Dieser Betrieb sieht sich nicht mehr als dem Bund verantwortlich!", musste ich mir anhören von meinem Personalchef. Service Public tönt wie ein Hohn, ist überhaupt nicht mehr wichtig.Wenn wir eine Gehaltserhöhung hatten,hiess es dann, wir müssen halt diese damals 3.5% auch wieder reinarbeiten. Heute bin ich froh, dort weggekommen zu sein. Soviel Zorn und Ärger, den ich da schlucken musste, ist auf Dauer ungesund.Man kann halt alles schönreden, doch die Realität ist nicht schön. Da wird in einer Art und Weise mit dem Personal umgegangen, um die Leute im Griff zu haben, Kündigungsdrohungen da, Zückerchen für besondere Leistungen hier. Man muss loyal sein, etwas das früher selbstverständlich war,halt eben nur soweit wie man das auch wirklich konnte,heute wirst du dazu vergewaltigt!
  • Ruth Abdalla, Zürich
    Nase voll von der Post
    Ich habe der Post den "Krieg" erklärt. Ich hatte innerhalb weniger Monate drei Fälle, welche ich beanstandet hatte. Ich habe kaum eine Entschuldigung erhalten.
    Im ersten Falll ist eine Kette, welche ich in einem Umschlag versandt habe verschwunden, da es nicht eingeschrieben geschickt wurde, hat die Post jegliche Haftung abgelehnt und mir als "Trost" eine Marke im Wert von Fr. 1.-- geschickt.
    Das zweite mal musste ich für eine Lieferung bezahlen, welche ich nie erhalten hatte. Die Post hatte angeblich im "Depotfach", spricht Milchkasten ein Päckli deponiert. Ich habe das Paket nie erhalten und musste dennoch dem Versender die Ware bezahlen, sehr ärgerlich! Insbesondere, dass in eben diesem Michkasten noch nie etwas abhanden gekommen ist und das Paket uns hätte übergeben können, da wir anwesend waren.
    Und zum Dritten: ich hatte in Deutschland Ware bestellt für unser Geschäft. Diese wurde am 19. April verschickt, mit Rechnung, ganz regelkonform. Am 2. Mai wurde die Ware geliefert, angeblich wegen einer Zollprüfung. Die Post hielt es auch hier nicht nötig sich zu entschuldigen obwohl wir eine offizielle Reklamation gemacht hatten. Wir mussten dennoch den vollen Tarif zahlen, da die Post diesen "abgeben" muss. Den Zoll ja, aber die Gebühren der Post wohl nicht. Ich hatte verschiedentlich angerufen und mich wegen der Ware erkundigt, es hiess immer lapidar, dass wohl etwas mit den Papieren nicht i.O. war, dehalb die Verzögerung. Niemand hatte sich die Mühe gemacht, dem Fall nachzugehen.
  • Szakáts Beatrix, Fehraltorf
    Skandalös
    Ein neues Postfach mieten kostet am Schalter Fr. 12.— / über Internet gratis
    Ferienpost zurückhalten 2 Wochen am Schalter 20.-- / über Internet Fr. 8.—
    Nachsendung nach Ferien am Schalter Fr. 22.-- / über Internet Fr. 10.—
    Nachsendung im Ausland am Schalter Fr. 42.-- / über Internet Fr. 30.—
    Und so geht es munter weiter.
    Das wir eine 2-Klassen Gesellschaft (Arme – Reiche) sind wissen wir bereits, aber dass wir von Bundesbetrieben so behandelt werden, finde ich unverschämt und skandalös. Jede Person, die keinen PC hat, wird als Mensch zweiter Klasse behandelt! Sie manipulieren die Bürger und erlauben sich, uns in eine Schablone pressen zu können wie es ihnen passt und uns nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen. Und dank der „Technik“ können wir uns nicht dagegen wehren. Ich warte nur noch bis wir wie Tiere einen Chip verpasst kriegen, damit wir kontrollierbar sind. Unter dem Motto: wir sind dann besser auffindbar!
  • Christian Carisch, Widnau
    Rückweisung von Billetkunden am Schalter
    Hallo zusammen

    Soeben wollte ein Billet am leeren SBB Schalter in Heerbrugg lösen. Der Schalterangestellte sagte mir, dass er mir gerne zeige, wie ich das Ticket am Automaten lösen könne. Ich entgegnete ihm, dass ich durchaus noch in der Lage bin (45 Jahre) einen Automaten zu bedienen, ich jedoch im Schuss und der Schalter leer war. Er schaute auf die Uhr und meinte, dass ich ja noch 10 Min. Zeit hätte bis der Zug komme und ich das Ticket gut am Automaten lösen könne, was ich dann auch tat.
    Danach könnte ich beobachten, dass der Angestellte das gleiche Spielchen mit allen Billet-Kunden vollzog. Auch mit betagten Personen, welche offensichtlich keine Faible für Computer hatten. Viele sagten ihm auch, dass sie das sich nicht trauen und können oder wollen. Ungehindert dessen erklärte der Angstelle wie der Automat zu bedienen sei. Bis zum nächsten Mal haben diese Personen alles wieder vergessen und sind dann verunsichert, ob sie überhaupt noch am Schalter vorsprechen dürfen. Ist das Kundenorientierung? Ich finde das von der SBB eine bodenlose Frechheit. Wenn Personen offensichtlich alt sind und nicht zur Digital Natives gehören von Ihnen zu verlangen, dass sie mit 80 Jahren so schnell ein Ticket am Automaten lösen sollen. Aber als Monopolbetrieb kann sich die SBB da ja leisten.

    Viele grüsse
    Christian Carisch
  • Guy Schärer, Zürich
    so vonwegen zuviel Gewinn...
    So weil einige meinen zu viel Gewinn erwirtschaftet---Ich zitiere wörtlich:
    "In der einvernehmlichen Regelung wird auch festgehalten, dass die öV-Branche unter gewissen Vorbehalten (Teuerung nicht höher als 1 Prozent, keine Trassenpreiserhöhungen, keine Abgeltungs­lücke) im nächsten Jahr auf Tarifmassnahmen verzichtet.
    Die mit dem Preisüberwacher getroffene Vereinbarung führt bei den Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs zu geringeren Verkehrseinnahmen von rund 17 Millionen Franken pro Jahr. Diese Ausfälle stellen eine grosse Herausforderung dar. Damit die Leistungsfähigkeit des öV-Systems Schweiz erhalten bleibt, müssen alle Beteiligten ihren Beitrag an eine nachhaltige öV-Finanzierung leisten: Die Transport­unternehmen selbst durch weitere Effizienzsteigerungen. Nur so lassen sich die steigenden Betriebskosten und die Investitionen in neues, leistungsfähiges Rollmaterial finanzieren"
  • Rudolf Baserga, Ottenbach ZH
    SBB Service wird immer schlimmer!
    Ich kann nicht mehr, die SBB erlauben sich zu viel. Ich erlebe auf Reisen in die Westschweiz nur Negatives.
    Verspätungen noch und nöcher. So schlimm, dass ich des öfteren Taxis nehmen muss und die SBB weigern sich, die Kosten zu übernehmen.
    Als GA-Besitzer habe ich mich in die 1. Klasse hingesetzt, weil es auf der Strecke Zürich-Bern keine Sitzplätze mehr hatte. Ein ruppiger Zugführer zwang mich, einen Aufschlag zu bezahlen.
    Fakt ist, der IC-Zug hat ganze Waggons für Gruppen reserviert und natürlich, wie soll es anders sein, die schon knappen Sitzplätze noch verringert.
    Und die immer defekten Türen und die unbrauchbaren Toiletten seien nur am Rande erwähnt !
    Die lapidaren Durchsagen des SBB-Personals es sei eine Stellwerksstörung oder ein Personenunfall, kommen so verdächtig oft, dass man nicht einen hohen IQ aufweisen muss, um zu verstehen, dass es sich nur um Standardfloskeln der SBB handelt.
    Ich hatte mal auf einer Fahrt mit Schrecken feststellen müssen, dass ich mein Portemonnaie zu Hause liegen gelassen habe. Als ich der Nummer für GA-Halter anrief, erwiderte man mir schroff, man könne mir auch nicht helfen ...
    Wann wird endlich dieser Staatsbetrieb in die Schranken gewiesen ? Wie lange muss noch der Passagier immer für die Fehler der SBB hinhalten ?

  • Mathias Gysel, Riehen
    Poststellen-Schliessungen
    Mit betriebswirtschaftlichen Halbwahrheiten wird im Umfeld von "Service Public" niemandem einen Gefallen getan. Die Post betreibt kein betriebswirtschaftlich begründetes Konzept, sie betreibt eine klare Abbaustrategie. Aushungern von Poststellen könnte man dieses Vorgehen auch betiteln. Wenn auf 15'000 bis 20'000 EinwohnerInnen eine Poststelle nicht kostendeckend betrieben werden kann, stimmt vieles nicht am Konzept!

    Die Post verlangt überrissene Kosten für eine Einzahlung und zwingt zum Online-Banking. Sie gerät immer mehr ins Hintertreffen mit der Paketpost. Die Email ist rascher und Interessanter als der Brief. In wenigen Jahren werden die Dienstleistungen der Post verschwinden, dann hat der "Goldesel" für das Management ausgedient.
  • Marion Wohlleben, Zürich
    Poststellen
    Der Artikel über den Gemischtwarenladen in den Poststellen im Saldo 1/2013 hat mir sehr aus dem Herzen gesprochen.
    Letzte Woche habe ich es auch der Schalterangestellten gesagt, dass ich es unsäglich fände, nun auch noch mit Fernsehprogrammen akustisch und visuell am helllichten Tag belästigt zu werden. Ich finde diesen Kramladen in der Poststelle oberpeinlich und möchte von der Post nur Postsachen erledigt haben, sonst nichts. Noch dazu: Wieso muss die Post auch noch dem nahe liegenden Einzelhandel, Drogerie, Papeterie u.a. Konkurrenz machen, die es in der Nähe von Migros und Coop schon schwer genug haben?
    Ebenso befremdlich finde ich es, wenn Apothekerinnen, die sicher ein höheres Berufsziel haben, Briefmarken u.a. verkaufen müssen. Wohin ist unser Sozialstaat gekommen?
  • Oster Max, Bönigen
    Milliardenschwere Anbieter profitieren
    .. Interressant ist in diesem Zusammenhang dass milliardenschwere Anbieter wie Google, Skype und Andere die Infrastruktur der Swisscom, die ja teilweise im Eigentum des Bundes ist, ohne Entgelt benutzen können…

    Offensichtlich ist es einfacher auf Kosten der Allgemeinheit den Service public abzubauen, als dort das Geld zu holen wo es auf Grund der vom Volk bezahlten Infrastruktur von den Monopolisten im Kommunikationsbereich gescheffelt wird.
  • Armin Arnold, Köniz
    Dreckige Toiletten
    Die SBB prüfen zwei neue GA-Varianten: Einerseits ein Regional-GA. Dies würde Nachteile mit sich bringen. Fahrten ausserhalb des Kantons wären mit Zusatzkosten verbunden. Auch die Schwächsten würden massiv zur Kasse gebeten. Andrerseits das Luxus-GA. Dieses könnten sich viele leisten. Offen ist, ob nicht Kunden abspringen. Die SBB-Spitze begründet Preiserhöhungen mit dem besseren Leistungsangebot. Das Putzen und Instandhalten der WC in den Zügen gehört offensichtlich nicht dazu.
  • Pierre Geiser, Allschwil
    Gemischtwarenladen Postschalter und die teilweise traurigen Folgen für die Schalterangestellten
    Auch ich ärgere mich über die Verkaufsbelästigungen an den Postschaltern. Elektronische Geräte wie Handys, Computer, u.s.w., sollten eher im entsprechenden Fachhandel gekauft werden. Jetzt sind noch Pfannen und bald sicher auch Kleider und Möbel zu haben.

    Versicherungsabschlüsse gehören zu den Versicherungsgesellschaften. Bereits das Hausrat- und Privathaftpflicht-Geschäft fordert ein grosses Fachwissen. Zudem greifen die unterschiedlichsten weiterführenden Branchen auch noch in einander. Selbst gut ausgebildete Aussendienstberater sind gelegentlich überfordert und benötigen die Mithilfe des Innendienstes. Um diese Branche zu verstehen, braucht es eine KV-Versicherungslehre und teilweise sogar das Eid. Versicherungsfachdiplom.

    Die Post sollte sich aufs eigentliche Kerngeschäft konzentrieren. Da aber hier die Preise im Vergleich zur Leistung nicht mehr stimmen, weicht man gerne zur benachbarten Deutschen Post aus.

    Leider werden die Postschalterangestellten heute in erster Linie auf Verkauf getrimmt. Sie werden verpflichtet, eine gewisse Anzahl Verkäufe zu erreichen. Die Zielvorgaben werden dann prozentual immer höher geschraubt. Die direkten Vorgesetzten führen diesbezügliche Gespräche. Dabei wird ständig mit allfälliger Kündigung gedroht. Dies verursacht teilweise psychische Erkrankungen bei den Angestellten und wird, wie meistens, als Unbelastbarkeit abgetan. Aehnlich wie bei Aussendienstellen und Drückerkolonnen.

    Vereinzelt gelingt es auch, jemanden zur Selbstkündigung zu bringen. Was das für soziale Folgen haben kann, liegt auf der Hand. Findet man innerhalb der Kündigungsfrist keine Stelle, wird das Stempelgeld auch noch gekürzt.

    Da kommt man halt gerne wieder zur Folgerung, Glück hat, wer einen Zufallsbeamtenjob ergattert hat. Vorgesetzte sollten die Angestellten motivieren und auch gegen die Obrigkeit verteidigen können. Hier wird aber offensichtlich aus ganz niederigen Beweggründen gehandelt.

    Will das die Konzernleitung und der Verwaltungsrat der Schweizerischen Post wirklich so?
    Setzt man in der Zukunft auf junge, günsige Verkäufer ohne fundiertes Fachwissen?

    Ich würde mich sehr freuen, wenn sich Direktbetroffene ebenfalls melden und die Angst vor den Vorgesetzten ablegen. Sinnvoll ist auch der Gang zur Gewerkschaft oder zum Anwalt.
  • Michael Renold, Illnau
    Zangengeburt A-Post Sendung
    Am 16.08.12 bin ich zum ersten Mal Vater geworden. Da wir eine SMS-Flut verhindern wollten, haben wir uns entschlossen, die Geburtsanzeigen so weit als möglich vor zu bereiten und dann so schnell als möglich zu versenden. Dies ist auch gelungen. Trotz 20h im Spital konnte ich die über 100 Couverts noch am Geburtstag in den Postbriefkasten vor meinem Haus werfen. Uff!
    Die erste Enttäuschung folgte, als am Samstag 18.08. scheinbar hat noch niemand unsere Anzeige per A-Post erhalten hatte. Kann ja passieren, am Montag sind diese sich bei den Empfängern...
    Am Dienstag 21.08. bin ich dann auf die Poststelle im Dorf, wo man mir versprochen hat, der Sache nach zu gehen. Für mich ist vor allem wichtig, ob es die Briefe überhaupt noch gibt, oder ob ich die ganze Arbeit nochmals machen muss...
    Mittlerweile ist Mittwochabend der 22.08. und ich habe bereits einige Telefonate mit einigen Angestellten der Post geführt. Antwort des "Kundendienstes" man darf nicht so viele Couverts in einen Briefkasten werfen und überhaupt gibt es keine Garantie, wann die Post ankommt und für Verlust wird auch nicht gehaftet! Die Angestellte der Dorf Post ist sehr bemüht, kann aber selber gar nichts unternehmen, da dieser Briefkasten nicht von dieser Poststelle geleert wird. Vom "KundenDIENST" erhält sie dieselben Antworten! Briefe sind bisher scheinbar keine angekommen...
    Mal schauen, wie die Geschichte weitergeht. Unsere Tochter ist in einigen Stunden eine Woche alt, nur wissen es halt leider erst einige wenige :-(
    Auf dem Postbriefkasten steht übrigens mit keinem Wort, dass grössere Sendungen nicht in diesem Kasten aufgegeben werden dürfen. Dafür ist ein Tipp notiert, welcher in etwa wie folgt lautet; "Verschicken Sie Ihre Sendungen mit A-Post, damit zeigen Sie dem Empfänger wie wichtig es Ihnen ist". Danke, liebe Schweizer Post für den grossartigen Tipp und die sensationelle Unterstützung bei Problemen!