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Ihr Kommentar

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Ihre Meinungen

  • Mathias Gysel, Riehen
    Poststellen-Schliessungen
    Mit betriebswirtschaftlichen Halbwahrheiten wird im Umfeld von "Service Public" niemandem einen Gefallen getan. Die Post betreibt kein betriebswirtschaftlich begründetes Konzept, sie betreibt eine klare Abbaustrategie. Aushungern von Poststellen könnte man dieses Vorgehen auch betiteln. Wenn auf 15'000 bis 20'000 EinwohnerInnen eine Poststelle nicht kostendeckend betrieben werden kann, stimmt vieles nicht am Konzept!

    Die Post verlangt überrissene Kosten für eine Einzahlung und zwingt zum Online-Banking. Sie gerät immer mehr ins Hintertreffen mit der Paketpost. Die Email ist rascher und Interessanter als der Brief. In wenigen Jahren werden die Dienstleistungen der Post verschwinden, dann hat der "Goldesel" für das Management ausgedient.
  • Beat Bornhauser, 6374 Buochs
    Monopolist Swisscom

    Ich besitze als Arzt seit 1977 ein Refugium im Raume Stechelberg. Damals haben Telefonleitungen aus Kupfer die abgelegenen Häuser bestens versorgt. Als erfahrener Unfallchirurge werde ich auch in der Freizeit oft um Rat gefragt. Ich habe deshalb zwei Leitungen zum Haus führen lassen. Ich habe gehofft, dass per Fax bald einmal Bilder (für mich wichtige Röntgenbilder) würden übermittelt werden können.

    Gleichzeitig mit der Entwicklung des Internets, wurden die Kupferleitungen durch ein Multiplexkabel ersetzt, weil dessen Unterhalt viel billiger ist. Die zweite Leitung wurde einfach gekappt und die neue Leitung erlaubt weder eine stabile Verbindung ins Netz, noch eine Nummernerkennung, für mich eine Katastrophe. Reklamieren brachte nichts. Ich war gezwungen neben dem Festnetz ein mobiles Modem zu erwerben. Eine Verbesserung der Leitung ist immer noch kein Thema.
  • Mosimann, Winterthur
    Millionensaläre für die Chefs
    Gemessen an dem, was uns diese Bundesräte so alles einbrocken (Atomausstieg, Einwanderung, Krankenkassen-Unwesen, Salärpolitik in den Bundesbetrieben etc.) habe ich ein gewisses Verständnis dafür, wenn sich die Chefs von Bundesbetrieben mit dem doppelten bedienen. Ich gehe allderdings von einem BR-Gehalt von maximal Fr. 130'000 / Jahr aus.
  • Reto Burgener, Winterthur
    auf Kosten der Steuerzahler
    Sehr geehrte Damen und Herren

    Ich verstehe den Grundgedanken der Initiative und bin sehr dafür, dass der Service Public in unserem Land verteidigt wird. Die Art und Weise der Umsetzung begreife ich aber ehrlich gesagt nicht.
    SBB und der öffentliche Verkehr allgemein sind ja stark defizitär. Hier wird der Service Public Jahr für Jahr vom Bund finanziert. Bedeutet nichts anderes als durch uns Steuerzahler.
    Swisscom oder die Post erarbeiten Gewinne, von denen sie jährlich einen grossen Teil an den Bund abliefern. Somit auch direkt die SBB mitfinanzieren. Der Service Public wird von Swisscom und der Post voll eingehalten und durch die Gewinne selber finanziert. Somit werden auch Verluste von Postauto durch die Post selber getragen. Der Service Public ist bei Swisscom und bei der Post ebenfalls ein Verlustgeschäft. Als Steuerzahler bin ich aber glücklich, wenn die beiden Betriebe ihren Service Public durch eigene Gewinne selber finanzieren. Grosse Versandhäuser oder Versicherungen und Banken finanzieren somit uns so den Service Public bei den gewinnorientierten Betrieben.
    Wenn ich Ihre Initiative richtig verstehe, dann sollen künftig Preise so gestaltet werden dass kein Gewinn herausschaut. Also telefonieren Banken und Versicherungen künftig viel billiger. Der Bürger wird sicher genau so viel bezahlen, wenn nicht sogar mehr. Wie man auch bei der SBB sieht, fehlt dann der Swisscom und der Post auch der Anreiz überhaupt lukrativ zu arbeiten. Erreicht man die Null nicht, halb so schlimm. Der Bund (Steuerzahler) bezahlt ja alles. Dies verdeutlich auch der neue Hauptsitz der SBB in Bern. Da er nicht aus eigenem Gewinn finanziert wurde sondern von uns Steuerzahlern, ist er viel zu protzig und teuer gebaut worden. Ein gewinnorientiertes Unternehmen würde nie das Geld so zum Fenster hinaus werfen, welches eigentlich in den Kassen gar nicht vorhanden ist.
  • Linda Kalbermatter, Winkel
    Preise unverschämt, analoger Spam und Sicherheitsrisiko
    Zur Post:
    Ich habe meine Wohnung gekündigt um während der Weltreise meines Bruders auf seine Katze und die Wohnung aufzupassen, da wir so beide Kosten sparen konnten und ich sowieso eine neue Wohnung suchen wollte. Ein vorübergehender Nachsendungsauftrag der Post für 3 Monate hätte mich 74.- CHF gekostet! Weil mir das viel zu viel war für die paar Briefe die ich erhalte habe ich ihn nur für 1 Monat gemacht. Ich Idiot hätte einfach sagen sollen, dass ich nur umziehe und den Nachsendeauftrag für 12 Monate machen sollen, dies hätte mich nur 42.- CHF oder im Webshop 30.- gekostet. Nach denn 3 Monaten hätte ich dasselbe nochmals getan und somit für 15 Monate 84.- oder im Webshop 60.- (Diskriminierung für ärmere und ältere Leute ohne Internetzugang) bezahlt anstatt für 3(!) Monate 74.-!!! Also entweder 24.- pro Monat oder 2.5.- pro Monat. Die Abstimmungsunterlagen habe ich dann genau nicht mehr erhalten und musste sie bei der Gemeinde abholen.

    Die Story mit den "Stopp! Bitte keine Werbung" - Klebern ist auch absolut unprofessionell für eine Institution von solcher Wichtigkeit. Die Pöstler sollen die Bewohner überreden die Kleber abzunehmen und Werbung für unadressierte Werbung machen, damit die Post mehr Gewinn erzielen kann. Beim Service Public geht es aber um den Nutzen für die Menschen und nicht um unnötige Werbung (analoger Spam!) die automatisch auf dem Altpapierstapel landet ist definitiv kein Nutzen. Im Gegenteil für das Papier braucht es Ressourcen, es ist also ökologischer Unsinn und eine Belästigung und Ärger, wenn man Papier, welches man nie wollte, mit Kraft (was vor allem alten Leuten fehlt) und Zeit für die Altpapiersammlung aufbringen muss.
    Ach ja, auf den Abholungseinladungszetteln der Post stehen keine Öffnungszeiten mehr! Stattdessen soll man diese essentiellen Infos um seine Post abzuholen im Web recherchieren. Meine Grossmutter muss also auf gut Glück zur Post gehen und hoffen, dass sie gerade offen haben.

    Und die SBB ist auch nicht gerade toll. Für Billette zwischen zwei Kantonen muss man trotz Zonen-Abo für die halbe Strecke oder mehr doppelt zahlen. Die Verstauungsablageflächen in den neuen Zügen reichen max. für eine Jacke oder eine Zeitung, aber eine Kondukteurin wettert in einem überfüllten Zug mit Ski- und Snowboardfahrern, dass die Sportgeräte unter den Sitzen am Boden zu einer gefährlichen Stolperfalle werden könnten, dass die Skis und Snowboards welche in den winzigen Ablageflächen oberhalb der Sitze nun wirklich absolut keinen Platz haben und dass es ja wohl definitiv gefährlicher ist, wenn einem geschliffene schwere Skikanten auf mehrere Köpfe fallen, als wenn jemand stolpert, wollte die SBB-Mitarbeitern nicht einsehen.
  • Fischer Pascal, Uster
    Post verkauft auf agressive Weise M-Budget Natelabos
    Liebe Initianten

    ein weiteres Beispiel, warum Ihre Initiative bitter notwendig ist:

    Ich durfte heute auf der Poststelle in Uster beobachten, wie eine offizielle Postmitarbeiterin einem ca. 80 Jährigen Rentner auf aggressive Weise versuchte ein Abonnement zu verkaufen. Normalerweise geschieht dies ja beiläufig am Schalter ("Möchten Sie nicht noch..."), dieses Mal passte jedoch die Dame die Kunden direkt am Eingang ab. Sie versuchte im das jährliche neue Handy oder die inbegriffenen Megabytes schmackhaft zu machen. Erklärte ihm, sein Handy sei völlig veraltet und mit dem neuen Handy könne er viel mehr anfangen. Sie nahm ihm sogar das Handy aus der Hand und drückte ihm stattdessen eine Broschüre von Migros Budget-Abos in dieselbe.

    Ich finde es grundsätzlich bedenklich, auf der Post mit Versicherungen, Natelabos und Internetabos belästigt zu werden, zudem es sich um keine Produkte der Post selbst handelt. Was mich aber zusätzlich nachdenklich stimmt ist, dass sich die Post nun mit Methoden von den dubiosen Strassenverkäufern, wie sie von Sunrise und Co. zur Genüge kennen auf Kundenfang für fremde Unternehmen macht.

    Auf meine kritische Bemerkung hin reagierte die Dame mit dem Worten, dies sei der offizielle Auftrag der Post. In meinen Augen kann dies nicht sein! Nicht nur werden die Beförderungspreise ständig angehoben und der Service abgebaut, nun versucht die einst stolze PPT auch noch älteren Personen für ihre Zwecke überteuerte Abos anzudrehen.

    Der Herr war sich zum Glück solche Angriffe gewohnt und blockte die wiederholten Verkaufsavancen gekonnt ab. Ich hätte ihm gerne dazu gratuliert! Wenn alle Personen so selbstsicher wären, würde die Post nämlich schnell merken, dass ein solches Geschäft den Ruf stärker schadet, als die Erträge steigert.

    Liebe Grüsse

    Ein sicherer Ja-Stimmender
  • Walter Eiselen, 9056 Gais
    Hetzbroschüre!
    Ihre Broschüre ist eine Schande und der politischen Kultur in unserem Land nicht würdig. Dass Alte sich gegen Neues wehren, war schon immer so. Sie stellen meine Generation (=ü60) dar mit dummen, verallgemeinernden Sprüchen, als ob es keine junge Generation gäbe. So fühle ich mich persönlich von Ihnen angegriffen und diskriminiert. Es gibt auch solche, die mit der Zeit gehen!
    Haben Sie jemals irgendwo saubere WC's in irgendeinem Zug angetroffen? Gibt es jemanden, der es nicht doof findet, wenn ein Briekasten verschwindet (den er kaum noch benutzt…ausser eben Alte, die keinen Compi und kein email haben…) .
    Sie zählen darauf, Leute für blöd zu verkaufen, um zu Ihrem Ja zu kommen.

    Zuerst wird der Service Public privatisiert, weil man es leid ist, über Milliardenlöcher zu diskutieren. Nun wollen Sie, dass wir wieder über milliardenlöcher diskutieren und feststellen, das gar nichts besser geworden ist.

    Darum: NEIN und nochmals NEIN zu Ihrer Initiative, die nur Probleme schafft und kein einziges löst.
  • Heinz Buser, Zollikofen
    Bahnpreise
    "Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul" und einem halb geschenkten auch nicht.
    Die Bahnfahrer zahlen weniger als die Hälfte dessen, was ein Bahnbillett tatsächlich kosten müsste. Der sogenannte Gewinn der SBB entsteht nur durch Beiträge der öffentlichen Hand, d.h. der Steuerzahler, von Fr. 2,6 mia. in 2010. Darin sind die Kosten für die NEAT, Bahn2000, etc. in Milliardenhöhe noch nicht enthalten. Die SBB hat zudem Schulden von Fr. 8 mia. Die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Eisenbahnen weist 2010 einen Verlust von Fr. 10 mia aus. Die Entschädigungen an Konzernleitung und Verwaltungsrat der SBB machen weniger als 1 Tausenstel des Aufwandes aus und sind völlig nebensächlich. Bei dieser Situation von überhöhten Preisen zu reden zeugt von völliger Unkenntnis der Fakten. Der K.tipp haut leider in die gleiche Kerbe anstatt die Konsumenten wirklich aufzuklären. Übrigens die Verschmutzung machen die reklamierenden Bahnreisenden selbst, niemand sonst.
  • Anne Traub, Forch
    Post: Ich gehe nach Deutschland!
    In Forch, einem Wohnort der Gemeinde Maur, zu der viele, verzweigte Dörfer gehören. In Forch war bis vor Kurzem die am besten frequentierte Poststelle der Gemeinde. Da das Gebäude scheinbar in die Jahre gekommen war, wurde es im August diesen Jahres geschlossen. Auch weitere Poststellen der Gemeinde wurden geschlossen. Wir müssen nun in den etwas weiter entfernten Dorfteil Scheuren gehen, um in der Volg-Filiale unsere Postgeschäfte zu tätigen. Dort ist man wenig begeistert und lässt die Kunden dies auch spüren. Viel lieber gehe ich ins Nachbardorf Zumikon. Diese Filiale ist aber mittlerweile oft überfüllt, da viele Kunden der Gemeinde Maur auch dorthin gehen. Das ärgert mich sehr. Hauptsache, der Postchef verdient seine Boni!
    In der Adventszeit fahre ich jeweils mit dem Zug - ich habe (noch) das GA, nach Singen, um die tlw. grossen Wehnachtspäckchen an meine Patenkinder in Deutschland aufzugeben. Das ist wesentlich günstiger, alles in Allem, als die Pakete in der Schweiz aufzugeben. Sonst bin ich ja nicht so begeistert vom Einkaufstourismus nach Deutschland, aber mittlerweile werden wir ja dazu gezwungen von der Post.
  • D. Keller, Appenzell
    Internet auf dem Land
    Internetanschluss auf dem Land: max. 2.4 Mbit/s. Und das schon seit über 10 Jahren unverändert, keinen Rappen hat die Swisscom investiert. Grundversorgung wäre mind. 15 Mbit/s (sodass z.B. auch TV empfangen werden könnte).
    Und für diese unterirdischen 2.4 Mbit/s verlant die Swisscom Preise fast wie für Glasfaserabo. Da wird man gleich 2x abgezockt auf dem Land: hoher Preis und schlechte Leistung.
  • Goldscheider Michèle, La Neuveville
    SBB: Ältere Fahrgäste vergessen!
    Seit Jahren gehen die Preise der SBB hoch, während das Verhältnis Preis/Leistung zu wünschen übrig lässt.

    Ich bin beruflich viel in der Welt gereist und war immer stolz auf die Leistungen der SBB. Jetzt hat sich das geändert.
    Z.B. Ich nehme oft den Zug, um zum Flughafen Zürich oder Genf zu fahren. Seit Neuestem ist in vielen der Züge, die zwischen diesen zwei Flughäfen fahren, kein Platz für grössere Koffer vorgesehen. Es wurde zwar der Kofferraum oberhalb der Sitze vergrössert. Aber wer kann schon einen Koffer, der 20kg oder mehr wiegt, nach oben heben? Parallel zu dieser "intelligenten" Massnahme, muss man jetzt eine Busse zahlen für Koffer, die im Gang oder auf einem Sitz stehen!!!!
    Noch erstaunter war ich, als ich feststellen musste, dass es am Bahnhof in Biel kein Restaurant oder Bistrot mehr gibt, in dem man "sitzend" auf einen Zug warten könnte. Bei einer längeren Wartezeit muss man den Bahnhof verlassen, um gegenüber in ein Café gehen zu können. Was sehr praktisch ist, wenn man viel Gepäck bei sich hat. Die SBB scheint völlig aus dem Auge verloren zu haben, dass ein grosser Prozentsatz ihrer Fahrgäste ältere Leute sind!!!!!

    Bilanz: verschlechterter,mangelndes Service, aber dafür "unverschämt" höhere Preise!
  • Kurt Donelli, Basel
    Ärgernis letzte Meile
    Bei der Swisscom ärgert mich am meisten die sogenannte "letzte Meile": die Fr. 25.35 die IMMER auf der Rechnung sind, auch wenn man z.B. 3 Monate abwesend ist!
    Bei mir ist das allerdings nie der Fall, als Rentner kann man sich das ja nicht unbedingt leisten. Es sei denn, man war mal Bundesrat oder sonst in entsprechend "hoher Position". Also könnte die Swisscom doch z.B. bei den Rentnern diese Gebühr erlassen oder nicht ?
    Wie ist der der (zu) hohe Lohn des CEO zu begründen?


  • Erwin Oetiker, Siggenthal Station
    Gratis-GA für die Parlamentarier

    Dem Grossteil dieser äusserst wankelmütigen NR-Gesellen und NR-Gesellinen darf man unter keinen Umständen trauen, zudem verfügen praktisch alle über ein GRATIS GA 1. KLASSE, (Kosten für NR, SR und BR total über 1,3 Mio. Fr.) welche wir "tumben" Wähler und Wählerinnen zusätzlich zur absolut überrissenen Entschädigung (welche gewisse Parlamentarier auch noch um 8000 Fr. erhöhen möchten!!) berappen müssen.

    Siehe hierzu:

    http://www.parlament.ch/d/organe-mitglieder/bundesversammlung/Documents/bezuege-ratsmitglieder-d.pdf

  • Peter Lutz, Diepoldsau
    Ein Lob der SBB
    Immer wieder steht die SBB im Kreuzfeuer der Kritik. Nicht nur wenn es um Preiserhöhungen und Verspätungen geht, auch von Seiten der Schulen, wenn Schulreisen oder in ein Lager auf dem Programm stehen. Dass aber unsere Bahn zum grössten Teil hervorragende Arbeit leistet, ist für die meisten einfach normal. Das Klassenlager mit einer zweiten Realklasse ist so ein Beispiel des «Dienstes am Kunden».
    Schon im Vorfeld des Lagers wurde ich beim Bahnhof Heerbrugg bestens über die optimalen Umsteigemöglichkeiten für unsere Fahrt ins Wallis informiert. Und schon seit längerer Zeit erhält man per SMS den Standort des reservierten Wagens. Just am Tag unserer Reise musste der Lötschbergtunnel aufgrund eines technischen Defektes am Nachmittag geschlossen werden. Über das Handy wurde ich informiert und zum Ersatzzug, der über den Lötschberg fährt, geführt. Wenig später erkundigte sich der Bahnhof Heerbrugg, ob die Informationen bei uns angekommen und wir auf dem Weg zu unserem Reiseziel seien. Auch während der Woche konnte ich mich auf die öffentlichen Verkehrsmittel verlassen. Bei einer Verschiebung unseres Ausflugs nach Zermatt genügte ein Telefon mit dem Bahnhof Heerbrugg, und eine Viertelstunde später durfte ich Billette und Reservationen in Empfang nehmen. Für unsere Heimreise wurde uns von Brig nach Andermatt ein Extrawagen im Glacierexpress zur Verfügung gestellt. Bei unserer langen Hin- und Rückreise und den Ausflügen erlebten wir nur freundliches Bahnpersonal. Auf jeden Fall hat die SBB ihren Teil dazu beigetragen, dass wir ein gelungenes Lager und ich als Lagerleiter stressfreie Reisen hatten. Ich möchte mich (auch im Namen meiner Klasse) bei der SBB und vor allem beim Bahnhof Heerbrugg für ihre tadellose Arbeit herzlich bedanken.
  • Mirja Lüthi, Hägglingen
    Postpakete nach Finnland
    Ich wollte vor letzten Weihnachten 2 Pakete nach Finnland schicken. Ein Paket war über 2, das andere über 3 kg schwer. Ich hätte A.Post über Fr. 90.-- und B-Post über Fr. 60.-- zahlen müssen. Weil wir sowieso einmal im Monat nach Bad Säckingen fahren, habe ich die Pakete dort abgeschickt, für ca. Euro 20.--..
    Ich habe letztes Jahr 2 kleine Fotoalben mit B-Post nach Finnland und Deutschland abgeschickt. Beide sind bis jetzt noch nicht angekommen.
    Die örtlichen Mitarbeiter bei der Post sind freundlich und zuvorkommend, Und haben seit 20 Jahren keine Angst vor meinem jeweiligen Hund!
  • H. Keller, Zürich
    Pakettarife in Deutschland viel billiger
    Wir brachten ein Paket nach Hong Kong zur Schweizer Post. Für das Porto (A-Priority) und Versicherung bezahlten wir für ein Gewicht von knapp 1 kg. ca. CHF 90.00. Das Paket kam während 41/2 Wochen nicht an, obwohl von einer Zeit von 4 - 6 Werktagen gesprochen wurde. Nach vier Wochen starteten wir einen Suchauftrag. Das Resultat: Das Paket lag während 4 Wochen am Flughafen Zürich. Die Recherchen der Post von Hong Kong ergaben, dass das Paket erst nach über 4 Wochen in Hong Kong eintraf und dann innerhalt von 2 Tagen ausgeliefert wurde!
    Das nächste Paket nach Hong Kong mit ungefähr dem gleichen Gewicht, wurde von uns in Waldshut-Tiengen (D) aufgegeben: Kosten: EUR 7.50 mit Express-Zuschlag EUR 11.50. Zustellung spätestens nach 10 Arbeitstagen! Wo ist die Zuverlässigkeit der Schweizer Post? Wie lautet die Begründung für diese enorme Preisdifferenz?
    Fazit: Die Schweizer Post würde sich besser auf Ihre Kernkompetenz konzentrieren, anstattt Gemischtwarenläden zu führen, die nie und nimmer rentieren können!
    Die Kaderlöhne sind zu hoch und Gewinne von fast einer Mia. CHF oder fast 2 Mia. CHF (Swisscom) stehen einem Publicservice Bundesunternehmen nicht an. Sie müssen die Kosten erwirtschaften und einen mässigen Gewinn erzielen, aber nicht ins Ausland expandieren. Dafür fehlen ihnen schlicht auch die Managementkapazitäten, um dort erfolgreich sein zu können
  • Huber, Emmetten
    Argumente

    Die Bundesnahen Betriebe stehen derzeit vollumfänglich den Gesetzen der Marktwirtschaft. Ausnahmen sind kleinere Monopole, wie z.B. "die letzte Meile" vom Telefonanschluss der Swisscom.
    Jedes Unternehmen untersteht denselben Gesetzen, nämlich Gewinn machen. Schliesslich sind die Firmen sich selber und den Investoren das schuldig. Kunden und Mitarbeiter sind eher zweitrangig.
    Und hier fängt der Konflikt mit dem Service Public an. Die Unternehmen sind faktisch gezwungen in rentable Bereiche zu investieren und was nicht rentiert abzustossen. Das zeigt Beispielsweise die Post. Sie baut in Randregionen ihre Poststellen ab, gleichzeitig werden andere Bereiche und starke Regionen ausgebaut. Privatisierte Unternehmungen sind keine Wohltätigkeitsvereine.
    Mit dieser Initiative gibt man diesen Betrieben die Möglichkeit, mit den Gewinnen aus den starken Bereichen die unrentablen zu subventionieren. So bleiben wir Weltmeister.
    Ich danke dem Initiativkommitee für ihren Einsatz von ganzen Herzen.
    Deshalb stimme ich mit Ja.
  • Nadja Fankhauser, Uttigen
    Probleme mit dem Kinderwagen
    SBB: Die WCs sind effektiv immer sehr schlecht gereinigt.Die Züge sind weitgehend nicht tauglich für Kinderwagen. Die kleinen Bahnhöfe sind teilweise auch nicht kinderwagentauglich.

    Diese Punkte bemängle ich als Mutter einer 10 Monate alten Tochter sehr.So ist es ja nicht überraschend, dass wir immer mehr wieder das Auto nehmen (müssen)!

    POST: Die Paketpreise sind meiner Meinung nach recht hoch. Man kann aber auch ein bisschen sparen, wenn man den Onlinedienst WEBSTAMP benützt.

    SWISSCOM:Die Abopreise im Einzelnen sind recht hoch. Wenn man aber alles bei der Swisscom hat (TV, Festnetz, Natel), kann man auch gut sparen.

  • Erika Deubler, Wädenswil
    Komplizierte und teure Rückerstattung
    Heute war ich mit einer Freundin in Walenstadt verabredet. Aus "verkehrstechnischen" Gründen kaufte ich das Bahnbillett bereits gestern. Preis: Fr. 31.80. Gestern Abend sagte meine Freundin krankheitshalber ab. Mein Mann machte heute am frühen Vormittag eine Extrafahrt zum Bahnhof und bat, den Fahrschein in einen ebensolchen, jedoch mit offenem Datum umzutauschen. Das war nicht möglich. Für die Rückerstattung des Preises wurde eine Gebühr von Fr. 10 belastet, also fast ein Drittel des Kaufpreises. Etwas später am Tag hätte diese Gebühr gar Fr. 20 betragen!

    Gestern Abend hatte ich noch vergeblich versucht, auf der Homepage der SBB in Erfahrung zu bringen, wie ein Umtausch oder eine Erstattung möglich wäre, aber erst nach langem Suchen stiess ich auf die "Basisregeln für Erstattungen", wo z.B. in Artikel 10.03 zu lesen ist: "Die Erstattung von nicht oder teilweise benützten Fahrausweisen erfolgt im Prisma2 ausschliesslich über den Menupunkt "Erstattungen"." Auch die Oeffnungszeit des Bahnhofs Wädenswil war nicht in Erfahrung zu bringen.
  • Manfred Braun, Walkringen
    Schliessung Poststelle Walkringen
    Die Post informierte vor einigen Wochen, dass in Kürze die Poststelle Walkringen geschlossen werde.
    Die 1715 ha grosse Gemeinde Walkringen zählt aktuell über 800 Haushaltungen. Die Bäckerei Jegerlehner wird als Postagentur nach der Schliessung der Poststelle minimale Leistungen übernehmen. Ob es weiterhin in Walkringen Postfächer gibt, ist völlig unklar. Wenn überhaupt sollen Postfächer neu erst gegen 09:00 Uhr bedient werden, was definitiv zu spät ist, insbesondere für Tageszeitungen. Gebührenpflichtige Pakete wie Zollsendungen oder Nachnahmen müssen dann ohnehin im Nachbardorf Biglen abgeholt werden. Für mich wird das stets einen Umweg von einer halben (Auto)-Stunde und den Verlust eines Arbeitstages bedeuten. Meine Firma Fly Over GmbH hat seit 1988 geschätzte 10'000 Pakete und etwa gleich viele Briefe via Post Walkringen versandt. Zu Beginn öffnete die Post morgens bereits um 07:00 Uhr, dann um 07:30 Uhr und schliesslich heute erst um 08:00 Uhr. Für die meisten Personen in Walkringen ist es heute praktisch unmöglich geworden, aufgrund der knappen Öffnungszeiten die Poststelle ihrer Gemeinde aufzusuchen. Die Post konstruiert dann daraus das Argument, die Poststelle müsse wegen zu geringer Besucherfrequenz geschlossen werden. Die Post reduziert laufend Leistungen, die für viele Bürger sehr wichtig sind. Dafür bringt sie unnötige Produkte wie Webstamp. Mit Service public hat das immer weniger zu tun. Anderseits fahren Dank Liberalisierung manchmal innerhalb einer Stunde 3 verschiedene Paketdienstleister zu uns ins Sunnedörfli um je ein Päckli abzugeben. Was für ein Unsinn - sowohl bezüglich Kosten, Umwelt als auch Verkehr. Dass man nicht wie früher fast jede Telefonstange mit einer Poststelle versorgt, dafür habe ich Verständnis. Wenn aber selbst Gemeinden in der Grössenordnung von Walkringen nicht mehr über eine eigene Poststelle verfügen, dann ist das inakzeptabel. Hoffentlich wird sich Dank der eben eingereichten Volksinitiative Proservicepublic etwas ändern, damit vor allem auf dem Land solch wichtige Grundleistungen staatlich garantiert werden. Warum muss die Post als Staatsbetrieb dermassen viel Gewinn auf Kosten der Bevölkerung machen? Auf eine solche Liberalisierung kann ich als Staatsbürger verzichten. Sie bringt der breiten Bevölkerung letztlich gar nichts ausser weniger Leistungen bei höheren Kosten.
  • Heinz Wälti, Horgen
    Erstaunlich
    Es ist schon erstaunlich. Früher beklagte man den aufgeblähten Staatsapparat. Heute verlangt man bei weniger Personal von der Post, Postschalter offen zu halten, bei niedriger Kundenfrequenz. Briefkästen dürfen nicht verschwinden, obwohl immer mehr Aufträge elektronisch abgewickelt werden. Noch unsinniger wirds, wenn heute AHV-Renten per Briefträger ausgezahlt werden, obwohl heute jeder ein Konto besitzt.
    Auch der "Gewinn" bei der Post wird hauptsächlich durch Postfinance erwirtschaftet