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Ihre Meinungen

  • Erwin Oetiker, Siggenthal Station
    Gratis-GA für die Parlamentarier

    Dem Grossteil dieser äusserst wankelmütigen NR-Gesellen und NR-Gesellinen darf man unter keinen Umständen trauen, zudem verfügen praktisch alle über ein GRATIS GA 1. KLASSE, (Kosten für NR, SR und BR total über 1,3 Mio. Fr.) welche wir "tumben" Wähler und Wählerinnen zusätzlich zur absolut überrissenen Entschädigung (welche gewisse Parlamentarier auch noch um 8000 Fr. erhöhen möchten!!) berappen müssen.

    Siehe hierzu:

    http://www.parlament.ch/d/organe-mitglieder/bundesversammlung/Documents/bezuege-ratsmitglieder-d.pdf

  • Markus Schmid, Berlingen
    Das funtioniert nie
    Das Ziel der Initiative in Ehren, aber wie bitte soll sich mit diesem Text in der Verfassung etwas zum Guten ändern? Ich sehe nicht, dass durch diese Initiative mein GA billiger wird. Der Text ist einfach gefährlich schlampig formuliert.
  • Armin Arnold, Köniz
    Dreckige Toiletten
    Die SBB prüfen zwei neue GA-Varianten: Einerseits ein Regional-GA. Dies würde Nachteile mit sich bringen. Fahrten ausserhalb des Kantons wären mit Zusatzkosten verbunden. Auch die Schwächsten würden massiv zur Kasse gebeten. Andrerseits das Luxus-GA. Dieses könnten sich viele leisten. Offen ist, ob nicht Kunden abspringen. Die SBB-Spitze begründet Preiserhöhungen mit dem besseren Leistungsangebot. Das Putzen und Instandhalten der WC in den Zügen gehört offensichtlich nicht dazu.
  • Silvio Thalmann, Zürich
    SBB / Medien: Neues Lichtkonzept für den Hauptbahnhof / Geisterzug fährt in Zürich ein
    Die SBB Chefetage zerstört Schritt um Schritt das gute Image und das historische Erbe unserer Bahn. Mit abgehobenen Manager-Marketingideen, Andreas Meyers Auftritt flankiert von zwei McKinsey-Beratern (hatte er keinen Mut, selbst hinzustehen?) welche wenig überraschend nur Stellenabbau als Sparmassnehme finden konnten, mit verschwendeten 61 Mio. Franken für einen SwissPass, den niemand brauchte (Achtung: Kleingedrucktes – Kündigungstermin nicht verpassen!), usw. Dasselbe Spiel und Debakel wie bei der DB macht man bei den SBB nach – nun sehr gut dargestellt mit einer deutschen Güterzugs-Dampflok als Hologramm in der Bahnhofshalle Zürich … Anstatt Geld für ein nicht-historisches, un-schweizerisches Hologramm zu verschwenden, würden die SBB besser ihr eigenes (es gibt ausreichend schöne schweizerische Dampfloks!), echtes historische Erbe pflegen. Stattdessen reissen sie Gleise und Anschluss-Weichen heraus, womit unter anderem den Museumsbahnen das Leben schwer gemacht wird, die das rollende Schweizer Kulturgut mit viel Engagement und Freiwilligenarbeit bewahren. Dabei profitiert die SBB von diesen Museumsbahnen.
    Das Verhalten der SBB-Leitung wird immer peinlicher für diesen einst grossartigen Betrieb. Zeichnet sich das nächste Grounding ab?
    Die SBB gehört uns, den Schweizer Bürgerinnen und Bürgern, und nicht einem Herrn Meyer, der über eine Million Jahresgehalt bezieht.
    Da bleibt nur noch eins: Pro Service Public Initiative JA!
  • Christine Lefor, Liestal
    Post zurück behalten
    Um meine Post für 23 Tage zurückzubehalten musste ich sfr. 24.- bezahlen.
    Trotzdem musste ich zusätzlich eine Freundin bitten, den Kasten regelmässig zu leeren, da längstens nicht mehr alles mit der Post versandt wird. Auf mein Reklamieren am Schalter über die hohe Gebühr bekam ich die lakonische Antwort ich solle mir doch jemanden suchen, der mir den Briefkasten regelmässig leert!
    Sehr kundenfreundlich!
    Auslandsbillette der SBB kosten 5.- mehr, wenn man sie am Schalter kauft. Das ist eine Diskriminierung von Menschen, die nicht so gut mit dem Computer umgehen können oder keinen besitzen. Es ist eine hinterlistige Preiserhöhung und wird als "Gebühr" bezeichnet!

  • Yvonne Brönnimann, Oberbipp
    Adressänderung bei der Post
    Ich bin nach bald 20 Jahren wiedereinmal umgezogen. Die Adressänderungen habe ich bei der Post gemacht, gültig ab sofort. Der Preis für diese Leistung der Post war enorm. Adressänderungen kosten CHF 48.00 und weil per sofort noch CHF 10.00 Expresskosten dazu. Also CHF 58.00. Dafür bekomme ich nun regelmässig Post von der Post. "Homeset" nennen sie das mit ausgewählten Angeboten für mein neues Zuhause. Sei das für Lebensmittel, Möbel, Weine, Versicherungen etc.
    Mit wäre es lieber, wenn die Post Ihre Aufgabe endlich wieder wahr nehmen würde anstatt Nespressokapseln und Gummibärchen zu verkaufen.
    Ich habe mich total geärgert.
  • Mosimann, Winterthur
    Millionensaläre für die Chefs
    Gemessen an dem, was uns diese Bundesräte so alles einbrocken (Atomausstieg, Einwanderung, Krankenkassen-Unwesen, Salärpolitik in den Bundesbetrieben etc.) habe ich ein gewisses Verständnis dafür, wenn sich die Chefs von Bundesbetrieben mit dem doppelten bedienen. Ich gehe allderdings von einem BR-Gehalt von maximal Fr. 130'000 / Jahr aus.
  • Josef Zimmewrebner, Niederlenz
    Milionensaläre
    Verantwortungsvolle Chefs sollen mehr verdienen, das ist o.k., aber nicht um Galaxien an der Realität vorbei. Un noch dazu, dass Chefs der Staatsbetriebe (Swisscom, SBB, Post, ect. ) keine Verantwortung besitzen, und das Geld der anderen (Staat) in dubiose Projekte investieren.
    So nach dem Motto: ist ja nicht meins, kann ich ja mal probieren. Wenn das ein freischaffender Unternehmer macht, ist er in drei Monaten pleite.
    Mein Vorschlag: Die sogannten Verantwortlichen sollen bei allen Entscheidungen mit einem Teil ihres Privatvermögens haften (bei dem hohen Salär ja kein Problem), und bei ganz gravierenden existenziellen Fehlentscheidungen sogar bis zur Enteignung ihres Vermögens.
    Sie werden sehen, dass dann diese (Fremd)- Geldverschwendeung aprupt aufhören würde.

    Diesen Vorschlag würde ich aber auch in der Politik einsetzen. Dann hätte nämlich jeder Staat seine Staatsschulden um mindestens einen Drittel reduziert.
    (Aber bestes Beispiel Deutschland: der Oberste lügt und betrügt, und bekommt noch einen Zapfenstreich und eine lebenslage Apanage von x-Milionen. Da kann man nur den Kopf schütteln)

    Ich weiss, es sind Wunschträume, aber es tut gut, wieder einmal geträumt zu haben.
  • R. Bussinger, Wädenswil
    Immer weniger Wagen
    Ich habe festgestellt, dass auf gewissen SBB-Strecken, z.B. von Zürich nach Stuttgart über Schaffhausen - vor allem bei den internationalen Zügen - immer weniger Wagen an der Lok angehängt sind. In der Regel hat es nur noch 1 Wagen 1. Klasse und 3 Wagen der 2. Klasse pro Zug (Total 4 Wagen). Die SBB begründen das damit, dass bei Messungen auf der ganzen Strecke (wahrscheinlich in Deutschland, wo viel weniger Leute den Zug benützen) die durchschnittliche Zahl an Reisenden ermittelt hätten und dies so den Bedürfnissen entspricht.
    Fakt ist aber, dass die Züge meist von Schaffhausen bis Zürich (und umgekehrt) sehr überfüllt sind, so dass man nicht selten stehen muss. Hat man zudem viel Gepäck, ein Fahrrad oder einen Kinderwagen dabei, wirds schwierig. Aus der Sicht der Kunden entspricht dies überhaupt nicht den Bedürfnissen.
    Ich denke, dass dies eher eine Sparmassnahme der SBB ist - mehr Profit und weniger Leistung für die Kunden!
  • Elf und Marcel Heinzelmann, Balterswil
    Zurück zur Verstaatlichung!
    Post, Bahn, Strom, Wasser soll verstaatlicht bleiben, bzw wieder werden.

    Gewinnorientierte börsenkodierte Unternehmen bringen nur den Kadern und den CIO etwas ins Portemonnaie. Aber für etwaige Fehlentscheidungen wie Fehlinvestitionen stehen diese dann natürlich nicht mit ihrem Vermögen gerade. Nein! Der Steuerzahler soll's richten. Das gewöhnliche Volk hat also nur Nachteile.
    Deshalb noch einmal dick gefordert: Post, Bahn, Strom, Wasser sollen beim Staat bleiben. Für den Steuerzahler kommt es nämlich eh aufs Gleiche hinaus.
  • Franziska Schlienger, Zürich
    SBB Misere
    Abgesehen von den zu hohen Preisen hat die SBB in letzter Zeit eine Kundenpolitik, die zu denken gibt. Angefangen damit, dass man nicht mehr im Zug lösen kann. Wie ich höre, gibt es das sonst in keinem Land. Dies wäre jedoch noch knapp hinzunehmen, wenn es möglich wäre, eine korrekte Fahrkarte innert nützlicher Frist am Automaten zu lösen. Denn am Schalter kann man es - zumindest am Zürcher Hauptbahnhof - sowieso vergessen: dort steht man u.U. bis zu einer halben Stunde an.

    Doch zurück zu den Billetautomaten. Will man von Zürich nach Aarau reisen, steht man vor der Wahl: "via Mellingen Heitersberg" oder "via Baden". Für Bündner und Welsche ist nun Mellingen oder gar der Heitersberg kaum ein Begriff, handelt es sich ja nicht mal um Haltestellen auf der Strecke. Will man sicherheitshalber die teurere Variante nehmen, wird es kompliziert, denn die Preise erschliessen sich am Automaten erst kurz vor dem Abschluss des Kaufes. Zudem bin ich unterdessen nicht mal sicher, ob es für die falsche Strecke - auch wenn es die teurere ist - nicht eventuell auch eine Busse gibt.

    Ich entscheide mich also aufs Geratewohl für einen Reiseweg, und schon kommt das nächste Problem: Es gibt nur "Einzelbillet" oder "Tageskarte". Das Retourbillet gibt es nicht mehr. OK, damit soll vielleicht der Gültigkeits-Zeitrahmen transparenter sein. Ist er aber nicht, denn an keiner Stelle gibt der Automat darüber Auskunft, dass das Einzelbillet lediglich 2 Stunden (manchmal auch nur 1 Stunde) gültig ist, resp. ob die Tageskarte 24 Stunden oder bis Mitternacht gültig ist. (Das sieht man dann 20 Franken später auf dem Billet.) Und kommt man während der Bedienung des Automaten über all das ins Grübeln, dann hat sich dieser (der Automat) bereits wieder ausgeklinkt und man kann das ganze Prozedere von vorne anfangen. Und 20 Minuten später ist der Zug, den man erreichen wollte auch bereits abgefahren, doch man hat nun sage und schreibe ein Billet aus dem Automaten rausgekriegt! Dieses macht nun aber schon wieder Kopfweh, denn da steht gar nichts von Aarau sondern nur jede Menge Zonennummern. OK, als Besitzerin eines ZVV-Abos ist mir die Zonenlogik nicht total fremd, ich werte es als positiv, dass die Netze sich überkantonal zusammengeschlossen haben und ich somit auch am ZVV-Automaten lösen kann (wenn derjenige der SBB grad von einer Schlange überforderter Kunden belagert ist).

    So getan in Dietikon mit dem Ziel Spreitenbach Dorf. Da mir die Tragweite einer solchen Reise bewusst ist, natürlich nicht ohne vorgängige umfassende Internet-Recherche über die Verbundnetze. Auf der Seite der SBB über die Verbundnetze fand ich lediglich die beruhigende Aussage, dass die genügende Anzahl Zonen relevant sei. Dietikon liegt noch in meinem ZVV-Abobereich, Spreitenbach bedeutet also "plus 1-2 Zonen", und das obschon Spreitenbach im Aargau liegt. Ist doch super! Wie ich nachträglich erfahre, ist das im Falle von Spreitenbach Dorf tatsächlich absolut korrekt. Wie ich aber ebenfalls nachträglich, nämlich auf dem Rückweg im Rahmen einer Kontrolle mit ungebremster Charmoffensive zweier Guantanamo-Wächterinnen mit bewaffneter Security im Schlepptau, erfahre, ist es im Falle von Killwangen-Spreitenbach hingegen nicht korrekt, obschon mein Billet die gewünschte Anzahl Zonen abdeckt. Der Grund: Killwangen-Spreitenbach liege im Aargau. Mein Einwand, auch Spreitenbach-Dorf liege im Aargau (so viel Geografie habe ich intus), wird abgetan damit, dass Killwangen-Spreitenbach eben im Aargau liege. Soviel zur Intelligenzoffensive.

    Die Szene erinnerte im Ablauf sowie in Tonfall und Mimik des Personals an eine Verhaftung. Erst nach mehrmaligem Nachfragen, wofür die Damen denn unsere Adressen brauchten, wurden wir darüber aufgeklärt, dass uns eine Busse ins Haus flattern würde, in meinem Fall über Franken 100, da ich nicht bereit war, meine Adresse bekannt zu geben, bevor ich wusste, wofür. Also zusätzlich zu den 75 Franken noch 25 Franken fürs Adresse suchen, was sich Madame hätte sparen können, hätte sie meinem Freund zugehört, der sagte, wir wohnen an der gleichen Adresse. Wir sollen uns an die Reklamationsstelle wenden, hiess es, und weg waren sie, um ja keinen Bahnverbrecher zu verpassen. Um meinen Bericht nun mit etwas Positivem zu beenden: Ich wandte mich natürlich umgehend an die Reklamationsstelle und erreichte eine Reduktion meiner Busse um 25 Franken.

    Meine Forderungen an die SBB:
    - Kontrolltrupps zu Fahrkartenverkäufern umschulen, sodass man wie alle Welt wieder im Zug lösen kann
    - Personal auf Themen wie Kundenfreundlichkeit u.ä. sensibilisieren
    - Keine oder nur symbolische Bussen für Reisende mit falschem Billett (Bussen nur für Schwarzfahrer)
    - Wenn Zonensystem, dann konsequentes Zonensystem
    - Automaten von Grund auf neu programmieren (Streckenwahl entschlacken / Gültigkeitsrahmen und Preis von Anfang an sichtbar etc.)
    - (nicht in meinem Bericht erwähnt): Billete, die nach der regulären Abfahrtszeit, jedoch vor der verspäteten Abfahrt eines Zuges gelöst werden, sollen gelten. Desgleichen sollen alle weiteren Spitzfindigkeiten zum Generieren von Bussen abgeschafft werden.

    Ansonsten werde ich wohl nicht die einzige sein, die über kurz oder lang wieder aufs Auto umsteigt.
  • Mathias Gysel, Riehen
    Poststellen-Schliessungen
    Mit betriebswirtschaftlichen Halbwahrheiten wird im Umfeld von "Service Public" niemandem einen Gefallen getan. Die Post betreibt kein betriebswirtschaftlich begründetes Konzept, sie betreibt eine klare Abbaustrategie. Aushungern von Poststellen könnte man dieses Vorgehen auch betiteln. Wenn auf 15'000 bis 20'000 EinwohnerInnen eine Poststelle nicht kostendeckend betrieben werden kann, stimmt vieles nicht am Konzept!

    Die Post verlangt überrissene Kosten für eine Einzahlung und zwingt zum Online-Banking. Sie gerät immer mehr ins Hintertreffen mit der Paketpost. Die Email ist rascher und Interessanter als der Brief. In wenigen Jahren werden die Dienstleistungen der Post verschwinden, dann hat der "Goldesel" für das Management ausgedient.
  • Felix Schneuwly, Wünnewil
    Service public ja, aber von Privaten geliefert
    Gegen einen leistungsfähigen, kundenorientierten Service public ist wohl niemand in unserem Land. Die Initiative will die Probleme mit dem Service public mit einem Gewinnverbot für den Alleinaktionär Staat lösen. Das ist falsch, weil das Hauptproblem nicht die Gewinne sind, sondern der Rollenkonflikt, den der Staat als Auftraggeber und Auftragnehmer hat. Deshalb sollen private Anbieter Service public-Aufträge durchführen. Der Staat als Auftraggeber soll den Service public der privaten Anbieter mit Leistungsaufträgen definieren und ihnen mit einer strengen Aufsicht auf die Finger schauen.
  • Susanna Bodmer, Kaltbrunn
    Mir verschlug es die Sprache!
    Heute habe ich die Erfahrung bei der Post gemacht, dass eine Adressänderung 42 Franken kostete, was mir die Sprache verschlug! Das entbehrt jeglicher Vernunft und ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Zumal der Service lausig ist, dauert es doch volle 4 Arbeitstage (fast eine Woche!), bis die Postzustellung funktioniert. Das darf doch einfach nicht wahr sein! Zudem funktionierte das Computersystem nicht, sodass wieder auf die gute alte Weise das Formular von Hand ausgefüllt wurde. Alles insgesamt dauerte mindestens 1/2 Stunde.
    Warum besinnen sich Post und SBB nicht einfach wieder auf ihren eigentlichen Auftrag und bieten nicht noch weiss was für andere Dienstleistungen an wie z.B. Event-Ticketservice, Verkauf von Süsswaren und anderen Post- resp. SBB-fremden Artikeln etc. Ich fühle mich schlichtweg auf den Arm genommen, das ist die reinste Abzockerei!
    Vorschlag:
    Post: Auf alle nicht Post-spezifischen Angebote und Dienstleistungen verzichten, dafür den eigentlichen Auftrag erfüllen.
    Möglichkeit, auf der Postfiliale meines Dorfes direkt anzurufen und nicht über eine 0800 oder 0848 Nummer irgendwo im Nirwana zu landen, wo man mir meine Frage nicht beantworten kann. Serviceleistungen für sozial Benachteiligte / Behinderte nicht überteuert anbieten (Beispiel: Vollmachtserklärung)

    SBB: Auf alle nicht SBB-spezifischen Angebote und Dienstleistungen verzichten, dafür den eigentlichen Auftrag erfüllen.

    Möglichkeit, wieder im Zug Ticket zu lösen. Dies bedingt eine regelmässige Kontrolle durch Kondukteure /Kontrolleure. Dasselbe gilt für Entwerten von Tickets / Mehrfahrtenkarten etc.
    Das Angebot von Spezialtickets und Angeboten ist viel zu gross und zu kompliziert! Auch hier gilt: Weniger ist mehr!
    Vermehrte/regelmässige Sicherheitskontrollen - was nützt eine Kamera, wenn ich im Zug angepöbelt oder bedroht werde? Eine Kamera kann mir nicht helfen!
    Die Liste ist beliebig zu ergänzen!
    Zum Glück gibt es den K-Tipp und weitere kritische Zeitschriften. Ihnen gebührt grosser Dank!
  • Can Cinar, Frauenfeld
    Adresswechsel bei der Post
    Ich kann es kaum glauben, dass dies überhaupt zugelassen wird!
    Die Post steigert an allen Ecken die Preise und macht ihren Dienst nicht so, wie sie es tun sollte! Nachdem meine Schwester IHRE Adresse geändert hat, ist die Post auf die Idee gekommen auch meine Post da hinzu liefern. Und das nur, weil mein Nachname gleich ist!
  • Kurt Donelli, Basel
    Ärgernis letzte Meile
    Bei der Swisscom ärgert mich am meisten die sogenannte "letzte Meile": die Fr. 25.35 die IMMER auf der Rechnung sind, auch wenn man z.B. 3 Monate abwesend ist!
    Bei mir ist das allerdings nie der Fall, als Rentner kann man sich das ja nicht unbedingt leisten. Es sei denn, man war mal Bundesrat oder sonst in entsprechend "hoher Position". Also könnte die Swisscom doch z.B. bei den Rentnern diese Gebühr erlassen oder nicht ?
    Wie ist der der (zu) hohe Lohn des CEO zu begründen?


  • Willy Bauhofer, Rietheim
    Schwarzfahrer wider Willen
    Unsere Haltestelle in Rietheim (AG) ist für den Bezug von Fahrkarten mit einem einzigen
    Fahrkartenautomat (ID 54121) bestückt. Es gibt sonst an dieser Station keinen bedienten Schalter. Dieses neueste Modell aus deutscher Herkunft ist oft mit Störungen geplagt die uns
    verhindert die Bahnkarten ordentlich zu beziehen.

    Wie der Ausfall der Software, der Unterbruch der Datenleitung, die Versetzung der Buchstaben
    bei eintippen der Stationsnamen mit dem anfälligen Touchscreen, der Ausfall des Kreditkartenlesers, auf dessen Reparatur einen Monat wegen fehlenden Ersatz gewartet werden musste, bei der Kälte im Winter das eingefrorene Display die Bedienung verhindert. Nicht zu sprechen die Folge von allerlei von Vandalismus dieses Gerätes ausgesetzt wurde.

    Wegen Einhaltung von Berufstermine, die Weiterfahrt auf Anschlusszügen, die Ablegung von wichtigen Prüfungen, unzw, sind wir dadurch gezwungen unser Recht auf Benützung des öffentlichen Verkehrsmittels ohne gültige Fahrkarte auszuüben und als unfreiwilligem Schwarzfahrer im Zug einsteigen zu müssen.

    Wie auch der russische Wissenschaftler Iwan Pawlow herausgefunden hatte, werden wir Bahnreisende, wie bei Experimente mit seinem berühmten Hund, in einer vergleichbaren psychologischen Zwicklage von zwei gegensätzlichen Konfliktsituationen während der Reise konfrontiert.

    Zuerst, mit unangenehmem Gefühl des Bangen im Bauch und mit eingesenktem Kopf, das Versuchen ohne Schaden ans Ziel zu kommen. Dann gleichzeitig in Begleitung der Furcht als potentiellen Betrüger vom Schwarzgang erwischt zu sein, von den freundlich aber bestimmt und erbarmungslos eingestellten Kontrolleure gebüsst zu werden. Die Übermacht der SBB Falange im Zug lässt den Fahrgast, als „quantité négligeable“ in Beweisnot, keine Chance zu. Im Streitfall entscheidet letztinstanzlich die SBB beinah ausnahmslos gegen den Kunden, da er per Zufall nur gut, recht und willkommen sei, dabei die SBB Kasse zu verbessern. Da der Schwarzgang im Zug eigentlich davon lebt und auch bezahlt wird.

    Aus der Notlage durchgedrungener Ausweg dieser Zitterpartie, bestand inoffiziell die Lösung des Problems vorübergehend darin, die am Display des Billetautomates angezeigte Hotline Nummer anzurufen, der Störfall zu beschreiben. Dann bekam man die Erlaubnis ohne Fahrkarte dem Zug zu ersteigen, mit dem Hinweis, wenn es sich herausstellen sollte, der Fall dem Schwarzgang im Zug zu melden. Das Speichern des Telefonates in Natel sollte als Beweis der Notlage des Reisenden vor dem Einsteigen gelten.

    Die SBB hat inzwischen für innovativ gefunden, unnötigerweise in allen Stationen das Automatendisplay mit Werbung zu decken, sodass die Hotline Nummer endgültig ausgeblendet wurde. Sie ist nicht mehr auffindbar, weder beim Umblättern der verschiedenen Menus im Apparat, noch bei akribischer Suche in den Informationsständern der Station. Die Zitterpartie bei Störungen kann wieder beginnen.

    Die Arroganz der SBB gipfelt in die Tatsache dass sie einerseits einen höheren Wert bei der Verschwendung von Millionen Franken in unnötigen und dummen Werbungen, die Keiner interessiert, verjubelt. Anderseits mit der Notlage des Bahnkunden am Nichtfunktionieren der Automaten sich futiert.

    Auch nach mehrmaligen Beschwerden in der Vergangenheit, am offiziellen, nutzlosen, nur als Alibi aufgestellten zentralen Kundenservice in Bern, an andere Dienststellen mit Unterstützung der Gemeinde, hat die SBB bis heute nur mit absoluter Funkstille brilliert. Es wäre an der Zeit, die SBB sich darüber offiziell zu melden und einmal klar und deutlich kommunizieren wie sie in die Zukunft die Spielregeln festgelegen gedenkt, wenn der Bahnkunde am Automat oder sonst kein Billet lösen kann, folglich wie er ohne Sorge und Bangen auf der Reise gehen darf, ohne weitere Schikane und Strafe im Zug erleiden zu müssen.

    Das Problem bezieht sich auch auf alle Bahnbenützern an unbemannten Stationen des Schienenverkehrs mit Fahrkarteautomaten.


  • Hugo Dürrenmatt, Lommiswil
    Gewinn SBB / Millionensaläre für die Chefs
    Es stört mich, dass man bei der SBB von "Gewinn" spricht. Wenn man 2,3 Mrd. Steuergelder erhält, erwirtschaftet man keinen Gewinn! Man arbeitet eventuell besser als das vorgegebene Budget - was vielleicht auch gut ist - aber Gewinn wird nicht erzielt. Zudem ärgert es mich, dass wir Steuerzahler die überrissenen Gehälter der Chefs und leitenden Angestellten auch noch berappen dürfen.
  • dani, 4116
    initiative
    Hallo
    Ich währe dafür, dass der lohn für die bundesbetriebe klar mit einer zahl nach oben begrenzt wird.
    Meiner meinung nach 500'000.- für post, postauto, sbb, bund, ruag etc.
    Gruss dani
  • Meinrad Odermatt, Zug
    Sinnloses Gequatsche zum Zeitvertreib
    Ich bin gegen Ruhewagen, ich bin für "Sprechwagen". Jeder der telephonieren will, soll sich in den Sprechwagen begeben müssen. Genau so wie man in einen Speisewagen geht. Die Notwendigkeit zu telephonieren, nur um mitzuteilen, dass man soeben eingestiegen ist und jetzt im Zug sitzt, wird dramatisch abnehmen. In den anderen Wagen soll der Empfang blockiert werden. Man muss im Zug nicht erreichbar sein, sowenig wie in einem Tunnel - oder kann dies im voraus planen. Das Gedröhn aus Kopfhörern ist übrigens fast genau so lästig.
  • Heinz Kyburz, Männedorf
    Genug gerupft - deshalb ja zum Service public
    Genug gerupft - deshalb ja zum Service public
    Was nicht aus der eigenen Küche kommt, kann nicht gut schmecken, scheinen sich die Politiker aller etablierten Parteien gesagt zu haben, als sie die Volksinitiative "Pro Service public" eher unbedacht zur Ablehnung empfahlen. Denn vor einem Jahr wurde im Kanton Zürich noch heftig darüber debattiert, ob Kanton und Gemeinden allenfalls mehr als kostendeckende Gebühren mit Fiskalcharakter erheben, was unzulässig wäre und zu den beiden kantonalen Volksinitiativen "Ja zu fairen Gebühren" führte. "Genug gerupft" war das Motto, das damals, wie der Stimmbürger meinte, nicht zutreffend war, nun aber zum eigentlichen Kernthema der eidgenössischen Volksinitiative "Pro Service public" wird. Ich sage nein zu ständig steigenden SBB-Billettpreisen bei sinkender Qualität der SBB und nein zum Swisscom-Tarifdiktat.
    Wenn Bundesbetriebe, und hier ausgerechnet im Bereich der Grundversorgung, Gewinne abwerfen, die Quersubventionierungen in andere Verwaltungsbereiche ermöglichen, so haben sie offensichtlich zu hohe Gebühren mit Steuercharakter erhoben oder zu wenig in den eigenen Betrieb investiert. Ich möchte weder mit meinem Bahnbillett noch mit den Swisscom-Gebühren die Löcher in der Bundeskasse stopfen und schon gar nicht die exorbitanten Spitzengehälter von teilprivatisierten Bundesbetrieben finanzieren. Als Konsument und Nutzer von Swisscom, Post oder Bahn erwarte ich, dass die damit verbundenen Gebühren ausschliesslich diesen Unternehmungen zufliessen, um deren Qualität sicherzustellen, und weder in der allgemeinen Bundeskasse noch in den Dividenden von Aktionären untergehen. Die Volksinitiative "Pro Service public" nimmt dieses berechtigten Konsumentenanliegen auf und ist daher zu unterstützen.
    Heinz Kyburz, Vizepräsident EDU Kanton Zürich, Männedorf